Dein Tag beginnt in Ellas Hügeln, bevor du auf eine echte Safari in Yala oder Udawalawe gehst – mit Elefanten ganz nah und vielleicht sogar Leoparden, wenn du Glück hast. Nach drei Stunden im offenen Jeep mit einem lokalen Guide fährst du weiter gen Süden durch wechselnde Landschaften bis zu deinem Hotel am Meer. Die Mischung aus Bergluft, wilden Tieren und Meeresbrise wirst du nicht vergessen.
Dein Tag beinhaltet die Abholung vom Hotel in Ella, alle Mautgebühren auf der Strecke, eine dreistündige Safari im offenen Jeep im Yala- oder Udawalawe-Nationalpark mit einem erfahrenen lokalen Guide (der genau weiß, wo die Tiere sich verstecken), die Fahrt im klimatisierten Fahrzeug zwischen den Stationen – und zum Abschluss die Absetzung an deinem Hotel irgendwo zwischen Tangalle und Galle an Sri Lankas Südküste.
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Der Wechsel vom Auto zum Safari-Jeep ging flott – unser Guide Priyantha reichte mir mit einem Augenzwinkern eine Flasche Wasser („Die wirst du brauchen!“). Der Jeep war viel holpriger als erwartet. Das erste, was einem auffällt, ist die Luft: nicht nur heiß, sondern lebendig, durchzogen von einem Mix aus Schlamm und Wildblumen. An einer Stelle hielten wir an, weil eine Elefantenfamilie einfach beschlossen hatte, die Straße für sich zu beanspruchen. Priyantha flüsterte mir zu, wie sie sich an der Ohrform erkennen (ich hab’s versucht zu sehen, aber ehrlich… Ohren sind Ohren, oder?). Wir entdeckten Büffel, die halb im Schlamm badeten, und Affen, die flink zwischen den Bäumen hin und her sprangen – einer wollte mir fast den Hut klauen. Darüber musste ich noch lange lachen.
Mit der Stille, als wir auf Leoparden warteten, hatte ich nicht gerechnet – alle hielten den Atem an, sogar die Guides. Kein großes Drama, nur dieses Schweigen, unterbrochen von Vogelrufen und dem leisen Surren einer Kamera. Es ist schon seltsam, wie nah man sich dort draußen fühlt; als wäre man Teil eines geheimen Ablaufs, den man kaum versteht. Nach drei Stunden voller holpriger Tierbeobachtungen stiegen wir zurück in die kühlen Autositze (Gott sei Dank Klimaanlage) und fuhren weiter Richtung Süden nach Galle. Irgendwann auf der Strecke schlief ich ein – wachte auf, als die salzige Meeresluft bei Tangalle zu riechen war, scharf und ganz anders als Ellas grüne Frische.
Als wir schließlich in Mirissa (oder war’s Unawatuna? Ich hab’s verloren) ankamen, hatte ich roten Staub an den Schuhen und hunderte neue Tierfotos auf dem Handy. Unser Fahrer sorgte dafür, dass wir direkt vor unserem Hotel abgesetzt wurden. So einen Tag zu beenden – angefangen im Bergnebel, durch wilde Parks und schließlich am Meer – das bleibt einem länger im Kopf, als man denkt.
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