Du stehst auf den Salzebenen von Badwater Basin, siehst den Sonnenuntergang am Zabriskie Point und bestaunst den Sternenhimmel fernab der Stadt – alles mit einem lokalen Guide, der ehrlich bleibt und für ausreichend Wasser sorgt. Die Abholung am Hotel macht’s dir einfach. Du wirst überrascht sein, wie sehr dir die Stille der Wüste im Gedächtnis bleibt.
Fast hätte ich die Tag- & Nacht-Tour durchs Death Valley abgesagt, als ich die Wettervorhersage sah – 43 °C klang wie eine Herausforderung. Doch da standen wir, blinzelten zum Willkommensschild, während unser Guide David scherzte: „Gratis Sauna-Therapie inklusive.“ Im Van war es angenehm kühl, doch als wir bei Dante’s View ausstiegen, schlug mir die Hitze wie ein Ofen entgegen. Trotzdem verflog der erste Hitzeschock schnell, als ich nach unten blickte – endlose weiße Salzflächen und violette Berge, alles still und friedlich. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich gleichzeitig so klein und so lebendig fühlen würde.
David kannte jede kuriose Info über diesen Ort (wusstest du, dass das Badwater Basin fast 90 Meter tiefer liegt als Death Valley Junction?). Er zeigte uns, wo früher ein See war, während wir über den rissigen Boden von Badwater liefen. Das Salz knackte unter meinen Schuhen – scharf und körnig. Am Zabriskie Point wehte jemandem der Hut weg, und alle lachten; der Wind dort oben ist wirklich etwas Besonderes. Das Licht färbte die bizarren Hügel gold- und rosarot. Unsere Gruppe stand einfach still da, keiner sagte viel. So etwas erlebt man nur live – kein Foto kann das wirklich einfangen, auch wenn David immer wieder anbot, ein Bild zu machen.
Das Abendessen in Furnace Creek war einfach, fühlte sich aber wie eine Belohnung nach der Sonne an – kaltes Wasser hat selten so gut geschmeckt. Als wir bei Artist’s Palette ankamen, sahen die Felsen aus, als hätte ein Kind mit zu vielen Buntstiften gemalt. Li aus unserer Gruppe versuchte, alle Farben auf Mandarin zu benennen; David grinste und meinte, er bleibt lieber bei Englisch. Als die Nacht kam, hielten wir nahe Death Valley Junction zum Sterne beobachten an. Ich legte mich auf eine Decke (es gab welche zum Ausleihen) und versuchte, Sternbilder zu erkennen, während jemand mit einem Laserpointer den Mars zeigte. Der Himmel wirkte riesig – keine Lichtverschmutzung weit und breit.
Auf der Rückfahrt nach Vegas dachte ich immer wieder daran, wie still es dort draußen war, obwohl wir zu neunt im Van Snacks teilten. Dieses Gefühl bleibt länger im Kopf als jedes Foto.
Die Tour dauert den ganzen Tag bis in den Abend, inklusive Sonnenuntergang und Sternenbeobachtung, bevor es zurück nach Las Vegas geht.
Ja, die Abholung und Rückfahrt vom Hotel sind im Preis enthalten.
Die Route führt zu Dante’s View, Zabriskie Point, den Mesquite Flat Sand Dunes, Furnace Creek zum Abendessen, Badwater Basin, Artist’s Palette und zum Sterne beobachten bei Death Valley Junction.
Das Abendessen ist nicht inklusive, aber es gibt eine Pause in Furnace Creek, wo du Essen kaufen kannst.
Ja – Babys und kleine Kinder (auch mit Kinderwagen) sind willkommen, es gibt spezielle Kindersitze und die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet.
Nein, den ganzen Tag über gibt es unbegrenzt Flaschenwasser.
Ja, es gibt eine private Variante für Familien oder Gruppen, die eine individuelle Tour wünschen – einfach direkt anfragen.
Dein Tag startet mit bequemer Abholung und Rückfahrt in Las Vegas, unbegrenztem Wasser (glaub mir, du wirst es brauchen), geführten Besuchen an Highlights wie Badwater Basin und Artist’s Palette mit viel Zeit für Fotos und kurze Spaziergänge, dazu eine entspannte Abendpause in Furnace Creek, bevor es zum Sonnenuntergang und zum klaren Sternenhimmel geht – einer der besten Orte in den USA dafür.
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