Du verlässt Whittier, aber Alaska bleibt bei dir – Gletscherwanderungen auf moosigem Boden, Begegnungen mit Bären und Elchen im Wildlife Center, der salzige Wind am Beluga Point und Geschichten von Einheimischen, die jede Kurve kennen. Das ist mehr als ein Transfer – es ist dein letzter Moment, Alaska zu spüren, bevor du weiterziehst.
Als ich in Whittier vom Schiff stieg, fiel mir als Erstes die Luft auf – kühl, aber nicht scharf, gerade richtig, um nach einer halb durchwachten Nacht wach zu werden. Unser Guide Mike, der in Seward aufgewachsen ist, wartete schon mit einer großen Thermoskanne Kaffee am Van. Er grinste und meinte: „Keine Eile – Anchorage läuft nicht weg.“ Das gab gleich den Ton an. Wir warfen unsere Taschen rein (die den ganzen Tag sicher blieben) und fuhren ins Portage Valley. Die Straße schlängelte sich an Wasserfällen vorbei, die aussahen, als wären sie frisch auf die Felsen gemalt. Kurz hielten wir für einen Spaziergang am Byron-Gletscher. Der Boden unter meinen Stiefeln war weich und federnd, fast wie Memory-Schaum – damit hatte ich nicht gerechnet.
Als Nächstes stand das Alaska Wildlife Conservation Center auf dem Plan. Ehrlich gesagt hatte ich befürchtet, es wäre wie ein Zoo, aber das war es überhaupt nicht. Überall lag ein erdiger Geruch in der Luft – nasses Gras? Vielleicht Moschusochse? – und Krähen riefen über die Zäune hinweg. Wir sahen einem Bären zu, wie er sich ewig den Rücken an einem Baum kratzte; alle lachten, als er sich schließlich hinlegte, als wäre er der Boss hier. Mike kannte jedes Tier beim Namen und erzählte uns von ihren Eigenheiten. Ich versuchte, ein Foto von einem Elch zu machen, erwischte aber meistens nur seinen Hintern. Typisch.
Auf der Fahrt entlang des Turnagain Arms wechselte das Licht ständig – Wolken zogen über die Berge, die Sonne brach in seltsamen Streifen durchs Wasser. Am Beluga Point stiegen wir wieder aus; heute keine Wale, aber der Wind schmeckte salzig und kalt und brachte meine Augen zum Tränen. Potter Marsh war ruhiger – ein paar Sandkraniche pickten im Schilf – und dann besuchten wir den Earthquake Park in Anchorage, wo Mike auf die sichtbaren Narben des Erdbebens von 1964 hinwies. Es ist schon eigenartig, eine Stadt so nah an der Wildnis zu sehen.
Ich denke immer noch an den letzten Abschnitt nach Anchorage – im Van wurde es ruhig, alle starrten hinaus auf den Cook Inlet, als wollten sie Alaska noch ein bisschen länger festhalten, bevor der Flug oder das Hotel warteten.
Ja, dein Gepäck bleibt während der gesamten Fahrt sicher im Fahrzeug verstaut, bis zur Ankunft in Anchorage.
Ja, die Abholung erfolgt direkt bei deiner Ankunft in Whittier mit dem Kreuzfahrtschiff.
Ja, alle Eintrittsgebühren sind im Buchungspreis enthalten.
Die Fahrt dauert mehrere Stunden, inklusive Stopps im Portage Valley, am Wildlife Center, Beluga Point, Potter Marsh und Earthquake Park.
Du kannst wählen, ob du am Flughafen Anchorage (ANC) oder in deinem Hotel in der Innenstadt abgesetzt wirst.
Wasserflaschen und Snacks sind für die Gäste während der Fahrt inklusive.
Je nach Saison und Bedingungen sind kurze Spaziergänge am Byron-Gletscher möglich.
Ja, die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet; die Spaziergänge sind optional und leicht.
Dein Tag startet mit der Abholung direkt vom Kreuzfahrtschiff in Whittier, dein Gepäck ist während der Fahrt im klimatisierten Fahrzeug sicher verstaut. Alle Eintrittsgelder, inklusive Alaska Wildlife Conservation Center, sind im Preis enthalten. Außerdem bekommst du Wasserflaschen, Snacks, kostenloses WLAN an Bord und kannst flexibel wählen, ob du am Flughafen Anchorage oder in deinem Hotel abgesetzt wirst.
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