Erlebe legendäre Stromschnellen des Snake River in kleinen Gruppen mit max. 12 Gästen und erfahrenem Guide. Wage dich ins Wasser, genieße die spektakuläre Natur und zieh dich am Ende in Umkleiden trocken, bevor es zurück in die Stadt geht – garantiert mit neuen Geschichten (und nassen Socken).
Das Erste, woran ich mich erinnere, ist das Geräusch – dieses tiefe Grollen des Snake River, irgendwo zwischen Knurren und Lachen, das von den Canyonwänden bei Jackson Hole widerhallte. Wir hatten uns im kleinen Büro von Lewis & Clark versammelt (ich war früh da, aber trotzdem als Letzter mit dem Ausfüllen der Formulare fertig), und unser Guide Dave verteilte mit einem entspannten Grinsen die Schwimmwesten, als hätte er das schon tausendmal gemacht. Nur zehn Leute waren wir im Boot – viel weniger als ich erwartet hatte. Wir musterten uns alle ein bisschen in unseren unbeholfenen Flussschuhen, bevor wir in den Bus stiegen, der uns eine halbe Stunde zum Startpunkt brachte. Die Fenster beschlugen leicht von der nervösen Stimmung und den noch feuchten Haaren von den vorherigen Touren. Ich dachte die ganze Zeit daran, wie viele Menschen das hier seit 1971 schon erlebt haben – ziemlich beeindruckend.
Am Fluss schlägt dir sofort der Duft von Kiefern und kalter Luft entgegen, der dich blitzschnell wachrüttelt. Dave gab uns eine Sicherheitseinweisung (bei einem Teil habe ich vielleicht kurz abgeschaltet – sorry, Dave), dann stießen wir ab in Wasser, das anfangs fast sanft wirkte. Doch dann hörst du das Donnern von „Big Kahuna“ schon bevor du es siehst – plötzlich spritzt das Wasser, alle schreien, Paddel klappern gegen das Boot. Mein Neffe kreischte, als wir Lunch Counter erreichten; ich schluckte hauptsächlich Wasser und versuchte, meinen Schuh nicht zu verlieren. Zwischen den Stromschnellen gibt es diese seltsam ruhigen Abschnitte, in denen nur die Vögel zwitschern und das Wasser leise an den Gummi schlägt. Jemand fragte, ob wir schwimmen könnten, und Dave ließ uns für ein paar Minuten ins eiskalte Wasser springen – bitterkalt, aber das Schweben unter den Felsen war jede Sekunde wert.
Ich hatte nicht erwartet, so viel zu lachen oder mich so winzig in diesem Canyon zu fühlen. Das Licht ändert sich ständig, mal goldene Strahlen auf den Felsen, mal graue Schatten, die vorbeiziehen. Bei Sheep Gulch kletterten wir aus dem Boot (meine Arme fühlten sich wie Pudding an) und zogen uns in kleinen Hütten um, die nach Zeder und feuchtem Neopren rochen. Die Rückfahrt war ruhiger – alle müde, aber mit breitem Grinsen, schon dabei, Geschichten auszutauschen, wer am meisten nass geworden war (ich war’s). Wenn du richtig Adrenalin willst, probier beim nächsten Mal die „Small Boat“-Tour – aber ehrlich gesagt? Dieses klassische Rafting hat mir völlig gereicht.
In jedes klassische Boot passen maximal 12 Gäste plus ein Guide.
Der Startpunkt ist das Büro von Lewis & Clark, 180 Powderhorn Ln, Jackson Hole.
Ja, der Shuttle-Service vom Büro zum Fluss und zurück ist im Preis enthalten.
Spritzjacken sind für alle kostenlos, Neoprenanzüge gibt es gratis für Kinder bis 12 Jahre.
Ja, Familien mit Kindern sind willkommen, sofern sie die grundlegenden Fitnessanforderungen erfüllen.
Am besten schnell trocknende, synthetische Kleidung (kein Baumwolle oder Denim) und feste Schuhe wie Sandalen oder alte Sneaker.
Ja, am Ausstiegspunkt Sheep Gulch stehen Umkleiden zur Verfügung.
Die Tour führt über rund 13 Kilometer mit Stromschnellen der Klassen II und III auf dem Snake River.
Dein Tag beinhaltet den Shuttle-Service zwischen Jackson Hole und dem Snake River, komplette Sicherheitsausrüstung wie Schwimmwesten und Spritzjacken (plus Neoprenanzüge gratis für Kinder), erfahrene lokale Guides seit 1971, viel Platz im klassischen Boot mit max. 12 Gästen, die Möglichkeit zum Schwimmen in ruhigen Abschnitten, Umkleiden am Ausstieg und eine lustige Rückfahrt im Bus.
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