Setz dich mit Einheimischen in einem gemütlichen French Quarter-Lokal zusammen, lerne echte Voodoo-Geschichten aus New Orleans und bastle deine eigene Voodoo-Puppe (die du natürlich mit nach Hause nimmst). Es gibt viel zu lachen bei Snacks und Geschichten, die du in keinem Reiseführer findest – und kleine Details, die lange nachwirken.
„Man muss nicht an Magie glauben, damit sie wirkt“, sagte unsere Lehrerin Miss Camille mit einem breiten Grinsen, während sie kleine Bündel aus Stoff und Faden verteilte. Sie hatte diese Art zu sprechen, die einen neugierig macht, als wollte sie ein Geheimnis verraten, wenn man nur genau hinhört. Der Raum roch leicht nach Räucherwerk und etwas Süßem, das ich nicht genau zuordnen konnte (vielleicht Pralinen aus dem Laden nebenan?). Es war Mittag, doch das Licht im Raum war weich, fast golden, und draußen hörte ich irgendwo die Blechbläser einer Band, die sich auf der Royal Street aufwärmten.
Ich gebe zu, ich war vor allem neugierig auf den Voodoo-Puppen-Workshop gekommen. Meine eigene Puppe in New Orleans zu machen klang nach einem dieser „nur hier“-Erlebnisse. Miss Camille erklärte uns, dass Voodoo-Puppen nicht das sind, was Filme zeigen. Sie dienen eher der Heilung oder dem Erinnern als der Rache. Wir durften Stoffe aussuchen – ich entschied mich für einen alten, violetten Samt, der kühl und ein bisschen kratzig war. Auf dem Tisch lagen Snacks (ich glaube Pekannuss-Kekse), aber ich war so vertieft ins Nähen der kleinen Arme, dass ich erst zur Hälfte der Zeit daran dachte zu essen.
Am Tisch saßen Leute aus allen Ecken – ein Paar aus Houston, eine ältere Dame, die erzählte, sie sei knapp außerhalb von Baton Rouge aufgewachsen. Wir lachten alle, als jemand eine Puppe mit drei Beinen nähte (meine sah ehrlich gesagt auch nicht viel besser aus). Miss Camille zeigte uns, wie man Knoten für Wünsche bindet, nicht für Flüche. Zu allem hatte sie eine Geschichte parat, sogar warum man seine Puppe nachts niemals zur Tür schauen lassen sollte (sie zwinkerte, verriet es aber nicht). Die zwei Stunden vergingen wie im Flug. Als der Workshop vorbei war und wir wieder auf die Straße traten, rochen meine Hände noch nach Zimt und Stoffkleber. Ich habe meine Puppe jetzt im Regal stehen – es ist verrückt, wie sehr man an etwas hängt, das man selbst gemacht hat.
Ja, es gibt altersgerechte Workshops mittwochs, donnerstags und freitags jeweils um 12 Uhr.
Der Kurs dauert etwa 2 Stunden.
Der Workshop findet mitten im French Quarter von New Orleans statt.
Ja, du bastelst deine eigene Puppe und darfst sie danach mitnehmen.
Ja, Snacks sind im Erlebnis inklusive.
Ja, alle Bereiche sind rollstuhlgerecht zugänglich.
Babys und Kleinkinder sind willkommen; sie können im Kinderwagen mitkommen oder auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Ja, Assistenzhunde sind im Veranstaltungsort willkommen.
Ja, der Veranstaltungsort ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Dein Tag beinhaltet alle Materialien, um deine eigene Voodoo-Puppe zu basteln (die du mit nach Hause nimmst), sowie Snacks während des Workshops. Der Veranstaltungsort ist komplett barrierefrei und heißt Gäste jeden Alters willkommen – mit einfacher Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und kinderwagengerecht.
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