Du fährst deinen eigenen Jeep durch Colorados Hochland bei Denver, geführt von einem lokalen Guide – über steinige Pfade, vorbei an Geisterstädten und zu Bergseen wie Bill Moore oder Saint Mary’s Glacier. Jede Kurve bestimmst du selbst (mit Tipps, wenn du willst), die Gruppen sind klein, und die Bergluft bleibt dir lange in Erinnerung.
Dein Tag beinhaltet die Nutzung eines echten Offroad-Jeep (du fährst selbst), fachkundige Anleitung durch einen lokalen Guide per Funk, während du ihm durch Colorados Berge bei Denver folgst, Wasser für alle, alle nötigen Gebühren und flexible Streckenwahl je nach Wetter und deinem Komfort – zurück geht’s im eigenen Tempo.
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Breckenridge Backcountry Ski Tour: Tiefschnee & Alpine GipfelBackcountry-Skiing bei Breckenridge mit Lawinencheck und Techniktraining. 75 % Aufstieg, 25 % Abfahrt. Leihausrüstung in Silverthorne verfügbar.★ 5.00 (2)8 hUS$ 319Ansehen ›
Colorado Splitboarding im Backcountry: Black Diamond Powder-ErlebnisColorado Backcountry Splitboarding für erfahrene Snowboarder. Lawinencheck, Auf- und Abstiegstechniken, Leihausrüstung am Silverthorne Basecamp inklusive.★ 5.00 (1)8 hUS$ 319Ansehen › Mit den Händen fester am Lenkrad als gedacht folgte ich den Rücklichtern unseres Guides über einen steinigen Pfad außerhalb von Black Hawk. Die ersten Minuten vergingen wie im Flug – Motor brummte unter mir, Kiefernnadeln flogen am offenen Fenster vorbei. Unser Guide Dave funkte Tipps rüber („Hier langsam, linker Reifen auf dem Felsen“) und erzählte, wie früher die Bergleute diese Wege freisprengten. Die kalte, staubige Luft über der Baumgrenze roch irgendwie metallisch und scharf. Ehrlich gesagt war ich am Anfang nervös. Doch Dave lachte nur und meinte, jeder fühlt sich so, bis zum ersten Schlagloch.
Wir hielten an einer scheinbar verlassenen Hütte – tatsächlich ein Teil einer alten Bergbau-Geisterstadt. Als wir ausstiegen, herrschte eine seltsame Stille; nur Wind und das Knirschen von Kies unter unseren Stiefeln. Dave zeigte rostige Werkzeuge, halb im Boden vergraben, und erzählte von einer Familie, die hier versucht hatte, sesshaft zu werden (ich will mir gar nicht vorstellen, wie die Winter waren). Die Sonne schob sich immer wieder hinter Wolken und warf Lichtflecken über die Kontinentalscheide. Meine Hände kribbelten noch vom Lenken über die Steine. Einmal versuchte ich, „Saint Mary’s Glacier“ mit meinem besten Colorado-Akzent auszusprechen – meine Begleitung verdrehte die Augen so heftig, dass sie fast umfiel.
Der Weg zum Bill Moore Lake wurde holpriger – ordentliches Geruckel und mehr als ein „Whoa!“ aus dem Fond. Zusammen mit Dave durften wir die Route je nach Mut auswählen (ich nahm „mittel“, aber ehrlich gesagt war das schon ganz schön wild). Mittagessen gab’s nur aus mitgebrachten Granolriegeln und Wasser, aber an diesem eisblauen See auf 3.350 Metern schmeckte alles irgendwie besonders. Da oben zu sein, nur mit Wind und Kiefern als Gesellschaft – daran denke ich noch heute, wenn der Verkehr zuhause nervt.
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