Erkunde mit einem lokalen Guide die wilden Pfade von Bach Ma, schwimme in den kühlen Pools der Fünf Seen, genieße ein Picknick an Dschungelfelsen und erlebe den tosenden Do Quyen Wasserfall. Matschige Schuhe, ehrliches Lachen und unvergessliche Ausblicke inklusive.
Das Erste, woran ich mich erinnere, ist, wie sich die Luft veränderte, als wir Hue hinter uns ließen – sie wurde kühler, fast scharf, und draußen vor dem Vanfenster breitete sich ein sattes, feuchtes Grün aus. Unser Guide Minh erzählte von alten französischen Villen, die im Dickicht verschwunden sind, und ich versuchte mir vorzustellen, wie sie hinter all dem dichten Bambus verborgen liegen. Als wir am Bach Ma Ausstellungshaus anhielten, roch es leicht nach Regen auf Steinboden. Eigentlich hatte ich nicht erwartet, mich für die Parkgeschichte zu interessieren, aber Minh machte das Thema auf eine seltsame Weise spannend – etwas mit kolonialen Bergstationen und Nebelwäldern, das mir im Kopf blieb.
Nach einer kurzen Fahrt weiter hinein in Bach Ma (Motorräder! was gleichzeitig Spaß machte und ein bisschen aufregend war) starteten wir den Aufstieg zum Hai Vong Dai. Der Weg war stellenweise matschig – ich bin einmal ausgerutscht, aber ich glaube, niemand hat es gesehen. Oben gibt es einen Aussichtspunkt, von dem man in eine Richtung den Lang Co Strand weit unten sieht und in die andere den glitzernden Truoi See. Der Wind dort oben fühlte sich an, als könnte er dir den Hut bis nach Laos pusten. Minh zeigte auf winzige Dörfer im Tal; er erzählte, sein Onkel habe früher in diesen Seen gefischt, bevor der Tourismus kam. Wir standen einfach eine Weile schweigend da – ich denke noch oft an diesen Ausblick, wenn ich nicht schlafen kann.
Der Weg zu Ngu Ho (den Fünf Seen) war ruhiger. Man hörte Vögel und das gleichmäßige Tropfen von Blättern über uns. Meine Schuhe quatschten bei jedem Schritt; ich hatte ständig Angst vor Blutegeln, aber Minh lachte nur und nannte sie „Souvenirs der Natur“. Das Wasser in den Seen war so kalt, dass mir fast die Zähne klapperten, aber nach dem Schwitzen fühlte es sich einfach perfekt an. Zum Mittag gab es ein einfaches Picknick – Reisbällchen und Obst – nichts Besonderes, aber irgendwie viel besser als jedes Restaurantessen, weil wir auf warmen Felsen saßen und die Füße im klaren Wasser baumelten.
Der Do Quyen Wasserfall hat mich überrascht – nicht nur wegen seiner Höhe (Minh meinte 300 Meter, aber wer weiß das schon genau?), sondern auch wegen seines Lärms. Man muss über rutschige Stufen aus Fels hinunterklettern; meine Beine waren schon weich wie Pudding, aber der Anblick des tosend weißen Wassers im Dschungel war jede Mühe wert. Auf dem Rückweg war es still, nur Minh summte leise ein altes Lied, das ich nicht kannte. Gegen Sonnenuntergang kamen wir zurück nach Hue – müde, matschig, aber glücklich.
Die Tour dauert den ganzen Tag, mit Abholung zwischen 8:00 und 8:30 Uhr und Rückkehr nach Hue gegen 17:00 bis 17:30 Uhr.
Ja, die Abholung vom Hotel in Hue (sowie Da Nang oder Hoi An) ist im Preis enthalten.
Ja, es gibt Zeit zum Schwimmen an den Ngu Ho (Fünf Seen) während der Tour.
Ein Picknick mit Reisbällchen und frischem Obst ist Teil des Erlebnisses.
Die Tour umfasst etwa 10 km mit einigen rutschigen oder unebenen Stellen; eine moderate Fitness ist empfehlenswert.
Ja, alle Eintrittsgebühren für Bach Ma sind in der Buchung enthalten.
Ein englischsprachiger Guide begleitet die Gruppe während der gesamten Tageswanderung.
Trage feste Schuhe, die nass und matschig werden dürfen, und bring Wechselkleidung mit, falls du schwimmen möchtest.
Dein Tag umfasst die Abholung vom Hotel in Hue (oder Da Nang/Hoi An), Eintrittskarten für den Bach Ma Park, einen englischsprachigen lokalen Guide, der die Wege bestens kennt, Wasserflaschen unterwegs, alle Aktivitäten wie Schwimmen an den Fünf Seen und den Aufstieg zum Do Quyen Wasserfall sowie ein Picknick-Mittagessen – am Ende kommst du müde, aber mit einem breiten Lächeln zurück.


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