Mit dem Mini-Bus geht’s von Skagway in den Yukon, begleitet von einem lokalen Guide, der jede Kurve kennt. Freu dich auf ein deftiges Mittagessen bei Caribou Crossing, Schlittenhunde beim Training fürs große Rennen und Fotostopps an Seen, die so lebendig wirken, dass du deiner Kamera kaum glauben wirst. Wer einen rauen und zugleich einladenden Tagesausflug von Skagway sucht, ist hier genau richtig.
An diesem Morgen in Skagway hätte ich fast meinen Reisepass vergessen – typisch ich. Unser Guide Sam grinste nur und meinte: „Passiert bei jeder Kreuzfahrt.“ Mit dampfendem Kaffee in der Hand und einer Mischung aus Aufregung und Nervosität stiegen wir in den Mini-Bus. Die Grenzkontrolle war viel entspannter als erwartet; der Beamte fragte nur, ob wir uns auf den Yukon freuen, und winkte uns durch. Als wir am „Welcome to the Yukon“-Schild vorbeifuhren, roch ich den Duft von Kiefern – hinter mir hörte ich jemanden lachen, vielleicht Erleichterung oder einfach pure Freude, an einem Ort zu sein, der so weit nördlich fast wie ein anderer Planet wirkt.
In Caribou Crossing machten wir Mittagspause. Ehrlich gesagt hatte ich keine großen Erwartungen, aber das BBQ-Hähnchen war rauchig und genau das Richtige nach stundenlanger Fahrt (die Donuts waren sogar noch besser – frisch und warm). Dort gibt es ein kleines Museum mit präparierten Wildtieren in typischen Posen und sogar Eiszeit-Riesen, die fast zu groß wirken, um echt zu sein. Draußen bellten Huskys wie verrückt, während ihr Trainer erklärte, wie sie sich auf das Yukon Quest Rennen vorbereiten. Ich wollte einen streicheln, aber der war ganz auf Arbeit eingestellt – Nase in der Luft, bereit zum Start. Manchmal denke ich noch an diese Hunde, wenn ich zuhause Hundegebell höre.
Was mir aber am meisten im Kopf geblieben ist, war die Fahrt selbst. Sam bremste bei jedem See und jeder Blumenwiese ab – Emerald Lake schimmerte unter einem ungewöhnlich hellen Himmel fast magisch. In Carcross schlenderten wir an alten Holzhäusern vorbei, deren Farben perfekt mit der wilden Landschaft harmonierten. Der Wind vom Bennett Lake war frisch und klar; ich hätte ewig draußen bleiben können, oder zumindest bis meine Finger taub wurden. Klar, nicht alles lief glatt (ich hab mein Handy fallen lassen, als ich ein Foto machen wollte), aber genau das macht es doch so echt.
Ja, alle Teilnehmer müssen einen gültigen Original-Reisepass (keine Kopien) für die Grenzüberquerung zwischen Alaska und Kanada mitbringen.
Ja, das Mittagessen bei Caribou Crossing ist inklusive und bietet BBQ-Hähnchen oder vegetarisches/veganes/glutenfreies Linsencurry mit Beilagen und hausgemachten Donuts.
Ja, während der Tour gibt es Fotostopps an beiden Seen mit traumhaften Ausblicken.
Ja, Kinder können mitfahren, benötigen aber die passenden Reisedokumente; bitte prüfe die Anforderungen je nach Alter und Staatsangehörigkeit.
Die Abholung und Rückfahrt vom Hafen sind inklusive; der Treffpunkt richtet sich nach dem Liegeplatz deines Kreuzfahrtschiffs in Skagway.
Du triffst auf Schlittenhunde, die für Rennen trainieren, über 100 präparierte Yukon-Tierarten und Nachbildungen aus der Eiszeit; außerdem gibt es einen Streichelzoo.
Die Tour dauert den ganzen Tag, startet in Skagway mit dem Mini-Bus, führt in das Yukon-Territorium und endet am Nachmittag oder frühen Abend zurück.
Dein Tag umfasst Hin- und Rückfahrt im Mini-Bus vom Hafen Skagway mit einem erfahrenen Guide, der dich durch Südost-Alaska bis ins kanadische Yukon-Territorium begleitet. Im Preis enthalten sind der Eintritt ins Wildlife-Museum von Caribou Crossing, Zugang zum Schlittenhundcamp, der Streichelzoo sowie ein herzhaftes Mittagessen mit BBQ-Hähnchen (oder Linsencurry für spezielle Ernährungswünsche), hausgemachten Donuts und Kaffee oder Tee – bevor es am Abend zurück zu deinem Schiff oder Hotel geht.
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