Du fährst im 4x4 von Durban den Sani Pass hinauf, machst Halt am Rathaus und der Gandhi-Statue in Pietermaritzburg, überquerst die Grenze nach Lesotho für Tee bei einer Basotho-Familie und genießt die beeindruckende Bergkulisse. Freu dich auf wechselndes Wetter, echte Begegnungen mit Einheimischen und unvergessliche Momente.
Das Erste, woran ich mich erinnere, ist das Licht, das auf das alte Rathaus von Pietermaritzburg fiel – irgendwie golden, aber nicht warm. Unser Guide Thabo scherzte, die Gandhi-Statue sähe aus, als wolle sie dich gleich wegen Verspätung zurechtweisen. Ich musste lachen, merkte aber schnell, dass ich tatsächlich ein bisschen fröstelte; Durban war am Morgen noch schwül gewesen, hier oben fühlte sich die Luft viel klarer an. Wir schlenderten ein paar Minuten umher, während Thabo auf Details hinwies, die mir allein nie aufgefallen wären – wie winzige Risse in den Marmorstufen oder dass hier alle viel langsamer gingen als in Joburg.
Danach stiegen wir wieder in den 4x4 und machten uns auf den Weg Richtung Drakensberge. Die Straße wurde zunehmend holpriger – irgendwann fragte jemand aus der Gruppe, ob wir noch auf einer richtigen Straße fahren oder nur noch Ziegenpfaden folgen. Der Aufstieg zum Sani Pass ist einfach atemberaubend. Man schlängelt sich über steinige Serpentinen, links und rechts nur steile Felswände und Wolken. Meine Hände schwitzten, obwohl es kalt war (nicht gerade mein Stolzmoment). Die Grenze nach Lesotho zu passieren, fühlte sich fast unwirklich an – ein kleines, abgeblättertes Häuschen mit einem müden Grenzbeamten, der kaum von seinem Funkgerät aufsah.
Oben angekommen war es überraschend still. Ein riesiger Himmel spannte sich über uns, der Wind roch nach Gras und Holzrauch. Thabo führte uns zu einer Basotho-Familie in ihrem runden Steinhaus – eine Frau namens Mpho reichte mir etwas namens motoho (wahrscheinlich habe ich es falsch ausgesprochen), das wie ein säuerlicher Brei schmeckte. Wir saßen drinnen, während sie erzählte, wie sie ihre Decken noch per Hand weben; ihr kleiner Junge lugte immer wieder hinter einem Vorhang hervor und kicherte, wenn ich versuchte, „Danke“ auf Sesotho zu sagen (ich glaube, er bewertete meinen Akzent).
Auf der Rückfahrt vom Sani Pass fühlte sich alles anders an – vielleicht, weil ich gesehen hatte, was auf der anderen Seite liegt. Das Nachmittagslicht ließ die Hügel weich und fast blaugrün erscheinen. Wir machten Halt zum Tee in dem, was sie Afrikas höchstes Pub nennen (ob das stimmt, weiß ich nicht, aber es fühlte sich richtig an). Manchmal denke ich noch an den Ausblick aus dem Fenster: Wolken, die so tief hängen, dass man sie fast berühren könnte, wenn man sich weit genug rauslehnt... Am Ende kamen wir nach Einbruch der Dunkelheit müde, aber glücklich zurück in Durban an.
Ja, ein gültiger Reisepass ist für alle Teilnehmer erforderlich, da die Tour nach Lesotho führt.
Ja, die Abholung und Rückfahrt sind für ausgewählte Hotels in Durban im Preis enthalten.
Ja, es gibt einen kurzen Stopp in Pietermaritzburg, wo du das Rathaus und die Gandhi-Statue sehen kannst.
Die Sani Pass Straße ist etwa 33 km lang und führt als Schotterpiste in Serpentinen durch die Drakensberge.
Du trinkst Tee bei einer Basotho-Familie in Lesotho; ein Mittagessen ist nicht ausdrücklich vorgesehen.
Die Tour kann Rollstuhlfahrer aufnehmen, wenn dies im Voraus mitgeteilt wird; bitte nach der Buchung Kontakt aufnehmen, um Details zu klären.
Deutsch- und Polnischsprachige Guides sind auf Anfrage buchbar.
Ein 4x4 Fahrzeug wird eingesetzt, da die steilen Schotterstraßen des Sani Passes nur so befahrbar sind.
Dein Tag beinhaltet die Abholung von ausgewählten Hotels in Durban, den Transport im 4x4 über die Grenzen von Südafrika und Lesotho, einen erfahrenen lokalen Guide (Sprachoptionen auf Anfrage), Stopps am Rathaus und der Gandhi-Statue in Pietermaritzburg, Tee bei einer Basotho-Familie hoch oben am Sani Pass und die Rückfahrt nach Durban im Dunkeln.
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