Du wanderst durch den Wald zum Sümela Kloster im Altındere-Tal, steigst mit einem lokalen Guide alte Steintreppen hinauf, überquerst den windigen Zigana Pass, den einst Händler der Seidenstraße nutzten, und genießt zum Abschluss hausgemachten Milchreis im Dorf Hamsiköy – inklusive Hoteltransfer und bequemer Fahrt.
Dein Tag umfasst die Abholung und Rückfahrt zum Hotel in Trabzon mit klimatisiertem Fahrzeug, alle geführten Besuche entlang der Route inklusive Sümela Kloster und Zigana Pass mit gemeinsamen Minibusfahrten im Altındere-Tal, sowie eine Mittagspause in Hamsiköy vor der Rückkehr am Nachmittag.
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Alle Bewertungen lesen ›Kaum hatten wir Trabzon hinter uns gelassen, veränderte sich die Landschaft – überall sattes Grün, feucht und frisch, als hätte es gerade geregnet, obwohl es trocken blieb. Unser Guide Yusuf zeigte uns immer wieder kleine Details, die mir sonst entgangen wären – wie die Wolken tief im Altındere-Tal hingen oder wie sich die Baumformen mit jedem Höhenmeter änderten. Die Fahrt dauerte etwa eine Stunde, fühlte sich aber viel kürzer an; vielleicht lag es daran, dass ich die Hälfte der Zeit damit verbrachte, „Sümela“ richtig auszusprechen (Yusuf lächelte nur und meinte: „Passt schon“).
Der Aufstieg zum Sümela Kloster steckt mir noch in den Beinen – 300 Meter sind nicht lang, aber der Waldweg ist uneben, Wurzeln ragen aus dem Boden, und alles riecht nach feuchtem Stein und Kiefernnadeln. Wir machten eine Pause an der St. Barbara Kapelle – natürlich auch für ein paar Fotos – und von dort hat man diesen fast unwirklichen Blick auf das Kloster, das förmlich an der Felswand klebt. Drinnen im Kloster ist es viel stiller als erwartet – nur das Knarren der Schuhe auf den alten Steinstufen und leises Flüstern auf Türkisch hinter mir. Die Fresken sind verblasst, doch bei genauem Hinsehen erkennt man noch Gesichter. Es ist ein seltsames Gefühl zu wissen, wie viele Menschen hier schon durch die Gänge gegangen sind.
Danach ging es zurück zum Minibus – im Park ist das öffentliche Shuttle Teil des Erlebnisses – und weiter zum Zigana Pass. Die Straße windet sich, und man spürt, wie die Ohren bei 2.050 Metern Höhe leicht knacken. Yusuf erzählte, dass Marco Polo hier einst vorbeikam; ich stellte mir vor, wie er genau so vom Wind zerzaust aussah wie wir oben. Oben gibt es nicht viel außer Wind, Himmel und diesem Gefühl, an einem Ort mit Geschichte zu stehen.
Das Mittagessen in Hamsiköy war einfach – der berühmte Milchreis, den hier alle loben (jetzt verstehe ich warum), cremig-süß mit Zimt obendrauf. Das Dorf selbst war ruhig, nur ein paar Kinder rannten lachend an unserem Tisch vorbei. Auf der Rückfahrt nach Trabzon dachte ich immer wieder daran, wie anders hier alles riecht – nach kalter Milch, Holzrauch und etwas Grünem, das ich nicht genau benennen kann.
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