Auf dieser Führung durch den Metairie Cemetery in New Orleans schlenderst du unter lebenden Eichen und vorbei an Marmorstatuen. Dein lokaler Guide erzählt Geschichten von Musikern, Bürgermeistern, Karnevalskönigen – sogar Anne Rice – direkt an ihren Ruhestätten. Freu dich auf Lachen, stille Momente und Details, die du in keinem Buch findest. Geschichte, die lebendig wird.
Die geführte Tour dauert etwa 2 Stunden.
Ja, alle Bereiche und Wege sind rollstuhlgerecht.
Ja, Babys und Kleinkinder können während der Tour im Kinderwagen mitgenommen werden.
Die Touren werden von zertifizierten Guides von Save Our Cemeteries geleitet.
Ja, Save Our Cemeteries ist eine gemeinnützige Organisation, die sich direkt für Erhalt und Advocacy einsetzt.
Du siehst die Gräber von neun Gouverneuren Louisianas, sieben Bürgermeistern, Anne Rice, Louis Prima, Al Hirt und vielen Karnevalskönigen.
Ja, Assistenztiere sind bei dieser Führung willkommen.
Dein Tag beinhaltet einen zweistündigen Rundgang durch den Lake Lawn Metairie Cemetery mit einem erfahrenen, zertifizierten Guide von Save Our Cemeteries – der einzigen offiziellen gemeinnützigen Organisation, die hier den Erhalt unterstützt. Alle Wege sind rollstuhlgerecht, und Familien mit Kinderwagen sowie Assistenztiere sind herzlich willkommen.
Als ich meine Hand über den kühlen Marmor eines Grabmals gleiten ließ, räusperte sich unsere Führerin – Miss Evelyn, die eine alte Karnevals-Anstecknadel trug – und begann eine Geschichte über einen Jazz-Trompeter, der nur wenige Schritte entfernt begraben liegt. Die Luft im Metairie Cemetery war schwer von der feuchtwarmen Süße New Orleans’, und ich roch immer wieder frisch gemähtes Gras vermischt mit etwas Altem, vielleicht Magnolie oder einfach die Zeit selbst. Wir waren erst zehn Minuten unterwegs, doch es fühlte sich an, als würde man seitlich aus der Stadt treten und in eine seltsame, friedliche Parade eintauchen.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich bei einer Friedhofstour so oft lachen würde, doch Miss Evelyn hatte diese Gabe, jedes Denkmal so lebendig wirken zu lassen, als gehörte es jemandem, den man auf der Magazine Street an der Bar getroffen hätte. Sie zeigte uns das Grab von Anne Rice – jemand hatte dort eine einzelne schwarze Rose hinterlassen – und winkte uns dann zu einer Reihe von Gouverneursgräbern, die nebeneinanderstanden, als warteten sie noch auf den nächsten Applaus. Es gab steinerne Pfauen und Engel mit abgebrochenen Flügeln; manchmal hielt sie inne, damit wir dem Wind lauschen konnten, der durch die Zypressen rauschte. Diese Stille ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben.
Die Tour dauerte etwa zwei Stunden, aber ehrlich gesagt verlor ich den Überblick, als wir den Bereich der alten Karnevalskönige erreichten (ich versuchte, den Namen einer Krewe auszusprechen und lag so daneben, dass selbst Miss Evelyn lachen musste). Hier vergisst man leicht, dass man mitten in New Orleans ist – so viel Raum und Ruhe – doch dann entdeckt man Perlenketten, die im Eisenwerk hängen, oder hört das ferne Klappern der Straßenbahnen hinter den Toren. Unsere Gruppe war klein genug, dass jeder Fragen stellen konnte, was die Tour eher wie einen Spaziergang mit Freunden als eine strenge Führung wirken ließ. Am Ende blieb ich sogar noch etwas zurück, um eine letzte Inschrift zu lesen.
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