Probier klassische New Orleans Cocktails in historischen Bars, spaziere mit einem Guide durch verwunschene Straßen, hör echte Geistergeschichten (ohne Kostüme oder Kitsch) und entdecke versteckte Voodoo-Symbole. Lachen, Gänsehaut und vielleicht dein neuer Lieblingsdrink – so eine Nacht vergisst du nicht, wenn du das nächste Mal Bitter oder Jazz hörst.
Als Erstes fiel mir der süßliche, klebrige Duft auf – vielleicht verschütteter Rum? – als wir in unsere erste Bar in der Royal Street schlüpften. Unser Guide Chris kannte schon alle hinter der Theke. Er schob uns einen Sazerac rüber (hatte ich vorher noch nie probiert) und erzählte von einem Spieler, der angeblich immer noch dort spukt. Der Drink brannte angenehm, und ich ertappte mich dabei, wie ich ein paar Mal über die Schulter blickte. Ob das an der Geschichte lag oder am Whiskey, weiß ich nicht.
Zwischen den Stationen schlenderten wir durch enge Gassen, wo sich die Ziegelsteine kühl unter meinen Fingern anfühlten. Chris ließ uns Zeit, vor einem alten Stadthaus zu verweilen, während er erzählte, wie die Fensterläden nach einem längst vergangenen Unglück zum Trauern geschlossen wurden. In dem Moment wurde die Straße still, nur entferntes Jazzspiel war zu hören – als hätte die Zeit kurz stillgestanden. Jemand fragte nach Voodoo, und Chris grinste nur: „Das wirst du gleich sehen.“ Und tatsächlich – er zeigte uns kleine Zeichen, die in Türrahmen eingeritzt waren, die ich alleine nie bemerkt hätte.
Mir gefiel, dass das keine dieser wilden Party-Touren war, bei denen man nach zwei Drinks die Gruppe verliert. Wir haben wirklich miteinander geredet – ein Typ aus Boston versuchte, „Chartres“ Street auszusprechen und wurde liebevoll aufgezogen. Als wir bei Lafitte’s Blacksmith Shop ankamen, merkte ich, dass ich mein Handy schon lange nicht mehr angeguckt hatte. Es ist verrückt, wie schnell man sich wie in einem geheimen Club fühlt, wenn man bei Cocktails mit Fremden Geistergeschichten austauscht. Die Nacht roch nach Regen, doch der blieb zum Glück bis fast zum Schluss aus.
Die Tour findet abends statt; die genaue Dauer ist nicht angegeben, aber rechne mit mehreren Stunden inklusive mehrerer Barstopps und Fußwegen.
Es gibt Empfehlungen für Drinks in ausgewählten Bars, ob diese im Preis enthalten sind, solltest du beim Veranstalter erfragen.
Ja, die Tour ist rollstuhlgerecht und für alle Fitnesslevels geeignet.
Nein, nur historisch belegte Geistergeschichten werden erzählt – keine Vampir- oder Fantasiegeschichten.
Nein, es gibt keinen Hotel-Transfer; Treffpunkt ist ein zentraler Ort in New Orleans.
Ja, Assistenztiere sind auf der Tour willkommen.
Diese Tour legt den Fokus auf Geschichte und Erzählungen – es geht nicht nur ums Feiern oder Bar-Hopping.
Das steht nicht explizit dabei, aber da Alkohol ausgeschenkt wird, musst du mindestens 21 Jahre alt sein (gesetzliches Mindestalter in Louisiana).
Dein Abend beinhaltet exklusiven oder bevorzugten Zugang zu ausgewählten historischen Bars dank der Kontakte deines Guides, gut recherchierte Geschichten über New Orleans’ Spuk-Vergangenheit und Cocktailkultur sowie viele Gelegenheiten, Fragen zu stellen oder einfach die Atmosphäre beim Gehen zwischen den Locations zu genießen – alles begleitet von jemandem, der sich bestens mit Spirituosen und Geistern auskennt.
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