Auf dieser Halb-U-Boot-Tour bei Marmaris entdeckst du echte Schiffswracks durch Glasfenster, schwimmst in vier verschiedenen Buchten mit jeweils eigenem Flair, teilst ein Mittagessen an Deck mit neuen Bekanntschaften und bekommst vielleicht sogar von einem lockeren lokalen Guide deine türkische Aussprache verbessert. Alles läuft entspannt – du vergisst fast die Zeit draußen auf dem Meer.
Die Tour dauert etwa 7 Stunden, startet um 9:30 Uhr und endet gegen 16:30 Uhr.
Ja, Abholung und Rückfahrt sind im Preis enthalten.
Ja, es gibt vier Badepausen in verschiedenen Buchten.
Ja, ein einfaches Mittagessen ist während der Fahrt inklusive.
Ja, auch Babys und Kleinkinder sind willkommen; Kinderwagen können mitgenommen werden.
Ja, die Tour ist rollstuhlgerecht.
Ja, du siehst ein versunkenes Schiff und Meeresleben durch die Glasfenster.
Die Rückkehr zum Hafen von Marmaris ist gegen 16:30 Uhr.
Dein Tag startet mit der Abholung vom Hotel oder einem nahegelegenen Treffpunkt in Marmaris. Du steigst ein ins Halb-U-Boot mit großen Glasfenstern für die Unterwasserbeobachtung (nass werden ist optional). Es gibt vier Badepausen in traumhaften Buchten wie Aquarium Bay und Paradiesinsel. An Bord erwartet dich ein einfaches, frisch zubereitetes Mittagessen, bevor es am späten Nachmittag zurückgeht.
Ein seltsames, gedämpftes Echo begleitet den ersten Schritt in den Bauch des Halb-U-Boots – das Geräusch der eigenen Schuhe auf Metall, dann das Plätschern des Wassers gegen die Scheiben. Kaum hatten wir den Hafen von Marmaris verlassen, zeigte unser Guide (ich glaube, er hieß Cem) auf die alte Burg hinter uns, die im Sonnenlicht standhaft thronte. Ich legte meine Stirn ans Fenster, erwartete nur Blau zu sehen, doch plötzlich tauchte es auf: die Umrisse eines versunkenen Schiffs direkt unter uns. Nicht so dramatisch wie im Film, aber auf eine seltsame Weise friedlich – Fische gleiten an rostigem Metall vorbei, Sonnenstrahlen tanzen auf allem. Ein Kind rief begeistert „Piraten-Schatz!“ und ehrlich gesagt, ich konnte ihn auch fast sehen.
Draußen lag die Luft schwer von Sonnencreme und dem Duft von gegrilltem Brot vom Mittagessen (einfach, aber warm und sättigend). Zuerst legten wir in der Aquarium-Bucht an – das Wasser so klar, dass ich von Deck aus die Kiesel am Grund zählen konnte. Ein Moment der Stille, wenn alle gleichzeitig ins Wasser springen; nur das Platschen und Lachen hallt von den Felsen wider. Ich versuchte, „Kadırga“ richtig auszusprechen, als wir die nächste Bucht erreichten – Cem lachte und korrigierte mich liebevoll (ich kriege es immer noch nicht hin). Jeder Badehalt hatte seinen eigenen Charakter: Das Grüne Meer war irgendwie kühler, die Paradiesinsel umwehte eine salzige Brise, die noch Stunden auf der Haut blieb.
Ich hätte nicht gedacht, dass mir das Beobachten des Unterwasserlebens durchs Glas genauso viel Spaß macht wie das Schwimmen selbst. Unten ist es so ruhig – nur der Atem beschlägt kurz das Fenster, während Schwärme vorbeiziehen. Irgendwann summte jemand an Deck ein altes türkisches Lied; ich verstand die Worte nicht, aber es machte alles sanfter, als würden wir ein kleines Geheimnis auf See teilen. Die ganze Marmaris-Halb-U-Boot-Tour zog sich so angenehm in die Länge, dass ich die Zeit völlig vergaß – ganz ohne Hektik. Als wir gegen 16:30 Uhr an der Burg von Marmaris vorbeifuhren, roch mein Haar nach Salz und ich hatte mein Handy längst vergessen.
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