Erkunde Chiang Mai im Songthaew mit einer kleinen Gruppe: Besuche berühmte Tempel wie Wat Chedi Luang und Wat Phra Singh, bewundere den kunstvollen Silbertempel und lerne im Karen Long Neck Village das Leben der Einheimischen kennen – ein echter Einblick in Chiang Mais vielschichtige Kultur.
Die Tour dauert etwa 4 Stunden inklusive Fahrtzeit ab Chiang Mai Stadt.
Ja, Abholung und Rückfahrt zum Hotel sind im Servicegebiet inklusive.
Es wird ein traditioneller thailändischer Songthaew genutzt – ein umgebauter Pickup mit Sitzbänken hinten und offenen Seiten.
Du besuchst Wat Chedi Luang, Wat Phra Singh Waramahawihan und Wat Sri Suphan (Silbertempel).
Ja, Besucher können mit Mitgliedern der Karen Padaung Gemeinschaft sprechen und die traditionelle Webkunst beobachten.
Ja, alle Eintrittsgelder, auch für das Long Neck Village, sind im Preis enthalten.
Nein, die Tour dauert nur 4 Stunden und beinhaltet keine Mahlzeiten.
Die Tour ist für alle Fitnesslevel geeignet; Babys müssen während der Fahrt auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Dein Morgen beginnt mit der Abholung im klassischen roten Songthaew, alle Tempel-Eintrittsgelder (inklusive Karen Long Neck Village), ein englischsprachiger Guide, der unterwegs spannende Geschichten erzählt, und am Ende bringt man dich zurück zu deinem Hotel – so tauchst du entspannt in Chiang Mais Geschichte ein.
Ganz ehrlich, ich hätte nicht gedacht, dass ich vor dem Frühstück schon so ins Schwitzen komme. Die Morgenluft in Chiang Mai ist schon richtig schwül, als wir in einen roten Songthaew steigen – im Grunde ein Pickup mit Sitzbänken hinten, offene Seiten, keine Klimaanlage, nur das Rauschen vom Verkehr und irgendwo dudelt leise ein Radio. Unsere Guide Noi grinst uns im Rückspiegel an und sagt was von „echtem lokalen Flair“. Es rumpelt ordentlich, macht aber irgendwie Spaß – man fühlt sich mitten drin in der Stadt, nicht nur als Zuschauer hinter Glas.
Erster Halt: Wat Chedi Luang. Die Ziegel-Stupa sieht halb zerfallen aus, wirkt dadurch aber umso beeindruckender. Noi zeigt uns, wo früher der Smaragd-Buddha stand („vor langer Zeit“, sagt sie und zeichnet eine Linie in die Luft). Überall duftet es nach Räucherstäbchen – süß und würzig – und Mönche in orangefarbenen Roben bewegen sich leise im Schatten. Ich wollte ein Foto machen, blieb dann aber lieber einfach stehen und lauschte den Glocken, die irgendwo tief im Tempel läuteten. Zurück im Songthaew geht’s weiter.
Als nächstes steht Wat Phra Singh auf dem Programm – goldene Dächer, die im Sonnenlicht blenden und einen fast zum Zusammenkneifen der Augen zwingen. Fast wäre ich auf der Tempeltreppe über meine eigene Flip-Flop gestolpert (nicht mein elegantester Moment). Drinnen erzählen Wandmalereien Geschichten, die ich gern verstehen würde; Noi erklärt uns einige auf Englisch und lacht, als ich versuche, einen Namen nachzusprechen. Sie nimmt es mir nicht übel, korrigiert mich nur freundlich und wir machen weiter.
Der Silbertempel (Wat Sri Suphan) wirkt ganz anders – irgendwie kühler, mit all dem glänzenden Metall, das wie Fischschuppen schimmert. Draußen sieht man Handwerker, die noch Silber bearbeiten; ihre Hände sind flink und präzise. Letzter Stopp ist das Karen Long Neck Village außerhalb der Stadt. Es ist ruhig, nur Kinderlachen klingt hinter geflochtenen Wänden. Die Frauen zeigen uns ihre Webkunst – eine lässt mich einen Messingring anfassen, der schwerer ist, als er aussieht. Wenn sie von ihren Traditionen erzählen, spürt man Stolz und Scheu zugleich – ich wusste kaum, was ich sagen sollte, also hörte ich einfach zu.
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