Erkunde Sam Roi Yods wilde Kalksteinhügel mit einem lokalen Guide, fahre (wenn das Wetter mitspielt) mit dem Boot zum Laem Sala Strand, erklimme die Phraya Nakhon Höhle mit ihrem strahlenden königlichen Pavillon und genieße ein thailändisches Mittagessen, bevor es zurückgeht – mit vielen kleinen Überraschungen unterwegs.
Von den „300 Gipfeln“ Sam Roi Yods hatte ich schon gehört, doch als ich in dem kleinen Fischerdorf Ban Pu stand (oder war es Ban Phu? Ich hab’s nie ganz rausgefunden), wurde mir klar, dass ich das eigentlich gar nicht richtig vor Augen hatte. Unsere Guide Nok reichte uns Wasserflaschen mit einem halben Lächeln und fragte, ob wir bereit für eine kleine Kletterpartie seien. Manchmal könne das Boot wegen hoher Wellen nicht bis zum Laem Sala Strand fahren – heute hatten wir Glück. Das Meer war ruhig, nur ein paar Fischerboote schaukelten sanft am Ufer. Die Luft roch leicht salzig, und irgendwo in den Mangroven summten die Zikaden. Ich war ein bisschen nervös wegen der Wanderung zur Phraya Nakhon Höhle, aber auch irgendwie aufgeregt.
Der Weg vom Laem Sala Strand ist steiler als gedacht – 430 Meter klingen nicht viel, bis du halb oben bist, der Schweiß dein Shirt am Rücken kleben bleibt und deine Beine anfangen zu zittern. Nok lenkte uns mit Geschichten über König Chulalongkorn ab, der hier 1890 zu Besuch war. Dann kommt dieser Moment, wenn du endlich in die Höhle trittst und der Sonnenstrahl auf den Khuha Kharuehat Pavillon fällt – das sieht fast unwirklich aus, als hätte jemand das für einen Film arrangiert. Die Luft in der Höhle ist kühl, erdig und trägt einen metallischen Hauch von den Felsen. Für einen Moment herrschte Stille, als wir das sahen. Dieses Schweigen bleibt mir bis heute im Kopf.
Das Mittagessen in einem kleinen thailändischen Lokal nahe des Dorfes schmeckte besser als jedes teure Restaurant – Reis, scharfes Curry, Ananas so süß, dass ich am Ende klebrige Finger hatte. Auf der Rückfahrt nach Hua Hin machten wir Halt auf einer Ananasplantage, wo Nok erklärte, wie die Früchte hier für den Export angebaut werden – und scherzte, dass sie nach all den Touren keine Ananas mehr sehen kann. Die Rückfahrt war entspannt; sonnenverbrannte Arme aus dem Fenster gestreckt, Sand noch zwischen den Zehen. Zum Schwimmen: Manchmal geht das nach dem Höhlenbesuch, je nach Wetter – diesmal nicht, vielleicht beim nächsten Mal.
Der Aufstieg vom Laem Sala Strand ist etwa 430 Meter lang und kann steil und anstrengend sein; eine moderate Fitness ist empfehlenswert.
Bei zu hohen Wellen wandert ihr stattdessen über den Berg – das dauert etwa 30 Minuten pro Strecke.
Schwimmen ist nicht Hauptbestandteil der Tour, aber manchmal gibt es nach dem Höhlenbesuch Zeit dafür, je nach Bedingungen.
Ja, ein Mittagessen in einem lokalen thailändischen Restaurant ist im Preis enthalten.
Ja, der Transfer von Hua Hin Hotels ist im Angebot inklusive.
Wegen der Wanderung wird die Tour nicht für Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen oder Rückenverletzungen empfohlen.
Bequeme Wanderschuhe und optional Badebekleidung, falls du schwimmen möchtest.
Dein lokaler Guide spricht während der Tour Englisch.
Dein Tag beinhaltet Hotelabholung in Hua Hin, alle Eintrittsgelder für Sam Roi Yod und die Phraya Nakhon Höhle, Wasserflaschen, ein traditionelles thailändisches Mittagessen mit frischer Ananas (wenn du Glück hast) und eine klimatisierte Rückfahrt nach dem Erkunden von Höhlen und Stränden.


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