Du überquerst den Puget Sound mit der Fähre, bevor du mit einem lokalen Guide die Wälder und Berge des Olympic Nationalparks erkundest – mit schneebedeckten Gipfeln, glasklaren Seen, einfachen Mittagspausen und viel frischer Luft. Ein Tag voller großer Landschaften und kleiner Momente – wie kalte Zehen im See oder das Lachen über die eigenen Sprachpannen –, die lange im Gedächtnis bleiben.
Wir sind früh morgens in Seattle gestartet, noch halb verschlafen, und plötzlich glitten wir mit der Fähre über den Puget Sound. Die Skyline verschwand hinter uns, und diese salzige Brise weckte mich besser als jeder Kaffee. Unser Guide Mark verteilte Snacks und zeigte auf die schneebedeckten Gipfel in der Ferne – er nannte sie „die echten Einheimischen“. Ich wollte ein Foto machen, blieb aber lieber einfach eine Weile am Wasser stehen und schaute zu. Der Tagesausflug zum Olympic Nationalpark beginnt also schon, bevor man überhaupt ankommt.
Nach der Überquerung der schwimmenden Brücke (die ehrlich gesagt aussieht, als dürfte sie gar nicht halten, aber irgendwie tut sie’s) fuhren wir in dichte Wälder, die nach feuchtem Grün rochen. Mark erzählte, dass der Park eigentlich drei Ökosysteme in einem vereint – Berge, Regenwald und Küste. Am Hurricane Ridge stiegen wir aus in den wilden Wind, und ich schwöre, meine Ohren sind wegen der Höhe kurz geploppt. Im Juni lag hier noch Schnee. Später am Lake Crescent versuchte ich, einen Stein übers Wasser springen zu lassen, aber der plumpste einfach ins Wasser – Li lachte und meinte, ich hätte „Stadthände“. Der See ist so klar, dass man bis auf den Grund zu den hellen Steinen sehen kann.
Das Mittagessen war einfach – ein Sandwich und ein Müsliriegel – aber nach der Wanderung schmeckte es richtig gut. Wir setzten uns auf ein Stück Treibholz am Ufer, zogen die Schuhe aus und ließen die Zehen im kalten Wasser taub werden. Falls der Hurricane Ridge mal geschlossen ist (was öfter vorkommt, als man denkt), geht’s stattdessen zum Ediz Hook – Mark sagte, dort sieht man manchmal Robben, auch wenn wir diesmal kein Glück hatten. Trotzdem fühlt sich diese Landzunge, die ins Meer ragt, an wie der Rand von etwas Großem.
Auf der Rückfahrt war es ruhiger. Alle dösten oder starrten auf die vorbeiziehenden Bäume. Auf der letzten Fähre zurück nach Seattle stand ich nochmal draußen, um den Wind ein letztes Mal zu spüren – und manchmal, wenn ich im Stau stehe, denke ich noch an diesen Ausblick.
Die Tour dauert den ganzen Tag, startet meist gegen 8:10 Uhr in der Innenstadt von Seattle und endet am Abend.
Ja, das Mittagessen ist inklusive – in der Regel ein Sandwich plus Snacks wie Müsliriegel und Wasser.
Wenn der Hurricane Ridge wegen Wetter oder anderen Gründen gesperrt ist, geht es stattdessen zum Ediz Hook und East Beach für Küstenblicke.
Ja, der Eintritt in den Olympic Nationalpark ist im Preis enthalten.
Nein, eine direkte Abholung vom Hotel gibt es nicht; Treffpunkt ist standardmäßig das Executive Hotel Pacific (Seattle Public Library – Central Library), außer es wird drei Tage vorher anders vereinbart.
Ja, Kinder sind willkommen; unter 18 Jahren nur in Begleitung eines Erwachsenen. Für Kinder unter 6 Jahren sind eventuell Kindersitze nötig.
Bequeme Schuhe, wettergerechte Kleidung (am besten in Schichten), Sonnenschutz wie Hut oder Sonnencreme, etwas Bargeld für Extras und bei Bedarf Getränke.
Dein Tag beinhaltet die Hin- und Rückfahrt von Seattle mit malerischen Fähren über den Puget Sound (oder per Straße, falls die Fähren ausfallen), alle Eintrittsgebühren für den Olympic Nationalpark, ein einfaches Sandwich-Mittagessen mit Snacks und Wasser. Ein professioneller Fahrer-Guide begleitet dich auf Wanderungen oder Schneeschuh-Touren je nach Saison, bevor es abends zurück nach Seattle geht.
Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?