Bei diesem Tagesausflug von Seoul nach Suwon tauchst du tief in Koreas lebendige Vergangenheit ein – probiere Streetfood am Nammun Markt, erlebe traditionelle Aufführungen im Korean Folk Village und spaziere über die Hwaseong Festungsmauern mit spannenden Geschichten von deinem Guide. Kein gewöhnlicher Ausflug, sondern eine Zeitreise voller echter Eindrücke und Lachen.
Die Tour dauert den ganzen Tag inklusive Transport ab zentralem Seoul und endet meist am Abend.
Ja, eine Abholung von zentralen Punkten in Seoul ist bei der Buchung inklusive.
Du besuchst das Korean Folk Village, die Hwaseong Festung in Suwon und den Nammun Markt (Marktbesuch mittwochs von Juni bis August nicht immer möglich).
Ja, saisonale Shows wie Nongak (Bauernmusik), Reiterschauspiele und traditionelle Zeremonien werden geboten.
Mittagessen ist nicht inklusive, aber du hast Zeit, am Nammun Markt oder in der Nähe Essen zu kaufen.
Ja, Babys fahren kostenlos mit, müssen aber auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen; Kinderwagen sind erlaubt, wenn du es vorher anmeldest.
Ja, von Juni bis August variieren Abfahrtszeiten und Reihenfolge der Besuche – Details findest du bei der Buchung.
Ja, alle wichtigen Eintrittspreise sind im Tourpreis enthalten.
Dein Tag startet mit bequemer Abholung an zentralen Orten in Seoul, danach geht es mit einem englisch- oder chinesischsprachigen Guide durch die Provinz Gyeonggi. Im Preis enthalten sind die Eintrittsgelder für das Korean Folk Village und die Hwaseong Festung. Außerdem bekommst du an Mittwochen zwischen dem 15. April und 11. November Zugang zu besonderen Kulturprogrammen im Gyeonggi Gugak Center, bevor es abends zurückgeht.
Kennst du dieses Gefühl, wenn du aus dem Bus steigst und plötzlich alles anders riecht? So begann mein Tag in Suwon, nachdem uns der Shuttle in Seoul abgeholt hatte. In der Luft lag ein Hauch von Holzrauch und etwas Süßliches – vielleicht geröstete Kastanien? Unsere Reiseleiterin Minji winkte uns mit einem breiten Lächeln zu, und sofort hatte ich das Gefühl, dass wir Glück hatten. Sie machte Witze über meine Aussprache von „Hwaseong“ (die bekomme ich bis heute nicht richtig hin) und zeigte uns dann den Weg zum Korean Folk Village. Die Luft war frisch, aber nicht kalt – gerade richtig für eine leichte Jacke. Kinder rannten zwischen den alten Häusern mit den traditionellen Ziegeldächern umher, während ein älterer Mann in einer Werkstatt Kupfer hämmerte. Das Geräusch klang fast wie Musik – scharf, gleichmäßig und fast hypnotisch.
Ich hätte nicht gedacht, dass mich die Aufführungen im Folk Village so mitreißen würden. Es gab eine Bauernmusik-Show – Nongak – bei der Trommeln über den Platz hallten. Zwischendurch reichte mir eine Frau ein Stück Reiskuchen, eingewickelt in Papier; er war zäh und kaum süß, aber genau richtig für diesen Moment. Minji erzählte uns von Schamanenritualen und wie die Häuser aus ganz Korea hierher transportiert wurden – sie zeigte sogar, welche zu Adelsfamilien und welche zu Bauern gehörten. Wir schlenderten durch enge Gassen an konfuzianischen Akademien und kleinen Schulräumen mit niedrigen Holztischen vorbei. Ich dachte immer wieder daran, wie viel ruhiger das Leben damals gewesen sein muss… zumindest bis zu den Trommelvorführungen.
Nach dem Mittagessen (ich habe mich für scharfes Tteokbokki am Suwon Nammun Markt entschieden – meine Lippen haben noch lange gekribbelt) ging es zur Hwaseong Festung selbst. Die steinernen Mauern schmiegen sich wie Arme um die Stadt, und der Spaziergang darauf fühlte sich fast meditativ an. Einheimische schlenderten vorbei, manche hatten Regenschirme unter dem Arm, obwohl es gar nicht regnete – hier wohl einfach Gewohnheit. Minji erklärte, dass König Jeongjo die Festung für seinen Vater bauen ließ – es ist beeindruckend, all die Geschichte unter den Füßen zu spüren, während man versucht, nicht über die unebenen Steine zu stolpern. Der Ausblick vom oberen Tor bleibt mir besonders im Kopf: Ziegeldächer soweit das Auge reicht, kleine grüne Gärten hinter den Mauern.

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