Schon beim ersten Schritt wirst du in Machames Chagga-Gemeinschaft aufgenommen – mit Gesang, Lachen und dampfendem Kräutertee. Gemeinsam über offenem Feuer traditionelle Gerichte kochen, geheime Höhlen erkunden, durch grüne Plantagen zum Nkosalulu Wasserfall wandern und deinen eigenen Kaffee rösten und genießen. Hier geht es nicht nur ums Anschauen, sondern um echte, unvergessliche Momente.
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Alle Bewertungen lesen ›Als wir ins Machame Dorf kamen, fiel mir sofort der Geruch auf – irgendwo brannte Holz, und die frische grüne Note der Bananenstauden lag in der Luft. Die Frauen begrüßten uns mit Gesang (ich war echt überrascht, wie laut und fröhlich das klang) und reichten uns Tassen mit Kräutertee, der nach einer Mischung aus Minze und Zitronengras schmeckte. Unsere Führerin, Mama Agnes, lachte oft über meine Versuche, Swahili auszusprechen – sie sagte ständig „pole pole“, was „langsam“ bedeutet. Gute Tipps für die Kilimanjaro-Hänge.
Dann kam der Kochteil. Wir schnitten Kochbananen für eine Bananensuppe über offenem Feuer, während Hühner um unsere Füße scharrten. Ich wollte den Topf rühren, aber mein Arm wurde schneller müde als mir lieb war – alle fanden das amüsant. Das Mittagessen war ein langer Tisch voller Gerichte: Pilau-Reis, Bohnen, Chapati, verschiedene Eintöpfe. Es gab auch Rindfleisch, aber für Vegetarier war reichlich dabei. Besonders im Kopf geblieben ist mir der frische Avocado-Geschmack mit nur einer Prise Salz. Und dann – total überraschend – zeigten sie uns ihre stichlosen Bienenstöcke hinter der Küche. Hätte nie gedacht, dass ich das bei einem Kilimanjaro-Ausflug sehe.
Nach dem Essen folgten wir einem schmalen Pfad durch Bananen- und Kaffeepflanzen zum Nkosalulu Wasserfall. Es war total ruhig, nur wir und das Rauschen des Wassers auf den Steinen. Der Nebel fühlte sich nach der Sonne angenehm kühl auf meinem Gesicht an (unbedingt Hut mitnehmen). Manche zogen die Schuhe aus, um im Wasser zu waten – ich war zuerst zögerlich, stieg dann aber doch rein. Meine Zehen wurden taub, aber es war irgendwie perfekt.
Auf dem Rückweg besuchten wir ein kleines Bauernhof-Museum, wo wir Kaffee rösteten. Bohnen von den Zweigen zu pflücken ist schwieriger als gedacht (ich ließ die Hälfte fallen). Über glühenden Kohlen rösteten wir die Bohnen, während eine Frau leise sang – ihre Stimme ging fast im Vogelgezwitscher unter. Das Mahlen von Hand dauerte ewig, aber die erste Tasse Kaffee mit Blick auf den Kilimanjaro… daran denke ich manchmal, wenn ich im Stau stehe.
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