Du betrittst vier ikonische Las Vegas Box- und MMA-Gyms mit einem lokalen Guide, hörst echte Geschichten aus der Kampfszene und siehst, wo Champions täglich trainieren. Mach Fotos am Ring, quatsch mit Trainern, wenn sie da sind, und tauch ein in Jahrzehnte voller Kampfsportgeschichte, die sonst nur Fans träumen.
Ganz ehrlich – ich war ein bisschen nervös, als ich vor dem ersten Gym wartete und meinen Kaffee festhielt, als könnte er mich vor dem schützen, was drinnen passiert. Das Schild zeigte Xtreme Couture, und unser Guide Mike – der einen trockenen Humor hat – grinste und meinte: „Keine Sorge, hier kämpft niemand gegen Touristen.“ Zuerst schlug einem der Geruch entgegen: Schweiß, Leder, und dieser leichte Hauch von altem Tape. Kämpfer bewegten sich auf den Matten, manche waren wirklich noch Kids. Mike zeigte auf ein Poster von Randy Couture und erzählte, wie er diesen Ort nach seiner UFC-Karriere quasi aus dem Nichts aufgebaut hat. Ich versuchte, nicht zu sehr beeindruckt zu wirken, aber ehrlich? Es fühlte sich an, als wäre ich auf einem Filmset gelandet.
Als nächstes stand das Wand Fight Team Gym auf dem Plan – überall prangte Wanderlei Silvas Gesicht, lachend auf Fotos oder eingefroren in einem Punch. Im Hintergrund lief brasilianischer Hip-Hop, während wir an Vitrinen mit Pokalen und Handschuhen vorbeigingen, die schon so manche Schlacht gesehen hatten. Einmal versuchte ich, „Wanderlei“ richtig auszusprechen; Li, einer der Trainer, lachte so sehr, dass er fast sein Springseil fallen ließ. Wenn man diese Orte hautnah erlebt, wird einem klar, wie viel Arbeit hinter jedem Kampfabend im Fernsehen steckt.
Im Mayweather Boxing Club herrschte selbst am Mittag reger Betrieb. Einige Boxer schlugen so schnell auf die Pratzen, dass es klang wie Popcorn, das aufpoppt. Unser Guide erzählte, dass Floyd Mayweather manchmal vorbeischaut; mit etwas Glück kann man ihn oder andere große Namen beim Training erwischen. Wir hatten kein Promi-Glück, aber allein die Atmosphäre war elektrisierend. Johnny Tocco’s war der letzte Stopp – hier geht’s richtig oldschool zu: verblasste Fotos von Ali und Tyson an den Wänden, knarrende Böden und sogar ein alter Speedball, der Geschichten erzählen könnte, wenn man nur lange genug zuhört. Ich dachte die ganze Zeit daran, wie viele Legenden wohl schon durch diese Seile geschwitzt haben.
Ich ging mit dem Wunsch, meine eigenen Handschuhe mitgebracht zu haben (auch wenn ich mich nicht getraut hätte, sie zu benutzen). Irgendwas an diesen Gyms bleibt hängen – vielleicht sind es die Echos von Ehrgeiz in jeder Ecke oder einfach der eigenartige Trost von Kreidestaub und schwingenden Sandsäcken im Nachmittagslicht.
Die Tour führt zu vier großen Gyms: Xtreme Couture, Wand Fight Team Gym, Mayweather Boxing Club und Johnny Tocco's Ringside Gym.
Die Tour dauert insgesamt etwa 3 Stunden.
Man kann Kämpfer beim Training sehen, aber Auftritte von Stars sind nicht garantiert.
Ein Hoteltransfer ist nicht erwähnt; öffentliche Verkehrsmittel sind an den Stopps gut erreichbar.
Ja, Kinder unter 18 Jahren sind erlaubt, müssen aber von einem Erwachsenen begleitet werden.
Ja, in einigen Gyms gibt es die Möglichkeit, Fanartikel zu erwerben.
Bequeme Kleidung, die sich gut zum Herumlaufen in aktiven Trainingsstätten eignet.
Nein, manchmal kann ein Gym unerwartet geschlossen sein und wird dann durch einen anderen Standort ersetzt.
Dein Tag beinhaltet geführten Zugang zu vier legendären Las Vegas Box- und MMA-Gyms – Xtreme Couture, Wand Fight Team Gym, Mayweather Boxing Club und Johnny Tocco's – mit vielen Fotomöglichkeiten und Zeit, Erinnerungsstücke anzuschauen oder Fanartikel zu kaufen, bevor es zurück in den pulsierenden Sin City-Trubel geht.
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