Du betrittst Abu Dhabis Qasr Al Watan mit seinen leuchtenden Mosaiken und spazierst am Abend unter den Kuppeln der Sheikh Zayed Moschee. Mit Hotelabholung und Eintritt inklusive hörst du spannende Geschichten vom Guide – und bekommst vielleicht sogar Hilfe beim Kopftuch von einer Einheimischen – bevor du still und ein bisschen verändert zurückkehrst.
Ja, du wirst direkt von deinem Hotel in einem klimatisierten Fahrzeug abgeholt.
Du hast etwa anderthalb Stunden Zeit, den Qasr Al Watan Palast zu erkunden.
Der Guide darf mit rein, wenn es nicht zu voll ist; ansonsten übernehmen die Moschee-Mitarbeiter die Führung.
Ja, der Eintritt für beide Sehenswürdigkeiten ist im Tourpreis enthalten.
Für alle Gäste gibt es während der Nachmittagstour kostenloses Wasser.
Ja, Babys können mitkommen; Kinderwagen sind erlaubt und Babys dürfen auf dem Schoß sitzen.
Alle Strecken werden im klimatisierten Fahrzeug zurückgelegt, ganz entspannt.
Laut Veranstalter ist die Tour für jedes Fitnesslevel geeignet.
Am Nachmittag wirst du vom Hotel abgeholt, fährst im klimatisierten Fahrzeug, bekommst unterwegs Wasser, Eintrittskarten für Qasr Al Watan und Sheikh Zayed Moschee – und einen lizenzierten Guide, der dich begleitet. Am Ende wirst du wieder zum Hotel gebracht.
Ich hatte gerade meinen Shawarma aufgegessen, als der Fahrer vorfuhr – pünktlich auf die Minute, was mich ehrlich gesagt überrascht hat, weil sonst immer ich die bin, die zu spät kommt. Im Van war es angenehm kühl, draußen war’s richtig schwül. Unser Guide Kareem begrüßte uns mit einem lockeren Lächeln und drückte jedem eine eiskalte Wasserflasche in die Hand (ich hab mir gleich zwei geschnappt, kein schlechtes Gewissen). Erster Halt: Qasr Al Watan. Klar, Fotos kannte ich, aber durch diese Türen zu gehen, ist nochmal was anderes – der Boden hat richtig geleuchtet im Licht. Es roch nach poliertem Marmor und einem Hauch von Blumen. Kareem zeigte uns winzige Mosaikdetails, die ich allein nie entdeckt hätte; er scherzte, wie lange man wohl braucht, um all die Kronleuchter zu putzen. Da hatte er echt einen Punkt.
Mit dem Palast-Shuttle ging’s noch weiter rein – irgendwie surreal, fast so, als dürften wir hier eigentlich gar nicht sein. Alle sprachen leise, die Stimmen hallten seltsam durch die riesigen Hallen. Ich bin immer wieder abgedriftet, hab mir versteckte Ecken angeschaut, bis Kareem mich mit einem Grinsen zurückgewunken hat. Unter dieser riesigen Kuppel zu stehen und alles aufzusaugen – ich hab’s versucht, aber so richtig begreifen kann man das gar nicht.
Danach fuhren wir die Corniche entlang – kurz die Fenster runter, weil jemand unbedingt das Meer riechen wollte (salzig, frisch). Als wir an der Sheikh Zayed Moschee ankamen, war die Sonne schon fast weg. Die weißen Kuppeln schimmerten im Abendlicht fast rosa. Unser Guide erklärte, dass er manchmal mit rein darf, manchmal nicht – je nachdem, wie voll es ist. Heute durfte er nur bis zu einem bestimmten Punkt mit, dann hat uns die Security freundlich weitergeschickt. Aber ehrlich, durch die Bögen bei Sonnenuntergang zu schlendern, war sowieso ein ganz eigenes, ruhiges Erlebnis. Ich hab mehrmals mit meinem Schal gekämpft, bis mir eine einheimische Frau wortlos geholfen hat.
Dieses Gefühl von Stille in der Moschee geht mir nicht mehr aus dem Kopf – nur Schritte auf dem Teppich und der Ruf zum Gebet, der von draußen hereinschwebt. Als wir zurück am Hotel waren, ist mir aufgefallen, dass ich stundenlang nicht aufs Handy geschaut hatte.
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