Mit einer kleinen Gruppe gleitest du durch türkisfarbene Buchten rund um Kekova Island – schwimmst über antike Ruinen, genießt hausgemachte Mezes zum Mittag und erkundest Simenas Burgdorf, das nur per Boot erreichbar ist. Ruhige Momente an Deck und echte Gespräche mit deinem lokalen Guide machen diese Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis voller Sonne und Meeresbrise.
Hast du dich schon mal gefragt, wie es ist, entspannt durch die Kekova-Region zu gleiten, ohne ständig an anderen Touristen vorbeizustoßen? Genau so begann unser Tag – nur 35 Leute, genug Platz zum Ausstrecken, mit dem Minibus von Kaş ins Dorf Üçağız. Der Morgen war noch frisch, und ich roch das Meer, bevor ich das Boot sah – ein hölzernes, knarrendes Schiff, das auf eine gemütliche Art beruhigte. Keine laute Musik, nur Möwen und das sanfte Plätschern des Wassers am Rumpf. Unser Guide Ekin verteilte Tee und grinste, als jemand nach dem Essen der Kapitänsfrau fragte. „Wartet nur bis zum Mittag“, sagte er.
Der erste Badehalt überraschte mich – das Wasser in der Aquarium-Bucht ist so klar, dass man selbst mit meinen schlechten Schwimmkünsten die Zehen sehen kann. In der Tersane-Bucht schwammen wir über versunkene Ruinen, während Ekin von alten Werften und Erdbeben erzählte. Ich versuchte mir vorzustellen, wie hier vor Jahrhunderten Boote gebaut wurden. Vorbei an der versunkenen Stadt selbst – dort ist Schwimmen verboten, doch alle wurden still und starrten auf die halb unter Wasser liegenden Mauern im wechselnden Blau. Ein lustiger Moment war, als jemand versuchte, „Kekova“ auf Türkisch auszusprechen – unser Guide brach in Lachen aus, weil es ganz anders klingt als wir dachten.
Mittagessen gab’s in der Gökkaya-Bucht: fünf verschiedene Meze mit Olivenöl, die rauchige Aubergine bleibt mir besonders im Kopf, gegrilltes Hühnchen und Brot, das eher aus einer Hausküche als aus dem Supermarkt kam. Für ein, zwei Stunden schien die Zeit langsamer zu laufen. Später hielten wir in der Burç-Bucht, wo kaltes Quellwasser ins Meer fließt – ich hielt es nicht lange in der Kälte aus, aber der türkische Tee danach half. Simena war ein Dorf aus Steinwegen und schläfrigen Katzen; keine Straßen, nur Boote, die an alten Burgmauern schaukelten. Manche kletterten hoch für die Aussicht, ich schlenderte lieber umher und sah zu, wie Einheimische von ihren Veranden winkten.
Auf der Rückfahrt nach Üçağız tauchten plötzlich Wassermelonenstücke auf (ich aß drei). Die Sonne stand tiefer und alles wirkte irgendwie weicher – vielleicht war es einfach die angenehme Müdigkeit nach einem Tag auf dem Wasser. Wer laute Partys oder volle Decks sucht, ist hier falsch. Aber wer Raum zum Durchatmen und ein bisschen Ruhe zwischen den Schwimmstopps möchte… ich denke immer noch gern an den Blick über Kekova Island zurück.
Das Boot bietet Platz für bis zu 35 Gäste, damit die Tour entspannt bleibt.
Ja, das Mittagessen ist inklusive – ein Buffet mit lokalen kalten Mezes und gegrilltem Hühnchen, zubereitet von der Kapitänsfrau.
Ja, in der Tersane-Bucht kannst du über den Ruinen schwimmen, aber nicht direkt in der versunkenen Stadt wegen der Vorschriften.
Ja, die Tagestour beinhaltet eine Abholung mit klimatisiertem Fahrzeug von Kaş nach Üçağız.
Nein, an Bord wird keine Musik gespielt; die Atmosphäre bleibt ruhig für alle, die Stille bevorzugen.
Ein lokaler Guide begleitet die Tour und informiert auf Englisch.
Türkischer Tee wird morgens und nachmittags serviert; weitere Getränke sind meist käuflich erhältlich.
Die Tour ist familienfreundlich; Babys können im Kinderwagen mitfahren oder auf dem Schoß der Eltern sitzen.
Dein Tag startet mit Abholung in Kaş per bequemem Fahrzeug, dann geht’s auf ganztägige Bootstour durch die türkisfarbenen Buchten rund um Kekova Island mit vielen Schwimmstopps. Zum Mittagessen gibt es frische, hausgemachte Mezes und gegrilltes Hühnchen von der Kapitänsfrau, dazu türkischen Tee an malerischen Plätzen. Ein freundlicher lokaler Guide begleitet dich und am Ende bringt dich der Transfer entspannt zurück nach Kaş – perfekt sonnenverwöhnt und zufrieden.
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