Du fährst die legendäre Seward Highway entlang, beobachtest gerettete Bären und Bisons im AWCC, machst eine Bootstour direkt an die eisige Wand des Portage-Gletschers und genießt Bergpanoramen über Anchorage – alles mit bequemer Abholung und einem lokalen Guide, der jede Geschichte kennt.
„Wenn du die Dickhornschafe vor mir siehst, hast du das Recht zum Angeben“, scherzte unser Fahrer, als wir am Beluga Point anhielten. So früh am Morgen hatte ich nicht mit einem Lacher gerechnet, doch da standen wir – halb wach, die Augen auf die felsigen Klippen am Turnagain Arm gerichtet. Der Wind roch nach Salz und Fichten. Jemand entdeckte etwas, das ein Dall-Schaf sein könnte (oder vielleicht doch nur ein Stein), und für einen Moment herrschte Stille, nur die Möwen kreisten über uns.
Die Fahrt entlang der Seward Highway ist einfach beeindruckend. Unsere Guide Monica, die in Anchorage aufgewachsen ist, zeigte uns immer wieder Details, die mir sonst entgangen wären – winzige violette Blümchen, die zwischen Kies hervorlugten, oder wie tief die Wolken über dem Chugach State Park hängen. Sie erzählte, wie ihr Vater hier früher angelte, als sie klein war. Im Alaska Wildlife Conservation Center fühlt es sich nicht wie ein Zoo an, sondern eher wie ein Besuch im wilden Garten eines Freundes. Wir sahen einen Waldbison vorbeischlendern, während ein Kolkrabe in der Nähe an etwas Glänzendem pickte. Zum Glück gab es Kaffee zu kaufen, und ich probierte Rentierwurst zum Mittag – nicht mein Lieblingsessen, aber hey, wenn man schon mal in Alaska ist.
Ganz ehrlich: Ich dachte, die Portage-Gletscher-Bootstour wäre nur eine weitere „Fotogelegenheit“. Doch als ich auf dem Boot stand, kalter Sprühnebel mir ins Gesicht wehte und irgendwo in der Nähe das Eis knackte, bekam ich eine Gänsehaut, die nicht nur vom Wetter kam. Der Gletscher ist riesig und in einem Blau, das keine Kamera wirklich einfängt. Selbst Monica war für einen Moment sprachlos. Danach fuhren wir noch höher in die Chugach Mountains zu einem letzten Aussichtspunkt. Das Licht war seltsam golden, obwohl es erst Nachmittag war – Anchorage wirkte winzig unter uns.
Es ist verrückt, wie sechs Stunden gleichzeitig schnell und vollgepackt wirken können. Ich denke noch oft an die Stille am Portage-Gletscher – diese Momente, in denen niemand etwas sagen muss, weil man einfach nur… zusammen da ist.
Die Tour dauert etwa 6 Stunden ab Anchorage inklusive aller Stopps.
Ja, die Abholung von deiner Unterkunft in Anchorage ist im Preis enthalten.
Du kannst Grizzlybären, Waldbisons, Kojoten, Weißkopfseeadler und viele weitere einheimische Tiere Alaskas beobachten.
Nein, Mittagessen ist nicht inbegriffen, aber im AWCC oder in Restaurants in der Nähe des Gletschers kannst du Essen kaufen.
Die Tour ist einfach gehalten; Gäste sollten kurze Strecken auf unebenem Boden laufen und mit minimaler Hilfe ein- und aussteigen können.
Die Bootstour zum Portage-Gletscher hängt vom Wetter ab; bei Absage gibt es alternative Programmpunkte.
Auf Anfrage kann ein spanischsprachiger Guide verfügbar sein; manchmal führen auch mehrsprachige Guides die Touren.
Ja, Babys sind willkommen; Kinderwagen sind erlaubt und Babysitze können bei Voranmeldung bereitgestellt werden.
Dein Tag beinhaltet die Abholung von Hotels oder Treffpunkten in Anchorage, kleine Snacks und Wasser während der Tour, Eintritt ins Alaska Wildlife Conservation Center mit ausreichend Zeit zum Erkunden, eine einstündige kommentierte Bootstour zum Portage-Gletscher (beheizte Kabine und offenes Deck), sowie Begleitung von lokalen Guides, die die Gegend in- und auswendig kennen – auf Wunsch auch auf Spanisch.
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