Los geht’s zwischen den bunten Häusern des Bo-Kaap, dann schlängelt sich die Tour mit Kaffee in der Hand über den Chapman’s Peak Drive, bevor du Pinguine am Boulders Beach beobachtest und am windumtosten Kap der Guten Hoffnung stehst. Mit spannenden Geschichten vom Guide, entspanntem Hoteltransfer, allen Eintrittsgeldern inklusive – und Erinnerungen, die du lange mit dir trägst.
Ja, Abholung und Rückfahrt vom Hotel sind im Preis enthalten.
Nein, alle Parkeintritte und Tickets sind im Tourpreis inklusive.
Die Tour dauert etwa 9 Stunden, vom Morgen bis zur Rückkehr am Abend.
Ein Mittagessen ist nicht inklusive; in Simon’s Town hast du Zeit, selbst etwas zu essen.
Ja, die Tour ist für alle Altersgruppen geeignet; Babysitze sind auf Wunsch verfügbar.
Ja, du läufst auf Holzstegen direkt an der afrikanischen Pinguinkolonie vorbei.
Ja, der Mercedes-Benz Sprinter bietet kostenloses WLAN und USB-Anschlüsse.
Kamera, bequeme Schuhe zum Laufen oder Wandern, Sonnenschutz und eventuell Tabletten gegen Reisekrankheit, falls du die Robbenbootfahrt zur Duiker Island mitmachen möchtest.
Dein Tag umfasst die Abholung und Rückfahrt vom Hotel in zentraler Lage in Kapstadt sowie alle Eintrittsgelder – Cape Point Nature Reserve, Pinguinkolonie am Boulders Beach, Mautgebühren für Chapman’s Peak – und sogar die Robbenbootfahrt, wenn das Wetter mitspielt. Unterwegs gibt’s kostenlosen Kaffee im Noordhoek Farm Village, bevor du am Abend entspannt zurückkehrst, während dein Guide alles organisiert.
Das Erste, was mir im Kopf bleibt, sind die blau- und rosafarbenen Häuser im Bo-Kaap – als hätte jemand eine Kiste Buntstifte auf der Straße verteilt. Unser Guide Thabo winkte einer älteren Dame zu, die gerade ihren Hauseingang fegte, und erzählte uns von den Samosas seiner Oma. Ich wollte ein Foto machen, aber die Sonne spiegelte so stark von den Wänden, dass es nur ein Farbklecks mit Unschärfe wurde. Trotzdem bringt es mich zum Lächeln. Der Van (ehrlich gesagt bequemer als mein eigenes Auto) holte uns direkt am Hotel ab – total entspannt – und später gab’s unterwegs Kaffee aus dem Noordhoek Farm Village. Die Bohnen rochen rauchig und kräftig; ich habe mir fast die Zunge verbrannt, aber das war es wert.
Der Chapman’s Peak Drive ist so ein Ort, den man von Fotos kennt, aber wenn man tatsächlich die kurvige Straße entlang der Klippen mit dem Ozean direkt darunter fährt, fühlt es sich ganz anders an. Hinter mir sagte jemand, es sähe aus wie das Ende der Welt. Wir hielten für Fotos an – Wind im Gesicht, Haare überall – und Thabo zeigte uns, wo manchmal Wale auftauchen (heute leider nicht). Beim Vorbeifahren an Clifton wurde es plötzlich still, nur das Rauschen der Wellen und das leise Brummen des Vans waren zu hören. Es tat gut, einfach mal nicht hetzen zu müssen.
Am Boulders Beach habe ich nicht damit gerechnet, so viel zu lachen. Die Pinguine watscheln herum, als gehörte der Strand ihnen – einer stolperte fast über meinen Schuh, als ich eine Nahaufnahme machen wollte. Kinder in der Nähe quietschten jedes Mal, wenn ein Pinguin mit den Flügeln schlug. Der Steg roch leicht salzig, und überall hörte man das leise Gemurmel der Zuschauer, die den Tieren zusahen. Zum Mittagessen waren wir auf uns gestellt in Simon’s Town; ich schnappte mir Fish and Chips am Hafen und beobachtete zwei Fischer, die sich stritten, wer den größeren Fang gemacht hatte (laut Thabo lagen beide falsch).
Das Kap der Guten Hoffnung selbst ist wild – windig, rau und viel größer, als ich es mir vorgestellt hatte. Wir sind zum Leuchtturm hochgewandert (oder man kann die Standseilbahn nehmen, wenn die Knie nicht mitmachen), und oben zu stehen und auf die beiden Ozeane zu blicken… das Bild bleibt mir im Kopf, wenn ich mal Abstand brauche. Diesmal sahen wir keine Paviane, aber Strauße, die nahe dem Schild stolzierte – als würden sie extra für uns posieren.
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