Zieh die Schuhe aus und leg dich auf die weichen Netze, während die Skyline von San Diego an dir vorbeizieht und Delfine oder Seelöwen neben dir auftauchen. Kalte Getränke sind inklusive, während dein Kapitän Geschichten erzählt oder dich selbst steuern lässt. Ob alleine entspannen oder neue Leute kennenlernen – hier erlebst du echtes Segeln, das dich leichter zurücklässt als beim Einsteigen.
Kaum hatte ich meinen Platz gefunden, wurde mir schon ein kaltes Bier gereicht. Der Katamaran war viel breiter als gedacht – vorne konnte man es sich auf den Netzen bequem machen, die Zehen lugten durch und spürten die Gischt. Unser Kapitän Brian winkte uns heran und deutete auf die Skyline. „Das ist die Coronado Bridge“, sagte er, doch ich war noch ganz gefangen vom salzigen Wind und dem beruhigenden Murmeln der Leute um mich herum. Es fühlte sich an, als wären wir einfach mit Freunden zum Segeln verabredet – nicht wie bei einer großen Tour.
Wir glitten vom Steg weg, und plötzlich wurde es still; Brian stellte den Motor ab, sobald wir auf offenem Wasser waren. Die Segel knatterten im Wind und man hörte Möwen über der Innenstadt von San Diego. Jemand entdeckte Seelöwen, die faul auf einer Boje lagen – einer reckte den Kopf und gähnte (ich schwöre, der sah gelangweilt aus). Überall flogen Seevögel, die sich gegenseitig jagten, und einmal glaubte ich sogar eine Delfinflosse zu sehen – vielleicht war das Wunschdenken. Die Sonne schob sich immer wieder hinter Wolken, also schnappte ich mir eine der Decken und schaute einfach aufs Wasser, das unter meinen Füßen durch die Netze rauschte. Warum das so friedlich war, weiß ich nicht.
Ich versuchte kurz, das Steuer zu übernehmen – gar nicht so einfach, wie es aussieht, aber Brian grinste nur und ließ mich machen. Er erzählte von seinen 38 Jahren Segelerfahrung hier (er sah viel jünger aus) und machte Witze darüber, wie Touristen immer wieder Backbord und Steuerbord verwechseln. Li lachte, als ich versuchte, „Embarcadero“ auf Spanisch auszusprechen – ich hab’s wohl total verhauen. Wir fuhren auch an der USS Midway vorbei; jemand fragte, ob man Jets beim Starten sehen kann (nein), aber es war trotzdem beeindruckend, so ein riesiges Schiff vom Wasser aus zu sehen.
Die Tour dauerte etwa zweieinhalb Stunden, aber ehrlich gesagt verging die Zeit auf diese entspannte Art, wie man sie nur auf dem Wasser erlebt. Am Ende hatte jeder seinen Lieblingsplatz gefunden – manche lagen in der Sonne, andere unterhielten sich leise am Heck bei einem weiteren Glas Wein oder einer Limo. Als wir zurück in den Hafen fuhren, roch mein Haar nach Salz und Sonnencreme, und ich dachte nur daran, wie gut es tat, einfach mal abzuschalten – ohne Stress, ohne Eile.
Das Segelabenteuer dauert etwa 2,5 Stunden von Anfang bis Ende.
Ja, an Bord gibt es kostenlos Bier, Wein und Softdrinks.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen; Kinderwagen können mit an Bord genommen werden.
Seelöwen und Seevögel sieht man fast immer; Delfine werden oft gesichtet, aber nicht garantiert.
Ja, unter Aufsicht darf jeder gern mal das Steuer ausprobieren.
Ja, alle Katamarane für diese Tour sind mit einer Toilette ausgestattet.
Vorbei geht es an der Coronado Bay Bridge, dem Embarcadero, der Skyline der Innenstadt und dem Flugzeugträger USS Midway.
Es handelt sich um eine kleine Gruppe, sodass die Tour persönlicher und entspannter ist als große Ausflüge.
Dein Nachmittag umfasst 2,5 Stunden entspanntes Segeln im Hafen von San Diego auf einem breiten Katamaran mit viel Platz zum Liegen oder Sonnenbaden auf den Netzen am Bug. Während der Tour bekommst du kostenlos Bier, Wein oder Softdrinks, dazu Decken für kühle Momente; eine Toilette ist auch an Bord. Freundliche lokale Kapitäne heißen alle willkommen – auch Kinder – und sorgen dafür, dass du dich vom Abholen bis zur Rückkehr rundum wohlfühlst.


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