Sie starten früh in Sousse und verbringen den Tag damit, die antiken Ruinen von Karthago zu erkunden, sich in den blau-weißen Häusern von Sidi Bou Said zu verlieren und durch die lebhafte Medina von Tunis zu schlendern. Mit Hin- und Rückfahrt inklusive können Sie sich ganz auf Geschichte und kleine besondere Momente konzentrieren – wie den Jasminduft im Wind oder das Lachen über falsch ausgesprochene Namen.
Die Tour dauert einen ganzen Tag und beinhaltet den Hin- und Rücktransport.
Der Transport von und nach Sousse ist inklusive, genaue Abholzeiten klären Sie bitte mit Ihrem Anbieter.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen; Kinderwagen sind erlaubt und spezielle Babysitze stehen zur Verfügung.
Es gibt einige Gehstrecken an den Orten, die besucht werden, aber die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet.
Ein Mittagessen ist nicht enthalten; bringen Sie am besten Snacks mit oder fragen Sie Ihren Guide nach lokalen Essensmöglichkeiten.
Ja, Assistenztiere sind auf der Tour willkommen.
Die Eintrittspreise sind im Tagesausflug inbegriffen.
Ein lokaler Guide begleitet Sie den ganzen Tag ab Sousse.
Ihr Tag beinhaltet klimatisierten Hin- und Rücktransport ab Sousse, alle Eintrittsgelder in Karthago und an weiteren Stationen sowie Parkgebühren – so können Sie entspannt jeden Halt genießen, ohne sich um Tickets oder Organisation kümmern zu müssen.
Ich hätte nicht gedacht, dass die Luft in Sidi Bou Said so stark nach Salz und Jasmin duftet, als wir ausstiegen. Vielleicht war es die Brise vom Mittelmeer oder einfach der Hunger (wir hatten Sousse früh am Morgen verlassen – nicht gerade mein bester Moment). Unser Guide Sami zeigte uns überall diese blauen Türen, alle in unterschiedlichen Tönen, aber irgendwie perfekt aufeinander abgestimmt. Er erzählte, dass das schon seit über hundert Jahren so ist, was mich fragen ließ, wie viele vor uns wohl schon in diesen verwinkelten Gassen ihren Weg gesucht haben. Ich versuchte, „Sidi Bou Said“ richtig auszusprechen – Li lachte, als ich es total verhunzte. Die Sonne spiegelte sich so stark an den weißen Wänden, dass ich die Augen zusammenkneifen musste.
Karthago war viel ruhiger, als ich es mir für so einen historischen Ort vorgestellt hatte. Wir schlenderten zwischen zerbrochenen Säulen und Mosaikfragmenten, die aus dem trockenen Gras hervorlugten. Sami erklärte uns – ganz ohne wie aus dem Lehrbuch zu klingen – wie Karthago einst der Rivale Roms war. Wenn man lange genug stillstand, konnte man fast die Echos der Vergangenheit hören. Überall lagen Katzen faul herum, was irgendwie passte. Es ist schon eigenartig, an einem UNESCO-Weltkulturerbe zu stehen und gleich daneben Wäsche auf einer Leine hängen zu sehen. Das ließ mich darüber nachdenken, wie die Zeit sich übereinander schichtet.
Die Fahrt nach Tunis war laut – Hupen, Musikfetzen aus offenen Fenstern, Kinder, die zwischen Marktständen hin und her flitzten. In der Medina wurde alles enger: Der Duft von Kreuzkümmel und Leder mischte sich mit Abgasen. Ein alter Mann winkte uns in seinen Laden, nur um uns einen Kupferkessel zu zeigen; ob wir etwas kauften, war ihm egal. Das mochte ich. Wir hatten nur ein paar Stunden, bevor es zurück nach Sousse ging, aber ehrlich gesagt, war mein Kopf auf der Heimfahrt noch voller blauer Türen und antiker Steine.
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