Starte direkt am Castle Beach in Tenby mit einem lokalen Guide, der jede Bucht kennt. Paddel unter pastellfarbenen Häusern entlang, die man nur vom Wasser aus sieht, und erkunde – wenn das Meer mitspielt – geheimnisvolle Meereshöhlen bei St Catherine’s Island. Die komplette Ausrüstung ist inklusive, Anfänger sind herzlich willkommen. Es gibt etwas ganz Besonderes daran, Tenby aus dieser Perspektive zu erleben – ein Erlebnis, das lange nachklingt.
Dein Tag umfasst die Nutzung stabiler Sit-on-Top-Kajaks, Helme, Neoprenanzüge oder wasserdichte Kleidung je nach Wetter sowie Schwimmwesten – alles wird am Castle Beach vor der Tour vom lokalen Guide bereitgestellt.
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Alle Bewertungen lesen ›„Schon mal rückwärts gepaddelt?“ grinste unser Guide Ben, während wir wackelig vom Castle Beach ablegten und die Kajaks über Kieselsteine schrammten. Kaum hatte ich meinen Neoprenanzug zugezogen, spritzte die erste kalte Welle an meine Knöchel – jetzt war ich definitiv wach. Das Wasser unter Castle Hill war fast spiegelglatt, doch irgendwo über uns hörte man Möwen und roch diese Mischung aus Tang und Sonnencreme, die man an britischen Stränden immer in der Luft hat. Ganz gemütlich paddelten wir los, vorbei an der alten Rettungsstation, wo zwei Kinder uns zuwinkten – für einen Moment schien ganz Tenby zuzuschauen.
Immer wieder warf ich einen Blick auf die pastellfarbenen georgianischen Häuser entlang des North Beach, die man sonst nur von Postkarten kennt. Vom Kajak aus wirken sie anders – vielleicht kleiner oder einfach weniger perfekt als auf Fotos. Ben zeigte auf einen Kormoran, der seine Flügel auf einem Felsen trocknete, und erzählte von versteckten Buchten, die man nur vom Wasser aus erreichen kann. Er kennt jede Ecke hier – seit 2017 führt er diese Tour schon (30.000 Leute? Unglaublich). Nach zwanzig Minuten brannten meine Arme ein bisschen, aber ehrlich gesagt habe ich das kaum gemerkt, weil wir über die Paddeltechnik von jemandem lachten – meine war eher „enthusiastisch“ als geschickt.
Das Highlight kam kurz vor St Catherine’s Island. Wenn das Meer ruhig ist – was bei uns der Fall war – fährt man direkt in die von den Wellen geformten Höhlen hinein. Drinnen war es seltsam still, nur das Echo von Tropfen und das Klopfen unserer Paddel an die Felsen. Ich erinnere mich, wie ich den Stein berührte: kalt, rau und leicht salzig. Ben erzählte Geschichten von Schmugglern (ob die stimmen, weiß keiner), während wir halb im Schatten dort schwebten. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich da so klein fühlen würde, aber manchmal denke ich noch daran, wenn es zuhause mal wieder laut wird.
Zurück am Castle Beach waren wir voller Sand und das Haar salzig vom Sprühnebel – direkt nebenan gibt es ein Café, falls du einen Kaffee willst oder einfach deine Fotos in Ruhe anschauen möchtest, bevor du weiterziehst. Meine Arme haben mir das sicher noch nicht verziehen, aber ich würde es sofort wieder machen, nur für dieses Gefühl, unter den Klippen zu gleiten.
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