Spüre die frische Bergluft am Gipfel des Doi Inthanon, wandere unter Wasserfällen und durch Nebelwälder mit einem einheimischen Guide. Genieße Pad Thai auf Thailands höchstem Punkt, teile ein Lächeln mit Karen-Dorfbewohnern in Sobhad und stöbere über den Hmong-Markt nach wildem Obst und handgewebten Schals. Diese Tagestour schenkt dir Erinnerungen, die lange bleiben – auch zurück in Chiang Mai.
Die Ganztagestour dauert meist etwa 9-10 Stunden inklusive Transfer von Chiang Mai.
Ja, Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Chiang Mai sind inklusive.
Die Tour führt zum Wachirathan- und Sirithan-Wasserfall im Doi Inthanon Nationalpark.
Ja, du besuchst das Karen-Dorf Sobhad und einen Hmong-Bergmarkt.
Mittagessen ist nach dem Besuch der königlichen Pagoden am Gipfel inklusive.
Alle Eintrittsgebühren für den Doi Inthanon Park und die Pagoden sind inklusive.
Die Route ist für die meisten Fitnesslevel geeignet, es sind nur leichte Spaziergänge erforderlich.
Ein englischsprachiger einheimischer Guide begleitet dich den ganzen Tag.
Dein Tag beinhaltet die Hin- und Rückfahrt vom Hotel in Chiang Mai in einem klimatisierten Fahrzeug, Eintrittsgelder für den Doi Inthanon Park und die königlichen Pagoden, Wasserflaschen unterwegs, einen englischsprachigen lokalen Guide mit vielen Geschichten, sowie Mittagessen in einem Bergrestaurant, bevor es am späten Nachmittag zurück durch Dörfer und Märkte geht.
Hast du dich schon mal gefragt, ob die Luft wirklich anders riecht am höchsten Punkt Thailands? Ich hätte nicht gedacht, dass es mich so trifft – doch kaum stiegen wir nahe dem Gipfel des Doi Inthanon aus, war die Luft so frisch, dass sie mir fast in der Nase brannte. Unser Guide Noi grinste über mein Frösteln und reichte mir eine heiße Tasse (was genau drin war, hab ich nie herausgefunden). Es war früh, die Wolken hingen noch in den Bäumen, und man hörte nichts als das Rauschen von Wasser irgendwo unten und Vögel, die klangen, als würden sie uns Städter auslachen. Die Fahrt von Chiang Mai dauerte etwa zwei Stunden, aber ehrlich gesagt habe ich kaum darauf geachtet – während die Felder in Wälder übergingen, erzählte Noi Geschichten von alten Königen und Berggeistern.
Erster Halt: Wachirathan-Wasserfall. Man hört ihn, bevor man ihn sieht – dieses tiefe Donnern, das einem ein leichtes Kribbeln in der Brust gibt. Der Sprühnebel setzte meine Brille mit Wassertropfen unter, ich wischte sie ab und stand einfach einen Moment da, weil alles so grün und lebendig roch. Danach fuhren wir zum Sirithan-Wasserfall, der ruhiger, aber irgendwie älter wirkt, versteckt zwischen dichten Kiefern, durch die das Licht in Streifen fällt. Ich wollte nah ran für ein Foto, rutschte aber auf einem moosbedeckten Stein aus (alles gut, nur das Ego hat’s gespürt). Nach dem Besuch der königlichen Pagoden – lila und gold vor dem nebligen Grün – gab’s Mittagessen. Irgendwie komisch, Pad Thai auf Thailands höchstem Punkt zu essen; ich dachte die ganze Zeit daran, wie weit Chiang Mai plötzlich entfernt wirkte.
Der Angka Nature Trail war eher ein gemütlicher Spaziergang als eine Wanderung (meine Knie waren dankbar), mit Holzstegen durch moosige Baumstämme und überall Orchideen. Es roch feucht und süß, wie nach einem Regenschauer. Später im Sobhad-Dorf rannten ein paar Kinder kichernd auf uns zu – eines versuchte mir „Hallo“ auf Karen beizubringen. Li lachte, als ich es nachsprach; ich hab’s wohl komplett verhauen. Ihre gewebten Schals sind so bunt, dass sie in der Sonne fast weh tun. Wir kauften Kaffeebohnen von einer alten Frau, die kaum von ihrer Arbeit aufsah, aber lächelte, als Noi ihr auf Karen dankte.
Unser letzter Stopp war der Hmong-Bergmarkt – ein herrliches Chaos: Leute feilschten um Chilischoten, Berge von wilden Pilzen, flinke Hände sortierten Obstkörbe. Wenn du dich schon mal gefragt hast, wie echtes Bergleben riecht – es ist eine Mischung aus Holzrauch, gebratenem Essen und feuchter Erde. Ich denke noch oft an den Blick zurück nach Chiang Mai auf der Heimfahrt – der Himmel färbte sich orange hinter den Hügeln. Ich glaube, diese Ruhe dort oben werde ich nie vergessen, so anders als der Lärm der Stadt.
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