Erkunde Nashvilles berühmte Straßen mit einem echten Musikjournalisten. Halt an Orten wie dem Ryman Auditorium und Tootsies Orchid Lounge, koste frische Erdnüsse aus einem Laden, der die Zeit stehen ließ, höre wilde Geschichten über Country-Legenden und spüre, wie Geschichte an jeder Ecke lebendig bleibt. Das ist keine gewöhnliche Tour – das ist Music City durch die Augen eines Einheimischen.
Vor dem alten Woolworth’s im Herzen von Nashville fühlte ich mich plötzlich ganz klein. Unser Guide Bill – der ganz nebenbei erwähnte, dass er schon Dolly Parton interviewt hat (als wäre das nichts Besonderes) – zeigte auf das verblasste Schild und erzählte von Sit-ins und „gutem Ärger“. Für einen Moment verstummte der Straßenlärm. Ich konnte die Menschenmengen, die Spannung und sogar den Geruch von verbranntem Kaffee auf der 5th Avenue fast riechen. Verrückt, wie hier Musik und Geschichte so eng miteinander verwoben sind.
Danach schlüpften wir in The Peanut Shop. Man riecht die gerösteten Erdnüsse schon, bevor man das Geschäft sieht – wie eine Zeitreise ins Jahr 1927, mit knarrenden Dielen und einem Mann hinter der Theke, der mich ohne mit der Wimper zu zucken „darlin’“ nannte. Bill verteilte Kostproben und erzählte, wie Songwriter zwischen ihren Auftritten heimlich hier naschten. Ich stellte mir Willie Nelson vor, wie er geduldig auf Cashews wartete. Als jemand eine Tüte fallen ließ und alle lachten, fühlte es sich an, als würden wir uns schon ewig kennen.
Das Hauptkeyword hier ist „walking tour Nashville“, aber ehrlich gesagt war es eher wie ein Spaziergang mit jemandem, der jede versteckte Gasse und jede Geistergeschichte kennt. Am Ryman Auditorium berichtete Bill von Hank Williams, der dort zweimal rausflog, und wir lauschten den Straßenmusikern gegenüber. Seine Erzählungen über die Backstage-Deals im Tootsies Orchid Lounge ließen die Boots auf den klebrigen Böden und die Jukebox mit alten Demos förmlich hörbar werden. Immer wieder dachte ich: Genau das meinen die Leute, wenn sie von „Music City“ sprechen.
Als wir schließlich im Country Music Hall of Fame & Museum ankamen, waren meine Füße müde, aber mein Kopf voll mit Namen und halbvergessenen Liedern. Es war so schön, Geschichten von jemandem zu hören, der wirklich dabei war – nicht nur Fakten runterzurattern, sondern kleine Anekdoten einzustreuen („Paul McCartney hat mal in diesem Club einen Song geschrieben – kein großes Ding“). Ich denke noch oft an den Blick die Broadway runter, als wir fertig waren, das Sonnenlicht, das sich in den Gitarren in den Schaufenstern spiegelte. Verstehst du, was ich meine?
Die Tour wird von Bill DeMain geleitet, einem Grammy-nominierten Musikjournalisten mit jahrzehntelanger Erfahrung in Nashville.
Du besuchst unter anderem das Ryman Auditorium, Tootsies Orchid Lounge, The Peanut Shop, Woolworth’s und das Country Music Hall of Fame & Museum.
Die genaue Dauer ist nicht angegeben, aber plane mehrere Stunden für die Erkundung mehrerer historischer Orte im Stadtzentrum zu Fuß ein.
Ja, die Tour ist rollstuhlgerecht und auch für Babys oder kleine Kinder im Kinderwagen geeignet.
Alle Gebühren und Steuern sind enthalten; außerdem gibt es kostenlose Kostproben im The Peanut Shop.
Ein Hoteltransfer ist nicht vorgesehen; der Treffpunkt ist im Stadtzentrum, gut erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Du kannst Straßenmusiker oder Musik aus den Lokalen entlang der Broadway als Teil der Atmosphäre erleben.
Dein Tag beinhaltet alle Eintrittsgelder und Steuern, während du mit deinem Guide durch Downtown Nashville läufst; außerdem gibt es kostenlose Kostproben im The Peanut Shop. Die Route ist rollstuhlgerecht und für Familien mit Kinderwagen oder Assistenzhunden geeignet – komm einfach ins Zentrum und entdecke Music City zu Fuß.


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