Erkunde Miamis Mangroven per Kajak oder SUP mit einem freundlichen lokalen Guide, gleite still zur Sandspur Island (auch Waschbärinsel genannt), genieße frisches Obst direkt auf dem Board und tanke Ruhe inmitten der Natur. Freu dich auf viel Spaß, vielleicht eine kleine Wasserschlacht – und diese besondere Gelassenheit, die lange anhält.
„Keine Sorge, selbst wenn du ins Wasser fällst, ist es warm,“ grinste unser Guide und reichte mir ein Paddleboard. Ganz ehrlich, ich war nervös – Stand Up Paddling hatte ich noch nie ausprobiert, und Miamis Mangroven wirkten im Morgenlicht gleichzeitig friedlich und geheimnisvoll. In der Luft lag ein leichter salziger Duft, vermischt mit etwas Blumigem und Süßem, fast wie feuchte Erde nach Regen. Die Gruppe war klein, größtenteils Einheimische, nur ich und ein Paar aus Chicago, das ständig Witze über Alligatoren machte (die gibt’s hier übrigens nicht – unser Guide verdrehte die Augen).
Langsam legten wir los, einige im Kajak, andere wie ich wackelig auf dem Board. Das Wasser unter den Bäumen war so still, dass man winzige Fische um das Paddel herum huschen sah. Einmal verlor ich fast das Gleichgewicht, als ich einem tief hängenden Ast ausweichen wollte – ich wurde nass, blieb aber aufrecht (knapp). Unser Guide zeigte uns ein Fischadlernest und erklärte, wie man Waschbärenspuren am Rand von Sandspur Island erkennt (sie nannte sie Waschbärinsel – so nennen sie die Einheimischen). Dort machten wir Pause, saßen auf unseren Boards, aßen kalte Wassermelone und ließen die Füße ins Wasser baumeln. Man hörte irgendwo hoch oben Zikaden zirpen und in der Ferne das leise Brummen von Booten, aber sonst war es still, nur unser leises Gespräch.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich dort so entspannt fühle – vielleicht lag es an dem ganzen Grün oder daran, einfach im eigenen Tempo dahinzugleiten. Meine Arme wurden zwar müde, aber auf eine gute Art, als hätte ich wirklich etwas mit meinem Körper geleistet. Auf dem Rückweg startete jemand eine Wasserschlacht (diesmal nicht ich), und ich lachte so sehr, dass ich fast wieder umgekippt wäre. Toiletten gibt es unterwegs keine – nur als Warnung – aber ehrlich gesagt hat mich das nicht gestört. Ich denke noch oft an dieses ruhige Gefühl, wenn wir unter den verschlungenen Ästen hindurchglitten sind.
Nein, Vorkenntnisse sind nicht nötig; Anfänger sind willkommen und die Guides helfen dir beim Lernen.
Nein, Schwimmkenntnisse sind für diese Tour nicht erforderlich.
Du kannst zwischen Stand Up Paddle Board oder Kajak wählen, bekommst Wasser, Gatorade oder Softdrinks sowie frisches Obst.
Während der Tour gibt es keine Toiletten; diese sind nur vor und nach der Tour zugänglich.
Die Tour führt durch Miamis Mangroven und macht Halt auf Sandspur Island (Waschbärinsel).
Ein Abholservice vom Hotel ist nicht vorgesehen; Treffpunkt ist der Startpunkt der Tour.
Die Tour ist für Teilnehmer mit durchschnittlicher Fitness geeignet; Altersbeschränkungen gelten nur für Alkoholkonsum.
Die Tour findet bei Regen oder Sonnenschein statt, außer sie wird zum Startzeitpunkt offiziell abgesagt; du wirst dann informiert.
Dein Tag beinhaltet die Wahl zwischen Stand Up Paddle Board oder Kajak, dazu Wasser, Gatorade oder Softdrinks zur Erfrischung und frisches Obst, das du entspannt auf Sandspur Island genießen kannst, bevor ihr gemeinsam mit der Gruppe und dem Guide zurückpaddelt.
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