Du betrittst verschlossene Türen in Tulsas berühmte Art Deco Gebäude, geführt von einem Einheimischen, der jede Geschichte hinter Marmor-Lobbys und Neonlichtern kennt. Freu dich auf echten Insider-Zugang, kleine Überraschungen wie private Skizzen und die Chance, Geschichte hautnah zu erleben. Dieser Rundgang lässt dich Tulsas Deco District mit ganz neuen Augen sehen.
Die genaue Dauer steht nicht fest, aber es werden mehrere wichtige Gebäude im Deco District zu Fuß erkundet.
Du besuchst Atlas Life, Philtower, Tulsa Club, Southwestern Bell, ARCO, PSO, Pythian, Sinclair und Philcade.
Ja, laut Angaben ist die Tour für alle körperlichen Fitnessstufen geeignet.
Ja, Assistenztiere dürfen während der Tour mitkommen.
Die öffentlichen Gruppentouren laufen meist freitags und samstags von Mitte März bis Dezember; private Touren sind an anderen Tagen buchbar.
Ja, du erhältst exklusiven Zugang zu Gebäuden wie dem Philcade, die normalerweise für die Öffentlichkeit geschlossen sind.
Dein Tag beinhaltet eine fachkundige Führung zu Fuß durch Tulsas Deco District mit Insider-Zugang zu historischen Gebäuden – einige sonst für Besucher verschlossen – plus spannende Geschichten und Hintergrundinfos von einem engagierten lokalen Guide.
Kaum hatten wir die Messingtüren des Philcade hinter uns gelassen, wurde mir klar: Das hier ist keine gewöhnliche Architekturführung. Das Klacken unserer Schritte auf dem Marmorboden hallte nach – dieses kühle, polierte Geräusch, das man nur in alten Banken oder prächtigen Kinosälen hört. Unser Guide Mike, ein waschechter Tulsa-Urgewächs, grinste breit und schwenkte einen Schlüsselbund. „Die meisten Leute sehen diesen Bereich nie“, sagte er, und ich glaubte ihm sofort. Ein leichter Duft von altem Papier und Politur hing in der Luft, als würde die Geschichte selbst an den Wänden kleben.
Wir schlängelten uns zwischen den Gebäuden hindurch – zuerst Atlas Life mit seiner noch immer tickenden Neon-Uhr, dann der Philtower, wo das Sonnenlicht durch bunte Glasfenster auf unsere Gesichter fiel. Mike erzählte, wie das Ölgeschäft quasi über Nacht diese prächtigen Bauten ermöglichte – daher die wilde Mischung aus neogotischen Wasserspeiern und Art Deco Zickzack-Mustern. Einmal versuchte ich, einen Baustil zu benennen, und stand total auf dem Schlauch; Mike lachte nur und zog eine Postkarte mit einer Skizze aus der Tasche („Keine Sorge, Sinclair versteht keiner beim ersten Mal“).
Immer wieder fielen mir kleine Details auf: Wie Passanten Mike auf der Straße zunickten, als würden sie ihn kennen; die Ruhe im Southwestern Bell-Gebäude im Gegensatz zum Straßenlärm draußen; wie meine Finger ganz automatisch über kühle Steinornamente glitten. Es war feucht für März – noch nicht heiß, aber man spürte den Frühling, der sich langsam gegen den Winter durchsetzt. Als wir schließlich den Tulsa Club erreichten (der Aufzug! So schwer, dass er knarrte), hatte ich das Gefühl, wir hätten ein Geheimnis der Stadt entdeckt, das sonst die meisten einfach übersehen.
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