Erkunde La Jollas Küstenstraßen mit einem lokalen Guide, der dir historische Fotos und Geschichten erzählt, die du auf Schildern nicht findest. Freu dich auf Begegnungen mit Seehunden an der Children’s Pool Beach, schräge Anekdoten über Einheimische und Philanthropen sowie Einblicke in alte Cottages und versteckte Ecken. Am Ende fühlst du dich, als wärst du durch fremde Erinnerungen spaziert – und hast vielleicht deine eigenen geschaffen.
„Weißt du, was das für ein Geruch ist?“ fragte unser Guide grinsend, als wir an der Children’s Pool Beach Halt machten. Ich dachte an „Meer“, doch es waren die Seehunde – überall lagen sie faul auf den Felsen, als wären sie die wahren Einheimischen. Ein kleines Mädchen winkte ihnen zu, und einer bellte zurück (ganz bestimmt absichtlich). Dieser Moment gab den Ton für die Tour vor: eine Mischung aus Geschichte, Nachbarschaftsklatsch und vielen kleinen Überraschungen.
Eigentlich hatte ich nicht erwartet, mich für Philanthropen oder Architekten zu interessieren, doch Ellen Scripps tauchte an jeder Ecke auf – in Parks, vor Museen (naja, außenrum) und sogar bei einer Kirche, die wohl mal umgezogen ist? Unser Guide hatte alte Fotos dabei, die er immer dann hervorholte, wenn wir an einem Ort mit Geschichte standen. Manchmal blieb er mitten im Satz stehen, um auf einen seltsamen Riss im Gehweg oder eine ungewöhnliche Dachlinie hinzuweisen („das ist Erdbeben-Architektur“, meinte er beiläufig). Ich mochte, dass alles so locker und ungezwungen wirkte. Ein Hügel brachte meine Beine zum Brennen – nicht schlimm, aber nach drei Meilen merkt man es.
Das Dorf steckt voller kleiner Details: pastellfarbene Häuser mit wilden Glyzinien, die Zäune erklimmen; jemand verkauft Limonade vor dem Wisteria Cottage (ob das immer so ist, weiß ich nicht); Paare machen Hochzeitsfotos am Wedding Bowl, während Surfer darunter paddeln. Ich versuchte mir vorzustellen, wie es auf den alten Schwarz-Weiß-Fotos aussah – vielleicht ruhiger? Aber das Rauschen des Meeres war bestimmt immer da. Zum Schluss standen wir an der La Jolla Cove, das Licht wurde goldfarben und man hörte Kinderlachen im Wind. An diesen Ausblick denke ich oft, wenn ich tief durchatmen muss.
Die Strecke umfasst etwa 5 Kilometer in gemütlichem Tempo und beinhaltet rund 40 Treppenstufen (bergab).
Die Standardtour ist wegen Treppen und Hügeln nicht barrierefrei, aber individuelle Touren können organisiert werden.
Du siehst die Children’s Pool Beach, Ellen Browning Scripps Park, La Jolla Cove, Wisteria Cottage (von außen) und weitere lokale Sehenswürdigkeiten.
Es fallen keine Eintrittsgebühren an; du siehst Orte wie das Museum of Contemporary Art von außen und hörst ihre Geschichten.
Es gibt keine Verpflegung, aber der Guide gibt dir Tipps für gute Restaurants nach dem Spaziergang.
Die Tour hat einige Hügel und Treppen; eine moderate Fitness und keine größeren Mobilitätseinschränkungen sind empfehlenswert.
Die Tour wird für Kinder unter 10 Jahren nicht empfohlen.
Dein Tag umfasst eine geführte Entdeckungsreise durch La Jollas Herz mit historischen Bildern, vielen spannenden Fakten über Philanthropen wie Ellen Scripps, Architektur-Infos, Begegnungen mit Seehunden an der Children’s Pool Beach, persönliche Restauranttipps vom Guide und ein entspanntes Tempo durch Dorfstraßen und Küstenwege bis zum Abschluss an der Cove.
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