Genieße eine entspannte Bosporusfahrt vorbei an Istanbuls prächtigen Palästen und überquere Europa und Asien, während du echten türkischen Kaffee an Deck trinkst. Lausche spannenden Geschichten, probiere Baklava und Kekse und lass die Farben der Stadt noch lange nach der Rückkehr nachklingen.
„Nicht verschütten!“ – so mahnte unsere Reiseleiterin, während wir versuchten, die winzigen Tassen türkischen Kaffees auf dem Boot zu balancieren. Gar nicht so einfach bei der leichten Brise am Bosporus. Gestartet sind wir in Kabataş, mitten im lebhaften Nachmittagsgetümmel Istanbuls. Das Wasser schimmerte in diesem tiefen Blau, das man nur hier sieht, und Möwen flogen so nah vorbei, dass ich schwören könnte, eine hat mir zugezwinkert. Unsere Guide Elif zeigte uns zuerst den Dolmabahçe-Palast – all die Fenster funkelten in der Sonne, fast zu schön, um direkt hinzuschauen. Ich erinnere mich, wie der Kardamomduft vom Kaffee sich mit der salzigen Luft vermischte. Irgendwie passt das perfekt zusammen.
Die Fahrt führte uns entlang der europäischen Seite, unter der Bosporus-Brücke und der Fatih-Sultan-Mehmet-Brücke hindurch – Elif erklärte, wie diese Brücken Europa und Asien verbinden, was zwar logisch klingt, aber total beeindruckend ist, wenn man direkt darunter gleitet. Wir kamen an Ortaköy vorbei mit seinem quirligen Markt (jemand verkaufte Simit direkt vom Boot aus, das brachte mich zum Lachen), dann weiter nach Bebek, wo ich Teenager sah, die Selfies mit schmelzenden Eistüten machten. Die Rumeli-Festung vom Wasser aus zu sehen, verleiht ihr etwas noch Urigeres – als würde sie seit Jahrhunderten genau auf diesen Moment warten.
Der Übergang zur asiatischen Seite wirkte irgendwie ruhiger. Vielleicht lag es daran, dass ich mich an das Motorengeräusch gewöhnt hatte, oder vielleicht stimmt es wirklich, was die Einheimischen sagen: Jede Seite hat ihren eigenen Charakter. Für mich war der Höhepunkt das Vorbeigleiten am Mädchen-Turm – Elif erzählte gleich drei verschiedene Legenden dazu (eine handelte von einer Schlange und einer Prinzessin, aber daran erinnere ich mich nur halb). Das Licht fiel genau richtig auf den Turm; manchmal denke ich noch daran, wenn ich zuhause meinen (ziemlich misslungenen) türkischen Kaffee zubereite.
An Bord gab es Kekse und Baklava – klebrig-süß, krümelig, nicht zu aufwendig, aber genau das Richtige zum starken Kaffee. Jemand fragte, ob wir beim Küçüksu-Palast anlegen könnten, aber der ist bei dieser Tour nur von außen zu sehen. Ehrlich gesagt, hat mich das nicht gestört; Istanbul einfach vorbeiziehen zu sehen, reicht völlig. Wer Geschichte liebt oder Istanbul einfach ein paar Stunden lang mit allen Sinnen spüren will, für den ist diese Bosporusfahrt ein echtes Erlebnis. Nicht alles läuft perfekt (meine Tasse hat sich einmal ordentlich geneigt), aber vielleicht macht genau das die Erinnerung so besonders.
Die Fahrt beginnt am Anleger Kabataş im Herzen Istanbuls.
Ja, frisch zubereiteter türkischer Kaffee wird an Bord zusammen mit Keksen und Baklava serviert.
Die Tour dauert etwa 2 Stunden.
Ja, an Bord steht eine Toilette für die Gäste zur Verfügung.
Du siehst den Dolmabahçe-Palast, Ortaköy, die Rumeli-Festung, die Fatih-Sultan-Mehmet-Brücke, den Mädchen-Turm und mehr.
Ja, ein erfahrener Guide erzählt während der Fahrt spannende Geschichten über Istanbul und türkischen Kaffee.
Du bekommst türkischen Kaffee sowie Kekse und Baklava serviert.
Ja, Babys können im Kinderwagen mitfahren oder auf dem Schoß sitzen; Familien sind herzlich willkommen.
Dein Nachmittag umfasst eine 2-stündige Luxusyacht-Fahrt entlang beider Ufer des Bosporus ab Kabataş; frisch gebrühten türkischen Kaffee mit Keksen und Baklava; spannende Geschichten von einem professionellen lokalen Guide; sowie Zugang zu Toiletten an Bord für deinen Komfort während der gesamten Fahrt.


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