Erkunde die Upper King Street mit einem lokalen Guide und probiere fünf bis sechs Lowcountry-Gerichte – von Austern über Hushpuppies bis vielleicht zu eingelegter Okra – an einigen der beliebtesten Spots in Charleston. Freu dich auf Geschichten von Köchen, Lachen mit anderen Reisenden und Meeresfrüchtegeschmack, der lange nachklingt.
Da ist dieses Klappern – Gabeln auf Tellern, Lachen, das aus einer Tür auf der Upper King Street schwappt. Genau das hat mich zuerst angezogen. Unsere Guide Sarah winkte uns neben dem alten Charleston Museum heran (direkt neben der U-Boot-Nachbildung – ich hatte keine Ahnung, warum die da steht) und schon ging es los die Straße runter. Ich hätte nicht gedacht, dass die Luft so nach frittierten Garnelen und etwas Süßem riechen würde – vielleicht Pralinen? Es war schwül, aber nicht unangenehm; genau richtig, damit alles lebendig und nah wirkt.
Der erste Halt war ein Laden, wo der Koch herauskam, um über Austern zu sprechen – er beschrieb sie, als wären es alte Bekannte. Ich habe eine probiert, obwohl ich bei rohem Essen sonst zögere, aber sie schmeckte kalt, salzig und fast metallisch – auf eine gute Art. Jemand aus unserer Gruppe fragte nach Grits, und Sarah lachte: „Über Lowcountry-Küche kann man nicht reden, ohne Grits mindestens zweimal zu erwähnen.“ Sie zeigte uns auch ein paar Wandbilder unterwegs – die Gegend hat sich in den letzten Jahren ganz schön verändert. Einheimische winkten von ihren Treppen, Touristen machten Selfies (ich inklusive), und irgendwo hinter uns läuteten Kirchenglocken. Es fühlte sich an, als würde alles gleichzeitig passieren.
Ich denke immer noch an diesen Hushpuppy, den wir beim dritten Stopp hatten – außen knusprig, innen weich, mit einer Kräuterbutter, die wegen der Hitze schnell schmolz. Nicht alles hat meinen Geschmack getroffen (die eingelegten Okraschoten waren… eine Erfahrung), aber genau das machte es spannend. Beim letzten Probieren war ich eigentlich satt, aber ich aß trotzdem mit, weil alle am Tisch strahlten und es sich unhöflich angefühlt hätte, nicht mitzumachen. Wir haben erzählt, wo jeder herkommt; ein Paar war extra aus Savannah angereist, nur für diese Tagestour in Charleston.
Auf dem Rückweg zur Meeting Street nach zwei Stunden roch mein Shirt noch leicht nach Meeresfrüchten (im positiven Sinn?) und ich fühlte mich satt und irgendwie verbunden mit diesem kleinen Stück Charleston, an dem ich sonst immer nur vorbeigehetzt war. Manchmal merkt man erst, was man verpasst, wenn man langsamer macht.
Die Tour beginnt am Charleston Museum, 360 Meeting Street, direkt neben der Hunley-Nachbildung.
Die Foodtour zu Fuß dauert etwa 2,5 Stunden.
Die Tour ist sehr meeresfrüchte-lastig und nicht geeignet für Allergiker oder Gäste, die Meeresfrüchte meiden.
Die Tour beinhaltet 5 bis 6 Verkostungen in verschiedenen Restaurants entlang der Upper King Street.
Das Tempo ist gemütlich und für alle Fitnesslevels geeignet.
Babys und kleine Kinder sind willkommen; Kinderwagen sind erlaubt.
Die Tour findet bei jedem Wetter statt; bitte passend kleiden.
Ja, am Treffpunkt Charleston Museum gibt es gute Anbindungen an den öffentlichen Nahverkehr.
Dein Nachmittag umfasst fünf bis sechs großzügige Verkostungen in verschiedenen Restaurants im Upper King Street Viertel von Charleston, begleitet von einem erfahrenen lokalen Guide, der unterwegs spannende Geschichten erzählt. Du triffst deine Gruppe vor dem Charleston Museum und startest gemeinsam zu Fuß – kein Transport nötig – und verbringst rund zweieinhalb Stunden damit, dich durch Lowcountry-Klassiker zu probieren, bevor es zurück ins Zentrum geht.
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