Begleite einen leidenschaftlichen lokalen Guide von Wall Streets versteckter Müllgeschichte bis zu Ann Streets berüchtigter Rattenlegende. Erwarte skurrile Geschichten über Müllstreiks, alte Fischmärkte und sogar Rattenkämpfe – und vielleicht siehst du sogar eine echte Ratte. Keine typische NYC-Tour, sondern faszinierend und berührend zugleich.
Das Erste, was mir auffiel, war der Geruch – nicht unangenehm, eher ein leichter, muffiger Hauch von altem Fisch und Beton, als wir auf der Wall Street standen. Unsere Führerin Marissa hatte diese Art zu erzählen, dass man glatt vergaß, von Bankern und Touristen umgeben zu sein; sie zeigte auf die Pflastersteine unter unseren Füßen und meinte: „Wisst ihr, hier war früher eine Müllkippe.“ Ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass ich meinen New York-Tag mit einer Geschichte über eine Deponie beginne, genau dort, wo heute Millionen gehandelt werden. Der Wind vom Fluss brachte etwas Scharfes mit – vielleicht Geschichte, vielleicht einfach die Stadt selbst.
Wir gingen die South Street entlang und ich ertappte mich dabei, wie ich das verblasste Schild des alten Fulton Fish Market anstarrte. Marissa erzählte von Rattenkämpfen in der Sportsman’s Hall (ja, echte Ratten, die gegen Hunde kämpften – ich dachte zuerst, sie macht Witze). Sie lachte, als ich die Nase rümpfte. „Man gewöhnt sich dran“, sagte sie. Die Gruppe war irgendwie gleichzeitig abgestoßen und fasziniert, als sie erklärte, wie Ratten von unseren Essensresten leben – als wären sie einfach ein Teil von New Yorks Rhythmus. Jemand entdeckte einen grauen Schatten in einer Gasse, alle lehnten sich vor, hofften auf eine Sichtung, doch die Ratte war schneller weg.
DeLury Square wirkte fast friedlich im Vergleich zum Rest – Bäume über uns, ein paar Einheimische mit Zeitungen. Wir sprachen über den Müllstreik von 1968 und John DeLurys Kampf für die Rechte der Müllarbeiter. Es wurde kurz still, als Marissa beschrieb, wie der Müll damals höher als Autos lag; ich konnte ihn fast riechen, wenn ich wollte (was ich nicht wollte). Die Ryder Alley war eng und schattig – man konnte sich gut vorstellen, wie Ratten über die alten Steine huschen. Jemand fragte nach den „Ratten“ in der Politik, und Marissa grinste nur: „Davon gibt’s hier auch genug.“
Der letzte Abschnitt führte uns die Ann Street hinauf, vorbei an der Stelle des berüchtigten Rattenangriffs von ’79 (Details sparte sie nicht aus), dann in die Theatre Alley mit ihren hallenden Schritten und schließlich zum City Hall Park. Mittlerweile dachte ich nicht mehr nur an Ratten als Schädlinge – sie sind Überlebenskünstler, genau wie die New Yorker selbst. Manchmal denke ich noch an dieses seltsame Gefühl aus Respekt und Ekel zurück. Wer also eine Seite von New York erleben will, die nicht auf Postkarten zu sehen ist… findet sie hier.
Ja, alle Bereiche und Wege auf der Tour sind rollstuhlgerecht.
Vielleicht ja, vielleicht nein; Sichtungen sind nicht garantiert, aber Geschichten gibt es reichlich.
Die Tour beginnt auf der Wall Street in Lower Manhattan.
Die genaue Dauer ist nicht festgelegt, aber sie führt zu mehreren historischen Orten zwischen Wall Street und City Hall Park.
Ja, Babys und kleine Kinder sind in Kinderwagen willkommen.
Ja, du erfährst viel über New Yorks Müllentsorgung, Ratten, Streiks und mehr.
Ein engagierter lokaler Guide, ausgebildet an der NYC Trash Academy und Rat Academy, begleitet jede Gruppe.
Die Gruppe ist auf 15 Personen begrenzt für eine persönliche Atmosphäre.
Dein Tag beinhaltet eine geführte Tour mit einem Experten, der alles über New Yorks Müll- und Rattengeschichten weiß; die Gruppen sind klein, damit es mehr Raum für Fragen und Geschichten gibt – Abholung ist nicht nötig, denn alles startet direkt auf der Wall Street.
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