Du steuerst dein eigenes Mini-Speedboat entlang der wilden Südostküste von St Kitts, begleitet von einem lokalen Guide, schnorchelst über einem flachen Schiffswrack (Ausrüstung inklusive) und gleitest zurück ans Ufer zu kühlen Getränken und einer entspannten Abholung – mit viel Spaß, Meeresbrise und diesen besonderen Momenten, in denen du realisierst: Du machst das wirklich.
Unser Guide Andre wartete schon am Frigate Bay Beach auf uns – er hatte diese Art, dass man sofort das Gefühl hatte, ihn schon ewig zu kennen. Die Mini-Speedboats sahen erst fast aus wie Spielzeug (ich hätte schwören können, meins hätte einen Namen drauf), aber nach seiner Sicherheitseinweisung wurde klar: Die Dinger haben ordentlich Power. Ich hatte noch nie ein Boot gesteuert, doch Andre grinste nur und meinte: „Das kriegst du schneller hin, als du denkst.“ Recht hatte er. Das Wasser roch leicht salzig, und als wir aufs Gas gingen, spritzte die Gischt mir ins Gesicht – ich musste einfach lachen. Mein Partner versuchte, geradeaus zu steuern, aber wir sind mehr gezickzackt, als ich zugeben würde.
Wir folgten Andres Boot entlang der Südostküste – auf der einen Seite wilde grüne Hügel, auf der anderen das offene Blau. Der Wind wirbelte meine Haare durcheinander (hätte ich besser zusammenbinden sollen), und ab und zu wehte der Duft von Sonnencreme von einem anderen Boot herüber. An einer ruhigen Bucht hielten wir an, wo nur das Surren der Motoren und das Kreischen der Möwen zu hören war. Dort zogen wir unsere Schnorchelausrüstung an; mit der Maske hatte ich erst meine Mühe (wie immer), aber unter Wasser flitzten gelbe Fische um die alten Wrackteile. Jemand aus der Gruppe fand einen Sanddollar und hielt ihn hoch – alle versammelten sich wie Kinder um ihn herum.
Das Wieder-Einsteigen ins Boot war dann anstrengender als gedacht (Andre hatte uns davor gewarnt). Meine Arme fühlten sich wackelig an, aber auf eine gute Art. Auf der Rückfahrt zum Frigate Bay Beach wurde alles irgendwie ruhiger – vielleicht waren wir einfach müde oder voll von Sonne und Meeresluft. Am Startpunkt wartete schon unser Fahrer mit kühlen Getränken. Ich denke immer noch an den ersten Ruck, als wir aus der Bucht raus beschleunigten – so ein Gefühl gibt’s sonst kaum.
Nein, Vorkenntnisse sind nicht nötig; die Guides erklären die sichere Handhabung vorab.
Ja, Abholung und Rückfahrt sind vom Marriott Royal St Kitts oder Port Zante Marina für Kreuzfahrtgäste möglich.
Jedes Boot ist für zwei Personen ausgelegt; Alleinfahrer werden je nach Verfügbarkeit zugeteilt oder fahren allein.
Ab 8 Jahren dürfen Kinder mitmachen; zum Steuern muss man mindestens 16 Jahre alt sein.
Ja, die komplette Schnorchelausrüstung ist im Preis enthalten.
Leichte Snacks und Getränke bekommst du nach der Tour am Ufer.
Die Tour erfordert eine moderate Fitness, da man aus dem Wasser mit Armkraft ins Boot klettern muss.
Dein Tag beinhaltet Hin- und Rückfahrt von ausgewählten Hotels oder dem Kreuzfahrthafen, alle Steuern und Gebühren, Nutzung der Schnorchelausrüstung in einer geschützten Bucht am Schiffswrack sowie leichte Erfrischungen und kalte Getränke nach der Rückkehr ans Ufer.
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