Wandere versteckte Pfade von Sapa hinauf zum Dragon Jaw Mountain mit grandiosem Blick ins Muong Hoa Tal, teile ein Mittagessen mit Einheimischen in Hang Da, durchquere Bambuswälder und besuche H’Mong- und Dao-Dörfer. Erlebe echte Bergluft, herzhaftes Lachen und stille Momente über den Wolken.
Li wartete schon direkt vor dem Hotel auf uns – sie winkte mit beiden Händen, als hätte sie den ganzen Morgen auf uns gewartet. Ich versuchte „Guten Morgen“ auf Vietnamesisch zu sagen, stolperte aber etwas über die Worte. Sie lächelte nur und wechselte ins Englische, sagte, wir sollten unsere Jacken nicht vergessen, denn die Morgen in Sapa können einen täuschen: erst Sonne, dann plötzlich Nebel im Gesicht. Wir starteten am Stadtrand und sofort veränderte sich die Luft – feucht und grün, nach frisch geschnittenem Mais und einem holzigen Duft, den ich nicht genau zuordnen konnte.
Der Aufstieg zum Dragon Jaw Mountain dauerte länger als gedacht (vielleicht bin ich langsamer als ich zugebe), aber Li zeigte immer wieder kleine Details: eine winzige lila Blume, die nur hier wächst, alte Steinmauern, halb vom Moos verschlungen. Oben angekommen öffnete sich der Blick – Sapa sah aus wie ein Spielzeugdorf in einer Schale, und das Muong Hoa Tal breitete sich in wilden grünen Reisterrassen unter uns aus. Die Wolken hingen so tief, dass sie die Hügel berührten; Li meinte, bei klarem Wetter könne man den Fansipan sehen, wenn man genau hinschaut. Wir standen einfach eine Weile schweigend da. Nur irgendwo in der Ferne krähte ein Hahn.
Mittagessen gab es im Dorf Hang Da bei den Black H’Mong. Der Reis schmeckte nussig – vielleicht lag’s am Bergwasser? – und das Schweinefleisch, in Bambus gegart, war gleichzeitig rauchig und süß. Einige Kinder beobachteten uns beim Essen und kicherten, als einer von uns versuchte, mit der linken Hand Stäbchen zu benutzen (diesmal nicht ich). Danach wanderten wir hinunter durchs Dorf Hau Chu Ngai und in einen Bambuswald, wo alles kühler und weicher unter den Füßen war. Meine Beine meldeten sich langsam, aber das störte mich kaum; hinter jeder Kurve gab es etwas Neues zu entdecken.
Im Dorf Giang Ta Chai besuchten wir ein kleines Museum, wo unser Guide erklärte, wie die Frauen der Red Dao ihre bestickte Kleidung von Hand fertigen – sie ließ mich sogar eine der Jacken anfassen, schwer von der Stickerei. Dieses Gefühl im Stoff geht mir manchmal noch durch den Kopf, wenn ich die Augen schließe. Zum Abschluss gab es Tee, bevor wir müde, aber erfüllt in einen Van stiegen, der uns zurück nach Sapa brachte. Es ist schon verrückt, wie schnell man sich an Orte gewöhnt, von denen man gestern noch kaum etwas wusste.
Die Tour dauert einen ganzen Tag, von 9:00 Uhr morgens bis zum späten Nachmittag.
Ja, ein lokales Mittagessen ist während der Wanderung im Dorf Hang Da enthalten.
Eine moderate Fitness ist empfehlenswert, da es einige Anstiege gibt.
Ja, ein ortskundiger Guide begleitet die gesamte Tour von Sapa durch die Dörfer.
Ja, nach der Tour in Giang Ta Chai wirst du zurück zu deiner Unterkunft oder ins Zentrum von Sapa gebracht.
Wir besuchen Hang Da (Black H’Mong), Hau Chu Ngai und Giang Ta Chai (Red Dao).
Bei klarem Wetter ist der Fansipan vom Dragon Jaw Mountain aus sichtbar.
Das Tal ist berühmt für seine terrassierten Reisfelder und die spektakulären Ausblicke auf die Berge Nordvietnams.
Dein Tag startet mit Abholung am Hotel oder Treffpunkt an der Sapa Kirche. Ein lokaler Guide führt dich durch Bergpfade und Dörfer. Alle Eintrittsgelder sind inklusive, ebenso Wasserflaschen und ein traditionelles Mittagessen. Am Nachmittag bringt dich der Transport zurück ins Zentrum von Sapa.
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