Erlebe antike Steine in Karthago mit einem lokalen Guide, koste süßen Bambalouni während Sidi Bou Said um dich herum leuchtet, staune über römische Mosaike im Bardo Museum und verliere dich in den lebendigen Gassen der Medina von Tunis – inklusive Hotelabholung. Momente, die lange nachklingen.
Ich erinnere mich noch genau an den ersten Blick aus dem Van, als wir Tunis verließen – ein kurzer Blick aufs Meer hinter halb zerfallenen Steinmauern. Unser Guide Zied erzählte schon von Karthago und wie die Römer die Stadt quasi plattgemacht haben (mit einem kleinen Achselzucken, als wollte er sagen: „Was will man machen?“). Die Luft roch salzig und ein bisschen staubig. Wir liefen an den alten Stadtmauern entlang – ich berührte eine davon, einfach um zu spüren, wie alt sie wirklich ist (es fühlte sich nicht anders an, aber es war schön zu wissen). Überall liefen Katzen herum. Zied zeigte uns, wo früher die Antoninischen Thermen mit Meerwasser gefüllt wurden, und ich stellte mir vor, wie Leute dort entspannten, statt Touristen mit Kameras.
Nach Karthago ging es weiter nach Sidi Bou Said. Du kennst doch diese Fotos mit den blauen Türen und weiß getünchten Häusern? Genau so sieht es dort aus, aber noch viel lebendiger – aus den Cafés klingt Musik und man hört Leute leise beim Tee diskutieren. Ich probierte einen Bambalouni (so ähnlich wie ein Donut, aber viel leichter), Zucker klebte an meinen Fingern, während wir aufs Mittelmeer schauten. Das Licht hier ist so klar, dass alles einen blauen Schein bekommt. Zied erzählte, wie Künstler früher hierherkamen, um sich inspirieren zu lassen – jetzt verstehe ich das total.
Als nächstes stand das Bardo Museum auf dem Programm – ehrlich gesagt hatte ich nicht erwartet, dass mich Mosaike so fesseln, aber sie sind wirklich beeindruckend, wenn man nah dran ist. Manche sind riesig und bedecken ganze Wände mit winzigen, farbigen Steinen, die vor Jahrhunderten zusammengesetzt wurden. Es war ruhig im Museum, nur Schulgruppen kicherten leise bei den Statuen. Zied erklärte uns die Figuren – oft vergaß ich die Namen, weil ich einfach nur die Muster bewunderte.
Zum Schluss landeten wir in der Medina von Tunis, einem herrlichen Durcheinander: Parfümhändler wedelten mit kleinen Glasfläschchen, alte Männer flochten Hüte in winzigen Läden, Sonnenstrahlen fielen durch Holzgitternetze über uns. Die Zitouna-Moschee steht mitten drin – Menschen kommen und gehen still, während draußen jeder feilscht, lacht oder einfach auf der Schwelle sitzt. Meine Füße taten inzwischen weh, aber ich wollte noch nicht gehen; diese verwinkelten Gassen haben etwas Magisches, da könnte man stundenlang verschwinden, ohne dass es jemanden stört.
Ja, Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Tunis oder Hammamet sind bei Buchung mit Option inklusive.
Die Tour dauert den ganzen Tag und umfasst Karthago, Sidi Bou Said, das Bardo Museum und die Medina von Tunis.
Ja, die Eintrittsgelder sind inklusive, wenn du diese Option bei der Buchung auswählst.
Ja, die Tour ist für Rollstuhlfahrer geeignet.
Babys sind willkommen; sie können auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen oder im Kinderwagen mitfahren.
Das Bardo Museum ist montags geschlossen.
Ja, vegetarische Gerichte sind auf Anfrage bei der Buchung verfügbar.
Dein Tag beinhaltet die Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Tunis oder Hammamet (wenn ausgewählt), Eintrittskarten für die archäologische Stätte von Karthago und das Bardo Museum (optional), alle Transfers in einem klimatisierten Fahrzeug mit Tourismusversicherung sowie einen lizenzierten lokalen Guide, falls gewünscht.


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