Du fährst von Taipei nach Shifen, um deine eigene Wunschlaterne steigen zu lassen, spazierst unter dem Sprühnebel des Shifen-Wasserfalls, probierst Snacks in Jiufens lebhaften Gassen und erkundest die surreale Küste des Yehliu Geoparks – alles mit Eintritt und einem entspannten lokalen Guide. Freu dich auf kleine Überraschungen und unvergessliche Momente.
Alles begann mit dem ersten kühlen Luftzug, als wir in Taipei ausstiegen – unsere Guide, Frau Lin, winkte uns mit einem knallgelben Regenschirm zu. Wir stiegen in den Van (fast hätte ich mein Handy im Hotel vergessen – typisch ich) und fuhren nordostwärts. Die Stadt verschwand schnell hinter uns, stattdessen grünten Hügel und diese feuchte Erde, die nach Regen riecht. Erster Halt war Shifen, wo die Pingxi-Bahn mitten durch den Ort rumpelt. Ich hätte nie gedacht, wie viel Spaß es macht, Wünsche auf eine Papierlaterne zu kritzeln. Meine sah aus wie ein Kinderbild, aber Li meinte, sie sei „voller Herz“. Als unsere Laterne zusammen mit Dutzenden anderen in den Himmel stieg, herrschte für einen Moment eine stille Ehrfurcht – alle starrten nach oben. Gänsehaut pur.
Danach ging’s zum Shifen-Wasserfall – Frau Lin nannte ihn „Taiwans Niagara“, was uns zum Schmunzeln brachte, denn er ist zwar nicht riesig, aber der Nebel, der über den Felsen hängt, hat was Magisches. Die Brücke war offen (manchmal ist sie es nicht), sodass wir nah genug ran konnten, um den Sprühnebel auf der Haut zu spüren. Meine Schuhe wurden matschig, aber das war mir egal. Weiter ging’s nach Jiufen – verwinkelte Kopfsteinpflaster-Gassen voller Essensstände und roten Lampions über den Köpfen. Ich probierte Taro-Bällchen (zäh, süß und irgendwie wohlig) und kaufte von einer älteren Dame eine kleine Tüte getrockneter Pflaumen. Sie zwinkerte mir zu, als ich versuchte, mich auf Mandarin zu bedanken – wahrscheinlich habe ich’s total verhauen.
Der letzte Abschnitt führte uns zum Yehliu Geopark. Die Sonne stand schon tief und tauchte alles in goldenes Licht – auf der einen Seite das Meer, auf der anderen die bizarren Felsformen, die wie Pilze oder Schachfiguren aus dem Boden ragten. Der Eintritt war inklusive, also kein Stress am Eingang. Frau Lin zeigte uns den „Queen’s Head“-Felsen (ich denke immer noch daran, wie zerbrechlich er wirkte). Schulklassen rannten herum und riefen die Namen der Formen, die sie entdeckten – ihre Begeisterung war ansteckend. Wir blieben länger als geplant, einfach nur da und sahen zu, wie die Wellen gegen die Steine schlugen.
Die Tour dauert einen ganzen Tag, etwa 8–9 Stunden inklusive Fahrt zwischen den Stationen.
Es gibt keinen direkten Hoteltransfer; der Transport startet von einem zentralen Treffpunkt.
Ja, der Eintritt (TWD 120) ist im Tourpreis bereits enthalten.
Bei Wartungsarbeiten gibt es eine alternative Route, die etwas mehr Laufweg bedeutet.
Ein festes Mittagessen ist nicht dabei; du kannst unterwegs in Jiufen lokale Spezialitäten kaufen.
Die Tour beinhaltet einiges an Fußwegen; Babysitze sind gegen Aufpreis und Voranmeldung verfügbar.
Ja, ein lizenzierter englischsprachiger Guide begleitet die Tour den ganzen Tag.
Die Tour beinhaltet Gruppentransport; öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe, gehören aber nicht zum Angebot.
Dein Tag umfasst Gruppentransport zwischen Taipei und allen drei Zielen: Shifen (mit Zeit für Laternensteigen), Jiufen Old Street zum Schlendern und Snacken sowie den Eintritt zum Yehliu Geopark – alles inklusive. Geführt von einem lizenzierten englischsprachigen Guide und unterstützt von einem Profi-Fahrer für reibungslose Abläufe.
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