Spüre die salzige Brise am Cape Point, hör das Geplapper der Pinguine am Boulders Beach und entdecke vielleicht sogar Strauße auf der Fahrt. Mit einem lokalen Guide, der dich durch wilde Küstenlandschaften und kurze Wanderungen führt, bietet dieser Tagesausflug von Kapstadt Raum zum Abschalten – und Erinnerungen, die lange bleiben.
Die Ganztagestour dauert etwa 8–9 Stunden inklusive aller Stopps.
Die Tour beinhaltet den Transport im klimatisierten Bus mit WLAN; ob eine Hotelabholung möglich ist, erfährst du bei der Buchung.
Ja, es gibt einen Halt am Boulders Beach, wo du die Pinguinkolonie hautnah beobachten kannst.
Du kannst an einer geführten 40-minütigen Wanderung vom Cape Point zum Kap der Guten Hoffnung teilnehmen; eine moderate Fitness ist empfehlenswert.
Es sind keine Mahlzeiten enthalten, aber unterwegs gibt es Stopps, an denen du Essen oder Snacks kaufen kannst.
Die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet; Babys müssen während der Fahrt auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Du kannst Strauße, Zebras, Elands und verschiedene Seevögel in den besuchten Naturschutzgebieten entdecken.
Ja, an Bord des Busses stehen kostenloses WLAN und USB-Ladestationen zur Verfügung.
Dein Tag beinhaltet eine bequeme Busfahrt mit Klimaanlage und WLAN, einen erfahrenen lokalen Guide, Stopps am Boulders Beach zum Pinguine beobachten sowie am Cape Point und Kap der Guten Hoffnung (mit optionaler geführter Wanderung, falls du Lust hast). Außerdem gibt es Toiletten an Bord, alle Parkgebühren sind inklusive, und die Rückfahrt führt über landschaftlich reizvolle Bergpässe nahe dem Silvermine Nature Reserve.
Ich hätte nie gedacht, dass Pinguine mich so zum Lachen bringen würden, aber ehrlich gesagt, am Boulders Beach wimmelt es nur so von ihnen – sie watscheln herum, als hätten sie es eilig zu einem Termin. Unser Guide Thabo wusste genau, wo wir stehen mussten, um ihnen nicht in die Quere zu kommen (oder ihrem Geruch, der... unvergesslich ist). Ich wollte sie zählen, gab aber nach zwanzig auf; sie verschwinden einfach zwischen den Felsen. Die Luft war an diesem Morgen salzig und frisch, und ein Kind in der Nähe kicherte jedes Mal, wenn ein Pinguin stolperte.
Die Fahrt aus Kapstadt hinaus fühlte sich an, als würde man der Stadt entkommen – die Häuser verschwanden und plötzlich war alles nur noch wildes Fynbos und tiefe Wolken. In Simon’s Town legten wir einen Kaffee-Stopp ein (stark genug, um jeden wachzurütteln), bevor es weiter zum Cape Point ging. Thabo erzählte Geschichten von Schiffswracks und zeigte uns Strauße am Straßenrand – ich dachte erst, er macht Witze, bis wirklich einer vorbeimarschierte. Am Cape Point selbst kann man mit einer kleinen Standseilbahn fahren oder laufen; ich entschied mich fürs Laufen, weil es sich richtig anfühlte, sich den Ausblick zu verdienen. Der Wind hätte mir fast den Hut vom Kopf gerissen. Es hat etwas Besonderes, dort zu stehen, wo zwei Ozeane aufeinandertreffen – auch wenn sie sich technisch gesehen nicht genau dort berühren – und sich dabei klein und frei zu fühlen.
Die Wanderung vom Cape Point zum Kap der Guten Hoffnung war gar nicht so anstrengend wie befürchtet (gute Schuhe sind aber ein Muss), aber am Ende fühlten sich meine Beine wie Wackelpudding an. Es sind nur etwa 40 Minuten, aber man läuft auf einem Pfad mit nichts als Wellen unter sich und Seevögeln über sich. An einem Punkt hörten wir einfach auf zu reden – jeder war in Gedanken versunken und beobachtete, wie die Gischt die Felsen weit unten traf. Die Sonne kam kurz heraus und alles schimmerte golden.
Auf der Rückfahrt durch das Silvermine Nature Reserve schlief ich kurz ein – schuld war wohl die frische Meeresluft – und wachte gerade rechtzeitig für den Blick über Kommetjie und Scarborough auf. Jemand verteilte getrocknete Mango von einem Marktstand, bei dem wir zuvor Halt gemacht hatten; klebrige Finger inklusive. Also ja, wenn du einen Tagesausflug von Kapstadt suchst, der mehr ist als nur ein weiterer Punkt auf der Liste, dann bleibt dir dieser garantiert im Gedächtnis.
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