Du wirst in Fairbanks abgeholt und triffst ein energiegeladenes Team Alaskan Huskies, das bereit ist, verschneite Trails zu erkunden. Lerne die Basics vom Mushing, probiere das Lenken mit Sprachbefehlen und gleite durch stille Wälder, bevor du dich mit Hundekuscheln und kostenlosen Fotos aufwärmst. Echt und lebendig – nicht glattgebügelt oder vorhersehbar.
Direkt nach dem Frühstück stiegen wir in den Van, die Stiefel noch leicht feucht vom Schnee vom Vortag. Die Fahrerin – ich glaube, sie hieß Marla – lächelte, als sie uns frieren sah, und reichte uns eine Thermoskanne Kaffee für die Fahrt. Es sind etwa 25 Minuten von Fairbanks, aber man verliert sich schnell im Blick auf die vorbeiziehenden Fichten. Schon bevor wir ausstiegen, begannen die Hunde zu bellen – dieses wilde, fröhliche Geräusch, das die kalte Luft durchbricht und einen sofort wieder wach macht.
Unser Guide Tomo winkte uns mit seiner großen, behandschuhten Hand heran. Er stellte jeden Husky mit Namen vor (ich erinnere mich nur an „Rocket“, weil der versucht hat, meinen Handschuh zu klauen). Das wichtigste Stichwort hier ist „Hundeschlittenfahren Fairbanks“ – und ehrlich gesagt hätte ich nicht erwartet, dass die Hunde so voller Energie stecken. Sie sind schlanker als gedacht, reine Muskeln und lebendige Augen. Tomo erklärte, dass Mushing hier nicht nur Sport ist, sondern Geschichte, Überleben und Familientradition. Er zeigte uns, wie man auf den Kufen steht und mit „gee“ oder „haw“ lenkt. Ich klang wahrscheinlich albern, aber Rocket schien das nicht zu stören.
Der Schlitten glitt schnell los. Der Schnee knirschte unter uns, der kalte Wind biss in die Wangen. Auf halber Strecke des etwa 5 Kilometer langen Trails wurde es plötzlich ganz still – nur Pfoten, die auf den Schnee trommelten, und unser Atem in der Luft. Keine Autos, keine Stimmen, nur weiße Wälder und dieser gleichmäßige Rhythmus. Die Fahrt war kürzer als gedacht (vielleicht 20 Minuten?), aber es fühlte sich an, als würde man ein Geheimnis teilen. Danach durften wir die Hunde streicheln – ihr Fell ist rauer, als es aussieht – und Tomo machte Fotos, während wir versuchten, nicht wie eingefroren auszusehen. Er meinte, die Bilder würden wir später per Dropbox oder so bekommen; ehrlich gesagt bin ich froh, dass jemand anderes fotografiert hat, denn meine Finger waren komplett taub.
Ich denke immer noch an Rockets wedelnden Schwanz, als wir gingen – als wüsste er, dass morgen neue Gesichter kommen. Wenn du eine Tagestour zum Hundeschlittenfahren bei Fairbanks suchst, inklusive Abholung, fühlt sich diese echt an – nicht gestellt oder gehetzt. Einfach du, ein paar laute Huskys und ein Stück Alaska-Winter, das länger nachhallt, als du denkst.
Die eigentliche Schlittenfahrt dauert je nach Trailbedingungen etwa 20–30 Minuten.
Ja, die kostenlose Abholung und Rückfahrt ist für Hotels in der Innenstadt von Fairbanks inklusive.
Ja, dein Guide macht Fotos und stellt sie innerhalb von drei Tagen kostenlos per Dropbox oder OneDrive zur Verfügung.
Die Saison läuft vom 1. November bis zum 20. April.
Der Trail ist je nach Tagesbedingungen zwischen 2 und 5 Meilen lang.
Babys und kleine Kinder können während der Tour im Kinderwagen oder Buggy mitfahren.
Wer über 113 kg (250 Pfund) wiegt, muss aus Sicherheitsgründen zwei Tickets buchen.
Wegen Schnee und unklarer Straßenverhältnisse ist es sicherer, den Abholservice zu nutzen als selbst zu fahren.
Dein Tag beinhaltet kostenlose Abholung und Rückfahrt vom Hotel in der Innenstadt Fairbanks, geführte Erklärungen von lokalen Mushers, eine 2–5 Meilen lange Fahrt mit Alaskan Huskies auf verschneiten Trails sowie einen kostenlosen professionellen Fotoservice, der dir nach der Tour online zugeschickt wird – so bleiben deine Hände schön warm in den Fäustlingen.
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