Steig mit einem lokalen Piloten über Sedona auf und flieg an Cathedral Rock, Bell Rock und tief in den Boynton Canyon hinein. Spüre den Nervenkitzel, wenn du nahe am Devil’s Bridge Trail schwebst und an den Klippen des Oak Creek Canyon vorbeigleitest – alle Sitze sind nach vorne ausgerichtet, damit du nichts verpasst. Dieser erste Blick auf die roten Felsen von oben bleibt lange im Kopf.
Bevor der Helikopter überhaupt abhebt, hört man so ein eigenartiges Summen – erinnert an Zikaden, nur schärfer. Ich griff fest ans Headset, halb überzeugt, dass meine Nerven gleich schlappmachen würden. Doch unser Pilot Mike, der in Cottonwood aufgewachsen ist, grinste nur und sagte: „Warte, bis du Snoopy Rock von hier oben siehst.“ Und er hatte Recht. Kaum hoben wir vom Flughafen Sedona ab, bewegten sich die roten Felsen unter uns wie eine langsame Lava-Lampe. Ich roch die heiße, staubige Arizona-Luft durch die Lüftung – oder war es nur meine Fantasie, die das Bild abrundete.
Wir flogen direkt am Red Rock State Park vorbei, und plötzlich war Cathedral Rock auf Augenhöhe – etwas, das ich nie erwartet hätte. Mike zeigte auf Bell Rock („sieht aus wie eine Glocke, wenn man genau hinschaut“, lachte er), und dann entdeckten wir die Chapel of the Holy Cross, die fast in den Klippen verschwindet, wenn man sie nicht gezeigt bekommt. Das Headset schluckte alle Geräusche außer Mikes Stimme und meinem eigenen Herzschlag, der viel zu laut war. Über dem Broken Arrow Trail tauchten wir ab; ich verlor schnell den Überblick bei all den Namen – Praying Hands, Chicken Point, Submarine Rock – aber ehrlich gesagt starrte ich nur auf diese unglaublichen Formen. Die Sonne traf sie seitlich und ließ sie in einem warmen Orange-Rot leuchten. Ich versuchte, Fotos zu machen, doch keines fing das Gefühl wirklich ein.
Über dem Oak Creek Canyon verlangsamte Mike das Tempo, damit wir direkt in den Boynton Canyon hinunterschauen konnten – dieser Abgrund ließ meinen Magen kurz flattern. Wanderer auf dem Devil’s Bridge Trail winkten uns zu – winzige Punkte aus unserer Perspektive. Für einen Moment herrschte Stille, nur das Rauschen im Headset und der trockene Wind, der gegen die Scheiben klopfte. Wir drehten eine Schleife über den sattgrünen Seven Canyons Golfplatz, der fast unecht wirkte, und dann über den Schuerman Mountain, bevor wir zur Landung ansetzten. Meine Hände zitterten noch, als wir aufsetzten. Dieser Blick über den Coffee Pot Rock – es fühlte sich an, als würde ich für einen Moment über einem anderen Planeten schweben.
Die Strecke umfasst über 32 Kilometer rund um Sedona; die genaue Dauer hängt von den Bedingungen ab, dauert aber meist etwa 25 bis 30 Minuten.
Du fliegst an Cathedral Rock, Bell Rock, Chapel of the Holy Cross, markanten Punkten des Broken Arrow Trails wie Praying Hands und Chicken Point, Oak Creek Canyon, Boynton Canyon, Devil’s Bridge Trail, Seven Canyons Golf Course, Snoopy Rock, Steamboat Rock, Coffee Pot Rock und mehr vorbei.
Nein, der Flug startet direkt vom Flughafen Sedona; ein Hoteltransfer ist nicht enthalten.
Ja, alle Passagiere bekommen geräuschreduzierende Headsets mit Mikrofon, um den Guide klar zu hören.
Babys sind willkommen, müssen aber während des Fluges auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Ja, jeder Sitz im Helikopter ist nach vorne gerichtet, damit du eine freie Sicht hast.
Ja, die Tour ist für alle Fitnesslevel geeignet.
Wenn du dich am Tag des Fluges unwohl oder krank fühlst, wird aus Sicherheitsgründen empfohlen, nicht zu fliegen.
Dein Flug beinhaltet alle nach vorne ausgerichteten Sitze in einem klimatisierten Helikopter sowie geräuschreduzierende Headsets mit Mikrofon, damit du deinen Guide während der gesamten Tour über Sedonas berühmteste Sehenswürdigkeiten klar hören kannst.
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