Du überquerst eine Hängebrücke in den Aegibong Peace Ecopark, hörst spannende Geschichten vom Guide über das Leben an der Grenze und genießt Kaffee im berühmten Starbucks an der DMZ mit Blick auf Nordkorea. Kostenlose Teleskope laden ein, den Fluss zu beobachten – oder einfach mal still zu sitzen. Diese Tour lässt dich auch nach der Rückkehr nach Seoul nicht mehr los.
„Man muss wirklich ein Ticket kaufen, nur um in dieses Starbucks zu kommen“, grinste unser Guide, während er uns durch die Drehkreuze winkte. So hatte ich mir einen Tagesausflug von Seoul nicht vorgestellt – und doch standen wir da, schlenderten durch den Aegibong Peace Ecopark, die Luft frisch und klar, wie man sie nur außerhalb der Stadt kennt. Die Hängebrücke unter unseren Füßen schwankte leicht (mein Freund Jin tat so, als würde er es nicht merken), und unter uns war der Fluss fast still, nur ein paar Vögel zwitscherten im Schilf. Immer wieder dachte ich daran, wie nah wir wirklich waren – nur 1,4 Kilometer – von Nordkorea entfernt.
Die Ausstellungshalle war ruhiger als erwartet, mit großen Fenstern, die auf Felder blickten, und alten Militärfotos an den Wänden. Unser Guide erzählte Geschichten von Familien, die durch diese unsichtbare Grenze getrennt wurden – das berührte mich viel mehr, als es je ein Online-Artikel hätte tun können. Überall lag ein leichter Duft von Kiefern in der Luft – oder vielleicht war das nur meine Fantasie, die die Lücken füllte. Wir schlenderten weiter zum Aussichtspunkt, vorbei an einer Gruppe Schulkinder, die stehenblieben, uns neugierig anstarrten und dann kichernd weitergingen. Das wichtigste Suchwort hier ist definitiv „Starbucks DMZ“, denn mal ehrlich: Wo sonst trinkt man einen Eiskaffee mit Blick auf nordkoreanische Felder?
Ich trinke eigentlich kaum Kaffee, aber an diesem Fenster wurde ich seltsam still. Das Teleskop kann man kostenlos benutzen – Li lachte, als ich versuchte, eines der Schilder auf Koreanisch zu lesen (ich habe es total verhauen). Die Aussicht ist gleichzeitig unspektakulär und surreal: offener Himmel, flaches Land, das sich jenseits des Flusses erstreckt, nichts Dramatisches – aber man weiß, was auf der anderen Seite liegt. Auf dem Rückweg machten wir noch Halt beim Hyundai Outlet für Snacks; jemand kaufte Socken mit kleinen Friedens-Tauben drauf. Keine Ahnung, warum mir das so im Kopf geblieben ist.
Das Starbucks liegt nur etwa 1,4 km von Nordkorea entfernt.
Ja, eine Abholung vom Hotel ist dabei, wenn du diese Option bei der Buchung auswählst.
Ja, am Reisetag muss ein gültiger Reisepass mitgebracht werden.
Es gibt öffentliche Verkehrsmittel in der Nähe, falls du diese nutzen möchtest.
Mittagessen ist dabei, wenn du diese Option bei der Buchung auswählst.
Du hast Blick auf das offene Land Nordkoreas jenseits des Flusses – besonders klar zur Erntezeit – und kannst kostenlose Teleskope nutzen.
Bei Ausfällen durch unerwartete militärische oder lokale Gründe gibt es keine Rückerstattung für diesen Teil.
Ja, die Tour ist für alle körperlichen Fitnesslevels geeignet.
Dein Tag beinhaltet bequemen Bus mit Klimaanlage, Hotelabholung und Rückfahrt (wenn gewählt), Eintritt zum Aegibong Peace Ecopark und Ausstellungshalle sowie die Begleitung eines erfahrenen lokalen Guides – und auf Wunsch auch Mittagessen, bevor es zurück ins lebendige Seoul geht.
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