Spüre das Knirschen des Salzes unter deinen Füßen auf den Bonneville Salt Flats, halte am glitzernden Ufer des Great Salt Lake und entdecke die ungewöhnliche Tree of Life-Skulptur mitten in der Wüste. Mit einem lokalen Guide, der spannende Geschichten erzählt (und kaltes Wasser dabei hat), hast du Zeit zum Erkunden, surrealen Fotos und vielleicht fragst du dich, wie hier jemals Autos über diese endlose Leere gerast sind.
Unser Guide – ich weiß nicht mehr, ob er Sam oder Dan hieß, aber er hatte diesen typischen Utah-Akzent – hielt zuerst am Great Salt Lake an. Er reichte uns Wasserflaschen und zeigte auf den leicht mineralischen, fast metallischen Geruch in der Luft, den ich sonst wohl nie bemerkt hätte. Pelikane glitten tief über das Wasser, und ein Kind versuchte in der Nähe einen Stein übers Wasser hüpfen zu lassen, doch der plumpste einfach ins Wasser. Im Besucherzentrum hingen alte Fotos von Rennbooten auf dem Salz – ziemlich verrückt, sich vorzustellen, dass hier früher Geschwindigkeit statt Stille herrschte.
Zurück im Van fuhren wir auf der I-80 nach Westen, bis am Horizont diese ungewöhnliche Form auftauchte – die Tree of Life-Skulptur. Sie ist größer als gedacht, bunte Kugeln kleben an den Betonästen. Unser Guide meinte, die Einheimischen nennen sie eher „das Ding in der Wüste“ als ihren eigentlichen Namen. Ich wollte ein Foto machen, aber die Linse meines Handys beschlug wegen der Klimaanlage und der trockenen Wüstenluft – typisch ich. Der Wind dort trägt diesen trockenen, erdigen Duft, gemischt mit etwas Scharfem, das ich nicht genau benennen kann.
Die Bonneville Salt Flats selbst öffnen sich einfach vor dir. Keine Zäune, keine Bäume – nur endloses Weiß, so weit das Auge reicht. Ich hockte mich hin und berührte das Salz (es fühlt sich rauer an als normales Speisesalz), stand wieder auf und wurde fast schwindelig, weil ich nur noch Horizont sah, meilenweit. Unser Guide erzählte Geschichten von Landgeschwindigkeitsrekorden – ein Typ hat hier mal über 600 mph geschafft, was verrückt ist, wenn man selbst stillsteht und alles wie eingefroren wirkt. Die Fotos, die wir machten, sehen fast unwirklich aus, als wären wir auf einem anderen Planeten gelandet. Ich sehe noch das grelle Licht, das von meinen Schuhen in die Augen reflektierte – hätte ich doch nur Sonnenbrille mitgenommen.
Die Tour dauert insgesamt sechs Stunden, inklusive Fahrtzeit von und zurück nach Salt Lake City.
Ja, es gibt auch einen Halt am Great Salt Lake State Park und einen Besuch der Tree of Life-Skulptur.
Nein, Mittagessen ist nicht enthalten; es wird jedoch Wasserflaschen bereitgestellt.
Toiletten sind im Besucherzentrum des Great Salt Lake State Park verfügbar; an anderen Stellen sind die Einrichtungen begrenzt.
Ja, die Tour beinhaltet eine Abholung in einem klimatisierten Fahrzeug von einem zentralen Treffpunkt in Salt Lake City.
Ja, Babys und Kleinkinder können im Kinderwagen oder Buggy mitfahren.
Es ist eine Kleingruppentour, die ab mindestens zwei Teilnehmern stattfindet.
Ja, Assistenztiere sind auf dieser Tour willkommen.
Dein Tag beinhaltet Hin- und Rückfahrt von Salt Lake City in einem klimatisierten Fahrzeug, Wasserflaschen für unterwegs, Eintrittsgelder für alle Stopps sowie einen lizenzierten Guide, der an jedem Ort spannende Geschichten erzählt, bevor ihr gemeinsam die Salzflächen erkundet und zurückkehrt.
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