Bei dieser Miami Stadttour fühlst du dich, als würdest du mit einem Einheimischen unterwegs sein: kubanischen Kaffee in Little Havana schlürfen, Wynwoods wilde Murals entdecken, durch die grünen Straßen von Coconut Grove schlendern und die Brise der Biscayne Bay genießen – mit Geschichten, die du online nicht findest.
Gegen 10 Uhr stiegen wir am Bayside Marketplace aus – unser Guide winkte uns mit einem breiten Grinsen zu, das versprach, dass uns etwas Besonderes erwartet. Die Luft war schon schwül und roch nach frittierten Kochbananen von einem Stand in der Nähe. Kaum hatte ich meinen ersten Cafecito bekommen (den gibt’s direkt beim Einsteigen), fuhren wir schon an den pastellfarbenen Häusern der Ocean Drive vorbei. Carlos, unser Guide, zeigte auf das Versace Mansion und erzählte von Miamis wilden 90ern – er brachte uns zum Lachen und ließ mich Details entdecken, die ich sonst übersehen hätte. Für meinen Bruder, der Scarface liebt, machte ich schnell ein Foto von der berühmten Treppe.
Wynwood war ein ganz anderes Erlebnis – die Farben auf den Wänden schienen in der Sonne fast zu pulsieren. Wir schlenderten durch Gassen, in denen Künstler ihre Spuren hinterlassen hatten, und der Duft von Spraydosen lag noch in der Luft. Carlos kannte gefühlt jeden zweiten Menschen, der uns begegnete; er grüßte einen Mann, der Kokoswasser verkaufte, der ihm auf Spanisch etwas zurief, das ich nicht verstand. Er zeigte uns sein Lieblingsmural, das nicht mal an der Hauptwand hängt, und erzählte, wie das Viertel früher hauptsächlich aus Lagerhallen bestand. Irgendwann merkte ich, dass ich keine Fotos mehr machte, sondern einfach nur zuhörte. Das Stichwort hier ist „Miami Stadttour“, aber ehrlich gesagt fühlte es sich eher an wie ein Tag mit einem Freund, der seine Stadt liebt.
Mittags waren wir in Little Havana – aus offenen Türen drang Musik, und im Maximo Gomez Park klackerten Domino-Steine auf den Tischen. Ich versuchte, einen Cortadito zu bestellen und verpatzte es total; ein älterer Herr hinter mir lachte und gab mir trotzdem einen Daumen hoch. Zum Mittag gab’s Empanadas aus einem kleinen Laden, den unser Guide sehr empfahl – fettige Finger, knuspriger Teig und scharfe Soße, die mir die Augen tränen ließ (im besten Sinne). Zwischen Bissen und Geschichten über die Calle Ocho Festivals dachte ich darüber nach, wie Miami wie eine Schichtung aus verschiedenen Welten wirkt – alte Häuser neben gläsernen Türmen, kubanische Musik mischt sich mit Autohupen.
Coconut Grove war dagegen fast verschlafen – riesige Banyan-Bäume warfen Schatten auf ruhige Straßen, und durch das Grün blitzte immer wieder die Biscayne Bay hervor. Wir gingen an alten Cottages und neuen Eigentumswohnungen vorbei; Carlos erzählte, welche früher Künstlerateliers oder Jazzbars waren. Die Luft roch hier nach Grün – wie nasse Blätter nach Regen, obwohl es gar nicht geregnet hatte. Es ist ein besonderes Gefühl, so viele Facetten von Miami an einem Tag zu sehen und zu merken, wie eigenartig schön das Ganze zusammenpasst.
Die Tour dauert etwa 6 Stunden, von 10 bis 16 Uhr.
Ja, die Abholung erfolgt am Bayside Marketplace zwischen 10:00 und 10:15 Uhr.
Die Tour führt durch Wynwood, Little Havana, Coconut Grove, Coral Gables, Brickell, Miami Design District und mehr.
Während der Tour sind Softdrinks, Wasser und Snacks inklusive.
Ein formelles Mittagessen ist nicht enthalten, aber es gibt unterwegs Essensstopps.
Ja, die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet; Babys können im Kinderwagen mitfahren.
Ja, Assistenztiere sind auf der Tour erlaubt.
Nein, die Tour ist nicht rollstuhlgerecht.
Dein Tag startet mit der Abholung am Bayside Marketplace gegen 10 Uhr. Du fährst in einem klimatisierten Fahrzeug mit einem englisch- oder spanischsprachigen Guide, der an jeder Station spannende lokale Geschichten erzählt – von Wynwoods Street Art bis zu kubanischen Leckereien in Little Havana. Wasser, Softdrinks und Snacks sind inklusive, bevor es gegen 16 Uhr zurück ins Stadtzentrum geht.
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