Du kochst direkt mit einer lokalen Gastgeberin auf dem Land bei Ella und lernst vegane oder glutenfreie sri-lankische Klassiker von Hand – von klebrigen Reis-Snacks über Currys bis zu Hoppers. Probier zwischendurch, tausche Geschichten am Tisch aus und nimm Rezepte mit nach Hause (und vielleicht auch Kurkuma-Flecken an den Fingern). Hier geht’s nicht um Perfektion, sondern ums Willkommenfühlen – und die Aromen bleiben dir lange im Gedächtnis.
Ganz ehrlich, ich habe die private Kochstunde in Ella gebucht, weil ich es leid war, bei Currys zu raten, welche vegan sind (das ist schwieriger als gedacht). Als ich aber das Haus unserer Gastgeberin etwas außerhalb der lebhaften Stadt betrat, spürte ich diese Mischung aus Neugier und Unsicherheit – wirklich zehn Gerichte in zwei Stunden kochen? Die Küche duftete nach Kokos und etwas Würzigem – vielleicht Curryblätter? Unsere Gastgeberin Nadeesha reichte mir eine Tasse warmen Kräutertee und lächelte, als ich versuchte, „Kiribath“ auszusprechen. Sie lachte, aber ganz liebevoll.
Als Erstes bereiteten wir einen Snack zu, den ich vorher nie gesehen hatte – klebrigen Reis in Bananenblatt gewickelt. Meine Finger wurden ganz klebrig vom Kokosmilch, und Nadeesha zeigte mir, wie man das Blatt richtig faltet. Es gab diesen Moment, als sie etwas Duftendes über den Reis streute – ich kann es bis heute nicht benennen – und plötzlich roch der ganze Raum süß und erdig zugleich. Wir schnitten so viele Gemüse, dass meine Hände nach Kurkuma rochen. Sie ließ uns Zeit, jeder Schritt fühlte sich wichtig an. Zwischendurch kam ihr Sohn rein und stibitzte heimlich etwas Rotti-Teig, als keiner hinsah.
Als wir das letzte Gericht fertig hatten (ich verlor nach acht den Überblick), standen überall Schalen – Jackfruit-Curry für mich, Fisch für meinen Freund, drei verschiedene Hoppers. Wir setzten uns zusammen und probierten alles, während Nadeesha erzählte, welche Gerichte zum Frühstück oder zu Festen gehören. Ehrlich gesagt, hätte ich nicht gedacht, dass ich mich in jemand anderem Küche so zuhause fühlen würde. Am Ende gab es die Rezepte zum Mitnehmen – meine hatten schon kleine Kurkuma-Fingerabdrücke. Auf der Rückfahrt nach Ella (Klimaanlage volle Pulle) dachte ich immer wieder an den ersten Bissen String Hopper mit Kokos-Sambol – einfach, aber irgendwie perfekt.
Ja, die Menüs werden individuell auf vegane und glutenfreie Wünsche abgestimmt.
In einem privaten Haus wenige Kilometer außerhalb vom Zentrum Ella.
Du bereitest in 2–2,5 Stunden etwa 10–12 sri-lankische Gerichte zu.
Ja, alle Rezepte erhältst du am Ende deiner Session zum Mitnehmen.
Ja, private Abholung und Rückfahrt mit klimatisiertem Fahrzeug sind inklusive.
Ja, Babys können im Kinderwagen oder Buggy mitfahren; spezielle Sitze sind vorhanden.
Ja, alle Bereiche und Transportmittel sind barrierefrei zugänglich.
Dein Tag beinhaltet private, klimatisierte Fahrt von Ella zu einem lokalen Haus, wo du mit deiner Gastgeberin frische Zutaten verarbeitest; alle Rezepte bekommst du nach der Kochstunde, damit du zuhause nochmal nachkochen kannst, bevor es zurück in die Stadt geht.


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