Begleite Dugan auf einem Spaziergang durch Portlands älteste Straßen und höre von schwarzen Mainern, die die Seele der Stadt prägten – von geheimen Zeichen in Barbershops bis zu mutigen Entscheidungen am Hafen. Freu dich auf Lachen, nachdenkliche Pausen und Momente, in denen Geschichte ganz nah wird. Hier geht es nicht nur um Fakten, sondern um Stimmen, die man fast unter den Füßen hört.
Wir trafen Dugan vor einer Bäckerei – er winkte uns zu, rief uns beim Namen und reichte kleine Zettel mit einer Karte aus. „Hier starten wir“, sagte er und zeigte auf das unebene Granitpflaster unter unseren Füßen. Bisher hatte ich die Steine kaum beachtet – Dugan erzählte, dass Frederick Douglass genau hier entlangging. Ein Kaffeeduft wehte vom Nachbarhaus herüber, und für einen Moment beobachtete ich einfach nur einen Hund, der seinen Besitzer die Straße entlang zog. Dugan grinste und berichtete von den Barbershops, die früher hier standen, wo Abolitionisten heimlich Signale für die Underground Railroad austauschten. Er versuchte uns sogar zu zeigen, wie man sich damals Zeichen gab – mein Versuch brachte ihn zum Lachen. Ich mochte, dass er sich Zeit ließ; wir blieben vor einem alten Schaufenster stehen und schauten einfach still hinein.
Es hat etwas Besonderes, schwarze Geschichte in Portland zu hören, während man genau dort steht – zum Beispiel als wir am Wasser pausierten und Dugan zeigte, wo vor Jahrhunderten schwarze Seeleute die Schiffe beluden. Der Wind vom Hafen war an diesem Tag scharf (Handschuhe wären nicht verkehrt gewesen), aber er hielt mich wach und aufmerksam. Er erzählte von einem Journalisten, der Amerika verließ und nach Afrika auswanderte – seine Stimme wurde dabei leiser, und ich fragte mich, wie es sich wohl anfühlen muss, so eine Entscheidung zu treffen. Wir stiegen 17 Stufen hinauf (gar nicht so schlimm, wie ich dachte) zum alten Versammlungshaus, wo er Fotos von Community-Leadern zeigte, die Gesetze veränderten, von denen kaum jemand je hört.
Ich hatte nicht erwartet, so viel zu fühlen – vielleicht lag es daran, wie Dugan die Geschichten erzählte, als hätte er sie selbst ausgegraben (was er im Grunde ja auch tat). An einer Stelle blieben wir vor einer alten Kirche stehen, und er sprach über „racial passing“ im Maine des 19. Jahrhunderts; jemand aus unserer Gruppe fragte, ob sich wirklich etwas geändert habe, und für einen Moment antwortete niemand. Dieses Schweigen blieb mir länger im Kopf als jede Zahl oder jedes Datum.
Die Tour dauert etwa 2 Stunden und führt über rund 2,5 Kilometer durch Portlands historische Viertel.
Die Tour wird von Dugan Murphy geleitet, einem lokalen Historiker mit mitreißenden Geschichten.
Ja, alle Wege sind rollstuhlgerecht, allerdings gibt es eine Treppe mit 17 Stufen auf der Strecke.
Ja, Babys und kleine Kinder können im Kinderwagen oder Buggy mitgenommen werden.
Ein Teil des Ticketpreises fließt in die Restaurierung des Abyssinian Meeting House, der drittältesten schwarzen Kirche in den USA.
Ja, du hörst Geschichten über Abolitionisten und Orte, die mit der Underground Railroad in Portland verbunden sind.
Bequeme Schuhe sind ein Muss; am Wasser kann es kühl sein, also lieber Schichten tragen oder Handschuhe mitnehmen.
Dein Tag beinhaltet zwei Stunden geführte Tour mit Dugan Murphy auf einer 2,5 Kilometer langen Route durch Portlands historische Viertel sowie 10 % Rabatt auf Wasser-Touren mit Portland Paddle (Details erhältst du mit der Buchungsbestätigung). Außerdem unterstützt ein Teil deines Tickets die Restaurierung des Abyssinian Meeting House – ein lebendiges Stück schwarzer Geschichte, das du unterwegs sehen wirst.
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