Erkunde Old Town Alexandrias Kopfsteinpflasterstraßen mit einem lokalen Guide, koste regionale Meeresfrüchte und Familienrezepte in historischen Gebäuden wie dem Gadsby’s Tavern Museum. Freu dich auf neue Geschmacksentdeckungen, Geschichten über koloniale Gouverneure im Carlyle House Historic Park und so viel Essen, dass du abends keinen Hunger mehr hast. Hier geht es nicht nur ums Essen, sondern darum, Alexandrias Vergangenheit hautnah zu erleben.
Die Tour dauert insgesamt etwa 3,5 Stunden.
Ja, alle während der Tour servierten Gerichte sind im Preis enthalten.
Besonderheiten wie Allergien oder Einschränkungen können bei der Buchung angegeben werden und werden berücksichtigt.
Ja, alle besuchten Orte und Wege sind rollstuhlgerecht zugänglich.
Ja, ein Stopp im Gadsby’s Tavern Museum ist Teil der Tour.
Der genaue Treffpunkt wird nach der Buchung mitgeteilt; er liegt zentral in Old Town Alexandria.
Ja, es gibt mehrere öffentliche Verkehrsmittel in der Nähe des Startpunkts.
Dein Nachmittag umfasst geführte Spaziergänge durch das historische Old Town Alexandria mit Verkostungen in familiengeführten Restaurants – von regionalen Meeresfrüchten über italienische Spezialitäten in jahrhundertealten Gebäuden bis zu europäischen Tapas und handgemachten Desserts. An jedem Halt gibt es Sitzgelegenheiten, und alle Gerichte sind im Ticketpreis enthalten.
Das Erste, was mir auffiel, war nicht das Essen – sondern das Geräusch von Schuhen auf den Kopfsteinpflasterwegen, dieses unregelmäßige Klacken, während unsere Gruppe der Führerin an den pastellfarbenen Reihenhäusern vorbeiging. Wir starteten die Food-Tour durch Old Town Alexandria kurz nach dem Mittagessen, ich hatte aber extra das Frühstück ausgelassen (gute Entscheidung). Lisa, unsere Guide, winkte uns zu einer Ecke, an der die Luft nach frisch gebackenem Brot und einem Hauch von Zimt duftete. Sie erzählte, dass hier schon George Washington mehrmals vorbeigegangen sei. Ob das stimmt, weiß ich nicht, aber es ließ mich die alten Fenster bewundernd anstarren und nachdenken.
Wir gingen in ein von außen winzig wirkendes Lokal, das innen aber warm und lebendig war – Familienfotos an den Wänden, irgendwo lachte ein Onkel aus der Küche. Der Koch brachte kleine Teller mit Crab Cakes (die ich immer noch im Kopf habe) und Lisa erklärte, wie wichtig Meeresfrüchte aus der Chesapeake Bay hier sind. Sie zeigte uns auch das Carlyle House Historic Park gegenüber – dort hatten 1755 fünf königliche Gouverneure getagt, was beim Essen eines so modernen Gerichts irgendwie verrückt wirkte. Jemand in der Gruppe versuchte zu erraten, was „Remoulade“ bedeutet; wir lagen falsch und alle lachten herzlich.
Später setzten wir uns ins Gadsby’s Tavern Museum, das sich anfühlte wie ein Filmset – knarrende Böden, schwere Holzstühle. Der Kellner schenkte uns etwas Frisches und Saures ein (hausgemachte Limonade?) und erzählte, dass John Adams hier einst speiste. Ich berührte die Backsteinwand einfach, weil sie so einladend wirkte. Mein Magen war schon voll, doch dann kam noch ein Dessert – etwas Schokoladiges mit einem Namen, den ich nicht aussprechen konnte. Ich versuchte es trotzdem, Lisa lachte und meinte, sie habe schon schlimmere Versuche gehört.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich so verbunden fühlen würde. Vielleicht waren es die Geschichten oder einfach, wie jedes Gericht mit einem Stück lokaler Identität serviert wurde. Auf dem Rückweg durch die von Bäumen gesäumten Straßen, während die Dämmerung hereinbrach, dachte ich bei mir: Ich komme wieder – nicht nur wegen des Essens (obwohl ja), sondern wegen dieses Gefühls, für ein paar Stunden Teil von Alexandrias Geschichte zu sein.
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