Steuere dein eigenes Zodiac durch Alaskas wilde Buchten, geführt von einem lokalen Guide ab Ketchikan. Halte Ausschau nach Adlern und Robben, genieße eine Pause mit warmen Snacks an einem ruhigen Strand. Die komplette Ausrüstung ist inklusive – bring nur Abenteuerlust und vielleicht ein trockenes Paar Socken mit.
Ja, Vorkenntnisse sind nicht nötig – der Guide gibt klare Anweisungen und begleitet dich.
Adler, Robben, Wale und manchmal sogar Bären sind entlang der Route bei Ketchikan zu entdecken.
Ja, während einer Pause am Strand gibt es Snacks und warme Getränke.
Ja, Skiff-Anzug, Stiefel, Socken, Handschuhe, Drybags und Schwimmweste sind inklusive.
Die Tour ist auf maximal vier Personen pro Fahrt begrenzt.
Das Abenteuer beginnt direkt am Hafen von Ketchikan.
Ja, die Tour ist rollstuhlgerecht und Servicehunde sind willkommen.
Bei Absage wegen Wetter kannst du einen Ersatztermin wählen oder bekommst dein Geld zurück.
Dein Tag beinhaltet die komplette Zodiac-Ausrüstung – Skiff-Anzug, Stiefel, Handschuhe, Socken, Drybags – und die Begleitung durch einen lokalen Experten. Snacks und Getränke gibt’s bei der Pause am Strand, bevor es zurück zum Hafen von Ketchikan geht – mit deinem offiziellen Alaskan boatman-Zertifikat in der Hand.
Wir legten am Hafen von Ketchikan ab, Regenjacken fest zugezogen und mit einem Mix aus Nervosität und Vorfreude im Bauch. Das Zodiac wirkte kleiner als erwartet, doch unser Guide Sam lächelte nur und sagte: „Keine Sorge, heute bist du der Kapitän.“ Er reichte mir den Gashebel. Ich roch die salzige Luft und etwas Grünes – vielleicht Seetang? Das Wasser schlug kalt und scharf gegen den Rumpf, meine Handschuhe spürten die Kälte.
Wir folgten Sams Boot durch verschlungene Buchten, vorbei an Inseln, deren Bäume sich wie neugierige Zuschauer zu uns neigten. Ein Adler stürzte plötzlich so tief herab, dass ich instinktiv duckte – was alle zum Lachen brachte. Ich hielt Ausschau nach Walen, von denen ich vor der Tour gelesen hatte, sah aber meist Robben, die neugierig ihre Köpfe aus dem Wasser reckten. Es war still, nur das Summen des Motors und manchmal eine fast gespenstische Stille, wenn wir dicht am Ufer trieben. Unheimlich, aber schön.
Wir legten an einem kleinen, felsigen Strand an, tranken heiße Getränke und knabberten Snacks – nichts Besonderes, aber nach dem festen Griff am Steuer schmeckte sogar ein Keks wie ein kleiner Sieg. Sam erzählte von seiner Kindheit hier; seine Hände bewegten sich lebhaft, fast so viel wie meine, als ich versuchte, ohne Krümel zu essen. Draußen gemeinsam zu essen schafft irgendwie ein Gefühl von Zugehörigkeit, auch wenn man nur kurz zu Gast ist.
Ich denke oft daran zurück, wie es war, das Zodiac zurück nach Ketchikan zu steuern, der Sprühregen im Gesicht und die Arme, die auf eine unerwartete Weise müde wurden. Am Ende bekommt man ein Zertifikat – „Alaskan boatman“ – das ist zwar lustig, aber auch irgendwie berührend. Ob ich jemals ein echter Kapitän werde, weiß ich nicht, aber für diese paar Stunden fühlte es sich echt so an.
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