Erlebe die Niagara Fälle hautnah bei der Maid of the Mist Bootstour, spaziere mit einem lokalen Guide entlang der Bridal Veil Falls und genieße die Aussicht vom Prospect Point – inklusive bequemer Hotelabholung. Nasse Schuhe, viel Spaß und unvergessliche Momente sind garantiert.
Die Bootstour dauert insgesamt etwa 1 Stunde.
Ja, die Abholung von deinem Hotel in Niagara Falls, NY ist inklusive.
Ja, vor dem Einstieg erhältst du kostenlose blaue Ponchos.
Du siehst die American Falls, Bridal Veil Falls und kommst den Horseshoe Falls ganz nah.
Ja, Kinder sind willkommen, müssen aber von einem Erwachsenen begleitet werden; Babys benötigen einen eigenen Sitzplatz.
Ja, Assistenztiere sind auf der Tour erlaubt.
Ja, dein Ticket beinhaltet den Zugang zum Aussichtsturm am Prospect Point mit tollen Panoramablicken.
Dein Tag umfasst die Abholung vom Hotel in Niagara Falls, NY, den Eintritt zum Aussichtspunkt Prospect Point für beeindruckende Ausblicke, die Fahrt mit der Maid of the Mist (inklusive der legendären blauen Ponchos) sowie einen freundlichen lokalen Guide, der dir spannende Geschichten und Highlights an den American und Bridal Veil Falls zeigt – bevor es (trocken oder vielleicht auch nicht ganz) zurück zum Hotel geht.
Ich dachte immer, die Niagara Fälle wirken aus der Ferne viel beeindruckender, doch als ich direkt davorstand – so nah, dass ich den Nebel auf der Haut spüren konnte – wurde mir klar, dass es nicht nur um Größe geht. Unser Guide Sam holte uns direkt an unserem Hotel in Niagara Falls, NY ab (was ehrlich gesagt eine Erleichterung war, denn so früh am Morgen verlasse ich mich ungern auf mich selbst). Er hatte ein Talent dafür, kleine Details hervorzuheben – zum Beispiel, dass sich die Leute bis heute streiten, ob auf Goat Island jemals wirklich Ziegen lebten. So ist das eben, wenn man mit jemandem unterwegs ist, der hier aufgewachsen ist.
Der erste richtige Wow-Moment kam am Prospect Point. Das Rauschen ist ununterbrochen – wie ein tiefer Trommelschlag unter allem anderen. Ich lehnte mich über das Geländer und spürte den Sprühnebel auf meinem Gesicht, obwohl wir noch gar nicht so nah dran waren. Sam erzählte uns, dass die Bridal Veil Falls die kleinste der drei Wasserfälle sind – was mich zum Schmunzeln brachte, denn „klein“ ist bei Wasserfällen, die einem den Atem rauben, wirklich relativ. Überall waren Familien, die Fotos machten, und Kinder, die jedes Mal aufschrien, wenn der Wind eine Wasserfontäne zu ihnen trieb.
Aber nichts bereitet einen wirklich darauf vor, an Bord der Maid of the Mist zu steigen. Man bekommt diese blauen Ponchos (meiner klebte irgendwie komisch an meinem Arm) und plötzlich treibt das Boot auf die Horseshoe Falls zu, als wäre es das Normalste der Welt. Das Tosen wurde so laut, dass man sich kaum noch verständigen konnte. Ich wollte meinem Partner etwas zurufen, endete aber nur lachend – dieses halb nervöse, halb begeisterte Lachen. Wasser auf der Brille, durchnässte Schuhe, aber das war mir egal. Die Stunde verging wie im Flug.
Danach schlenderten wir über Goat Island – keine Ziegen mehr, nur noch Touristen und mehr Nebel in der Luft – und ich dachte immer wieder daran, wie wild es hier wohl war, bevor all die Wege und Zäune gebaut wurden. Selbst heute fühlt es sich irgendwie ungezähmt an. Der Blick von unten auf die Horseshoe Falls bleibt mir im Kopf, auf eine Weise, die Fotos einfach nicht einfangen können.
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