Erkunde Savannahs verfluchte Straßen mit echtem Geister-Equipment, geführt von Experten, die jede unheimliche Geschichte zu Orten wie dem Colonial Park Cemetery und Owens-Thomas House kennen. Genieße einen Drink in einer berühmten Spuk-Kneipe und erlebe Momente, die dir eine Gänsehaut bescheren – oder dich nervös mit Fremden lachen lassen.
Kennst du dieses seltsame Gefühl, wenn du in Savannah von der Straße gehst und plötzlich scheint die Luft schwerer zu werden? So fing es bei mir an, direkt vor dem Flip Flop Shop in der Bull Street. Unser Guide Marcus, der behauptet, mehr als nur Schatten gesehen zu haben, verteilte diese Geräte – Spirit Box, Wünschelruten, Sachen, die ich nur aus dem Fernsehen kannte. Er grinste und meinte: „Keine Sorge, beißt nichts.“ Die Gruppe war klein – zwei Freunde aus Atlanta, ein Paar mit Kinderwagen und ich, die meinen Eiscocktail wie einen Schutzschild festhielt. Die Stadt fühlte sich nachts ganz anders an. Immer wieder fiel mir auf, wie der Spanische Moos tief über die Straßenlaternen hing.
Als erstes steuerten wir das Juliette Gordon Low Haus an. Marcus erzählte von zugeschlagenen Türen und Schritten oben, wenn niemand zuhause war. Zwischendurch durften wir den K-2-Meter ausprobieren – der blinkte rot neben einem alten Eisenzaun, und ich musste nervös lachen. Vielleicht lag es nur an meinen Nerven? Oder doch nicht. Jemand versuchte laut eine Frage an das Unsichtbare zu stellen; ich schwöre, genau in dem Moment wehte ein kalter Luftzug über meinen Arm. Weiter ging’s zum Colonial Park Cemetery – die Tore waren verschlossen, aber man konnte reinsehen. Marcus erklärte, dass einige Gräber umgezogen wurden, andere aber nicht. Plötzlich wurde es ganz still, alle waren wie erstarrt. Selbst die Zikaden schienen den Mund zu halten.
Der nächste Halt war die 17hundred90 Inn – eine echte Bar, was meiner Nervosität (und dem dringenden Toilettenwunsch) sehr half. Drinnen roch es nach altem Holz und etwas Süßem, vielleicht Bourbon oder einfach Geschichte, die aus den Dielen kroch. Marcus zeigte uns eine Ecke, in der angeblich „Anna“ erscheint; einer der Atlanta-Jungs versuchte dort ein Selfie, doch sein Handy spinnt gleich zweimal hintereinander. Wir lachten alle, aber keiner wollte zu lange bleiben.
Letzte Station: Owens-Thomas House. Reingehen konnten wir nicht (es war schon spät), aber draußen erzählte Marcus von sich selbst zündenden Streichhölzern und Schatten, die an Fenstern vorbeihuschen. Er zeigte nochmal, wie man die Spirit Box benutzt – ich hörte keine Stimmen, aber jemand anderes schwor, „geh weg“ gehört zu haben. Meine Füße taten weh, und ich wollte fast glauben, dass das alles nur Einbildung war… Doch als wir zurück bei Bradley’s Lock and Key ankamen für eine Art „Reinigungsritual“, merkte ich, dass ich die ganze Zeit die Luft angehalten hatte. Dieses kalte Lüftchen am Friedhof geht mir bis heute nicht aus dem Kopf, weißt du?
Die Tour dauert je nach Tempo der Gruppe zwischen 1,5 und 2 Stunden.
Ja, du nutzt Spirit Box, Wünschelruten, K-2-Meter und einen Ovilus während des Rundgangs.
Treffpunkt ist am Flip Flop Shop, 100 Bull Street, zum Check-in.
Du darfst die 17hundred90 Inn & Bar betreten; andere Orte werden wegen Öffnungszeiten nur von außen besichtigt.
Ja, die Tour ist rollstuhlgerecht, Kinderwagen sind erlaubt und alle Fitnesslevels willkommen.
Du kannst gern einen Cocktail als Mutmacher mitbringen, wenn du möchtest.
Wichtige Stopps sind das Juliette Gordon Low Birthplace, Colonial Park Cemetery, 17hundred90 Inn und Owens-Thomas House.
Ja, zum Abschluss gibt es eine kleine Reinigung, damit du keine Geister mit nach Hause nimmst!
Dein Abend beinhaltet die Nutzung echter Geisterjäger-Werkzeuge wie Spirit Box und Wünschelruten, während du mit einem erfahrenen Guide durch Savannahs historische Spukorte streifst; außerdem gibt es Zeit für einen Drink oder eine Pause in einer legendären Spuk-Kneipe, bevor ein freundliches Reinigungsritual am Startpunkt den Abend abschließt.
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